Zeit der Besinnungslosen
𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗲𝘀𝘀𝗲 𝗮𝗻 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗲𝗻 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲𝗻?
Ü𝗯𝗲𝗿𝘀𝗲𝘁𝘇𝘂𝗻𝗴
24 Dezember 2011
27 November 2011
𝙍𝙚𝙞𝙯𝙫𝙚𝙧𝙨𝙘𝙝𝙡𝙪ß𝙫𝙚𝙧𝙛𝙖𝙝𝙧𝙚𝙣
Ich verfüge zwar über eine ziemliche Geduld – aber irgendwann platzt auch mir mal der Kragen. Wie werde ich nun meines hohen Adrenalinspiegels wieder Herr?
Eine eMail an die Geschäftsführung einer Spedition, die ich gerade versendet habe, erklärt, worum es überhaupt geht:
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| ______________________________________________________________________________ Sehr geehrter Herr Schlüter, ich nehme folgenden Vorfall zum Anlaß, ihnen diese Mail zu schreiben: Ich (Fahrlehrer) befuhr mit einer Fahrschülerin (am Steuer meines Fahrschulautos) am Freitag, dem 25. November 2011 gegen 10.30 Uhr die Autobahn A1 kurz vor der Abfahrt Osnabrück-Hafen. Wenige Kilometer zuvor wurde die Sperrung des linken Fahrstreifens angekündigt – somit standen dem Verkehr nur noch zwei Fahrstreifen (der ansonsten dreispurigen Autobahn) zur Verfügung. Auf dem rechten Fahrstreifen reihte sich ein LKW am anderen. Ein LKW ihrer Spedition (amtl. Kennz. MK-|*******|) blockierte die, dem PKW-Verkehr (lt. StVO) vorbehaltene, verbleibende, linke Spur. |
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Fahrschule
11 November 2011
𝙂𝙤𝙩𝙩 𝙞𝙣 𝙁𝙧𝙖𝙣𝙠𝙧𝙚𝙞𝙘𝙝 𝙯𝙪 𝙅𝙪𝙣𝙞𝙤'𝙨 𝙂𝙚𝙗𝙪𝙧𝙩𝙨𝙩𝙖𝙜
05 November 2011
𝙒𝙚𝙣𝙣 𝙞𝙘𝙝 𝙠ö𝙣𝙣𝙩𝙚, 𝙬𝙞𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚, 𝙬ü𝙧𝙙𝙚 𝙞𝙘𝙝, 𝙬𝙖𝙨 𝙞𝙘𝙝 𝙣𝙞𝙘𝙝𝙩 𝙙𝙖𝙧𝙛
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oder: Vier Ringe für ein Hallelujah Überlieferte Geschichte aus etwa Mitte der 60-er Jahre: im „Stilraum“, der Designabteilung des Ingolstädter Audi-Werkes drischt ein älterer Herr im hellgrauen Sommeranzug mit seinem Gehstock auf ein Automodell aus Ton und ruft immer wieder “Macht mir das Dach flacher!” Dabei will dieser etwas herrische Entwicklungsdirektor, Ludwig Kraus, eigentlich nur einen schicken Dienstwagen, doch auf keinen Fall eine schnöde Limousine. |
30 Oktober 2011
𝙈𝙞𝙩 𝙂𝙚𝙙𝙪𝙡𝙙 𝙪𝙣𝙙 𝙎𝙥𝙪𝙘𝙠𝙚 𝙛ä𝙣𝙜𝙩 𝙢𝙖𝙣 𝙢𝙖𝙣𝙘𝙝𝙚 𝙈𝙪𝙘𝙠𝙚
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Auf der Suche nach dem Wort „Geduld“ findet man bei Wikipedia: „Das Wort Geduld (auch altertümlich: Langmut) bezeichnet die Fähigkeit, warten zu können. Oft gilt Geduld als eine Tugend; ihr Gegenteil ist die Ungeduld.
Als geduldig erweist sich, wer bereit ist, mit ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen zu leben oder diese zeitweilig bewusst zurückzustellen. Diese Fähigkeit ist eng mit der Fähigkeit zur Hoffnung verbunden. Geduldig ist auch, wer Schwierigkeiten und Leiden mit Gelassenheit und Standhaftigkeit erträgt.“ |
THEMEN
Fahrschule
27 September 2011
𝙋𝙚𝙘𝙝 & 𝙂𝙡ü𝙘𝙠 ü𝙗𝙚𝙧 𝙙𝙚𝙣 𝘿ä𝙘𝙝𝙚𝙧𝙣 𝙫𝙤𝙣 𝙊𝙨𝙣𝙖𝙗𝙧ü𝙘𝙠
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Wir haben uns einen Montagnachmittag ausgesucht um mit dem Fahrschulauto nicht nur eine besondere Ausbildungsfahrt zu unternehmen – sondern diese auch noch mit einer kleinen Besonderheit zu würzen. Meine beiden Fahrschülerinnen, die Freundinnen Neele und Kristin, haben in ihrer Ausbildung zum Autofahrer ziemlich genau den gleichen Stand. In solchen Fällen bietet unsere Fahrschule schon mal die Möglichkeit zur „Shopping-Tour“ in eine der nächstgelegenen größeren Städte. Das macht unsere Ausbildung attraktiv. |
THEMEN
Fahrschule
25 September 2011
𝙈𝙖𝙡 𝙚𝙗𝙚𝙣 𝟰𝟬𝟬 𝙁𝙖𝙝𝙧𝙯𝙚𝙪𝙜𝙚 „𝙖𝙪𝙨 𝙙𝙚𝙧 𝙐𝙧𝙣𝙚 𝙜𝙚𝙠𝙧𝙖𝙩𝙯𝙩“
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Noch kurz vor der Anreise lässt die Einladung zum Oldtimertag auf dem Museumshof in Winsen eher einen altbackenen und voraussichtlich sogar langweiligen Sonntag erahnen... doch vor allem die goldene Spätseptembersonne gibt dieser Veranstaltung einen unerwarteten, fulminanten Drive. |
20 September 2011
𝘿𝙚𝙪𝙩𝙨𝙘𝙝𝙚𝙧 𝘼𝙥𝙛𝙚𝙡 𝙪𝙣𝙩𝙚𝙧 𝙛𝙧𝙖𝙣𝙯ö𝙨𝙞𝙨𝙘𝙝𝙚𝙣 𝙕𝙞𝙩𝙧𝙤𝙣𝙚𝙣
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Seit inzwischen sechs Jahren zieht es meine Familie und mich regelmäßig am dritten Septemberwochenende zu den Freunden gallischer Automobile.
Das hat gleich mehrere Gründe: im benachbarten Vechta gibt es die Firma „Der Franzose“ – diese veranstaltet immer an diesen Tagen eine Hausmesse. |
10 September 2011
𝟭𝟭. 𝙎𝙚𝙥𝙩𝙚𝙢𝙗𝙚𝙧 𝟮𝟬𝟬𝟭 - 𝘉𝘪𝘵𝘵𝘦𝘳𝘦 𝘌𝘳𝘪𝘯𝘯𝘦𝘳𝘶𝘯𝘨𝘦𝘯 𝘢𝘯 𝘕𝘪𝘯𝘦 𝘌𝘭𝘦𝘷𝘦𝘯
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Zehn Jahre ist es nun her.
An jenem Dienstagmorgen war ich seit 9 Uhr inzwischen über 350 Kilometern mit einem weißen Mitsubishi Canter, also einem kleinen Sechs-Tonnen-LKW, kreuz und quer durch den Westerwald und Taunus unterwegs um dort ansässigen Bäckereien mit Werbung bedruckte Brötchentüten zu bringen. An diesem Tag musste ich noch drei Europaletten mit jeweils 50.000 Papiertüten ausliefern – dafür waren noch gut 250 Kilometer zurückzulegen. Übernachten wollte ich, entgegen meiner sonstigen Hotel-Gewohnheiten, etwas südlich von Frankfurt bei einer guten Freundin meiner damaligen Frau. |
15 August 2011
𝙐𝙢𝙛𝙡𝙤𝙨𝙨𝙚𝙣𝙚𝙧 𝙊𝙧𝙩 - 𝙙𝙞𝙚𝙨𝙚𝙧 𝘽𝙚𝙜𝙧𝙞𝙛𝙛 𝙜𝙞𝙗𝙩 𝙙𝙚𝙢 𝙎𝙤𝙢𝙢𝙚𝙧 𝟮𝟬𝟭𝟭 𝙨𝙚𝙞𝙣𝙚𝙣 𝙉𝙖𝙢𝙚𝙣
| Früher wußte ich nichtmal, dass es Fischland gibt. Elke, meine Internetbekanntschaft, die ich einst während des Mp3-Tauschens bei Napster kennenlernte, hatte mir zusammen mit Ehemann Horst vor fast zehn Jahren mal Wustrow gezeigt. Noch früher, zu grauen Ostzeiten, hatte sie auf dieser 500 Meter bis 2 Kilometer schmalen (oder breiten?) Landbrücke, einem sogenannten Isthmus, mit Eltern und Schwester in einem dieser typischen geduckten Häuser des Ortes gelebt. Die Familie war hier wohl sesshaft geworden, weil das Familienoberhaupt als angesehene Lehrkraft an der Seefahrtschule die Satellitennavigation lehrte. |
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La Vita
04 Juli 2011
𝙇𝙖𝙜𝙚 - 𝘾𝙝𝙚𝙘𝙠 𝙖𝙣 𝙙𝙚𝙧 𝘽𝙪𝙘𝙝𝙛𝙧𝙤𝙣𝙩
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Gut drei Monate nach meinem ersten offiziellen Statement zum Thema „Serotonin-Achterbahn“, meiner ersten Biografie, gibt es leider noch nichts Erwähnenswertes zu berichten.
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Bis jetzt haben sich sagenhafte zwei (!!!) Verlage gerührt. Sie haben zwar den Empfang meiner Anfrage mit ihrem Dank für das damit verbundene Vertrauen bestätigt, sehen aber leider keine Möglichkeit, „dem Titel einen angemessenen Platz im Programm unseres Verlages bieten zu können“. Sie wünschen mir für meine schriftstellerische Arbeit viel Erfolg und hoffen... bla... bla...bla. Man kennt das von unzähligen Absagen aus dem Bereich der Stellensuche. |
27 Juni 2011
𝙁𝙖𝙨𝙩 - 𝙁𝙤𝙤𝙙 𝘽𝙚𝙨𝙘𝙝𝙡𝙚𝙪𝙣𝙞𝙜𝙪𝙣𝙜
| Ohne Kampf kein Mampf... oder umgekehrt? | |||
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Gequält röhrt der K 70. Noch 60 Kilometer bis nach Hause. Das ist normalerweise für ein Mittelklassefahrzeug aus den Anfangssiebzigern keine Distanz. Da der marathon-metallic-farbene Fronttriebler jedoch für das diesjährige K 70-Treffen mit dem Ziehen unseres Wohnwagens betraut ist, scheint der Rest unseres Weges nur schwer zu überstehen. Die 90 PS des Oldtimers sind mit dem über eine Tonne schweren Mobilheim am Haken überfordert – einige Serpentinen des Wiehengebirges müssen aber noch überwunden (oder überwältigt?) werden. | ||
THEMEN
VW K 70
26 Juni 2011
𝙀𝙭𝙝𝙖𝙪𝙨𝙩-𝙏𝙚𝙧𝙢𝙞𝙣𝙖𝙩𝙤𝙧
| Wikipedia: Die Abgasanlage eines Verbrennungsmotors im Kraftfahrzeug wird als Auspuff (Plural Auspuffe) bezeichnet. Die Bestandteile eines gängigen Pkw mit Ottomotor sind in Richtung des Abgasstroms: Abgaskrümmer Hosenrohr Katalysator Vorschalldämpfer Endschalldämpfer Endrohr |
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VW K 70
15 Juni 2011
𝙃𝙚𝙧𝙢𝙖𝙣𝙣 𝙒𝙖𝙡𝙩𝙚𝙧'𝙨 𝙥𝙧𝙞𝙫𝙖𝙩𝙚 𝙑𝙒-𝙒𝙤𝙧𝙡𝙙
| Schon mal was von Hermann Walter gehört? Nee, nicht? Hatte ich bis Montag den 13. Juni 2011 auch noch nicht. Doch an diesem Tag sollte ein Besuch bei ihm der krönende Abschluß unseres alljährlichen K 70-Pfingsttreffens werden. | |||||
| Am frühen Nachmittag parken wir mit etwa einem Dutzend K 70 und ein paar weiteren Oldtimern im Ortsteil Kaunitz der ostwestfälischen Stadt Verl im Kreis Gütersloh/Nordrhein-Westfalen vor einer unscheinbaren Werkstatt. | ||||
14 Juni 2011
𝙑𝙚𝙧𝙨𝙪𝙘𝙝 𝙢𝙖𝙘𝙝𝙩 𝙠𝙡𝙪𝙜: 𝘈𝘭𝘭𝘦𝘪𝘯 𝘪𝘴𝘵'𝘴 𝘣𝘦𝘴𝘴𝘦𝘳!
| Versprochen ist versprochen: HIER nun mein Fazit zu VW K 70 featuring CI WILK "Stern de Luxe" | |||
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Das Hauptsächlichste gleich vorweg: mit der Teilnahme am 2011er K 70-Club-Pfingsttreffen in Rüthen/Sauerland, haben wir gleich zwei Fahrten in Einer unternommen. Nämlich die Erste und die Letzte... bei der unser K 70 als Zugfahrzeug für den Wohnwagen CI WILK „Stern de Luxe“ diente. | ||
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VW K 70
22 Mai 2011
𝙈𝙚𝙞𝙣𝙚 𝙕𝙖𝙣𝙣𝙮 𝙗𝙚𝙞 𝙙𝙚𝙧 𝙇𝙪𝙛𝙩𝙬𝙖𝙛𝙛𝙚 - 𝙑𝙖𝙩𝙚𝙧𝙨𝙩𝙤𝙡𝙯
| Liebe Zanny,
vor einigen Monaten, nachdem du als examinierte Diätassistentin keine vernünftige Stelle finden konntest, weihtest du mich in deinen Plan ein, freiwillig zur Bundeswehr zu gehen. |
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La Vita
20 Mai 2011
𝙅𝙖, 𝙞𝙘𝙝 𝙬𝙖𝙧 𝘽𝙪𝙣𝙙𝙚𝙨𝙬𝙚𝙝𝙧𝙨𝙤𝙡𝙙𝙖𝙩, 𝙚𝙞𝙣 𝙩𝙤𝙡𝙡𝙚𝙧 𝙏𝙮𝙥... 𝘛𝘦𝘪𝘭 1
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Es erwischte mich eiskalt am 1. April 1985.
![]() Bundesverteidigungsminister Manni Wörner verpflichtete mich Kraft Gesetzes, meinen Fuß auf das streng bewachte Gelände der Eggerstedt-Kaserne in Pinneberg/Schleswig-Holstein zu setzen und meinen Grundwehrdienst im LwAusbRgt 1, (die Bundeswehr ist ja im AküFi = Abkürzungsfimmel) also zu Deutsch - dem Luftwaffenausbildungsregiment, zu verrichten. |
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La Vita
𝙅𝙖, 𝙞𝙘𝙝 𝙬𝙖𝙧 𝘽𝙪𝙣𝙙𝙚𝙨𝙬𝙚𝙝𝙧𝙨𝙤𝙡𝙙𝙖𝙩, 𝙚𝙞𝙣 𝙩𝙤𝙡𝙡𝙚𝙧 𝙏𝙮𝙥... 𝘛𝘦𝘪𝘭 3
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La Vita
𝙅𝙖, 𝙞𝙘𝙝 𝙬𝙖𝙧 𝘽𝙪𝙣𝙙𝙚𝙨𝙬𝙚𝙝𝙧𝙨𝙤𝙡𝙙𝙖𝙩, 𝙚𝙞𝙣 𝙩𝙤𝙡𝙡𝙚𝙧 𝙏𝙮𝙥... 𝘛𝘦𝘪𝘭 2
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Nachdem wir uns, so gut es ging, in der Eggerstedt-Kaserne >>eingerichtet und profiliert<< hatten, kam ich in den Genuss, vom kompletten Zug zum Sprecher ernannt zu werden.
In dieser Eigenschaft erlaubte ich mir z.B. eine "Hitliste" sämtlicher für uns verantwortlicher Ausbilder zu organisieren. Diese Wahlliste hängte ich dann auf der Innenseite einer Toilettentür unseres Zuges mit dem Hinweis auf, dass sie am Ende der Ausbildung von mir ausgewertet und persönlich beim Spieß abgeliefert werde, damit der mal ein Feedback über seine Leute erfahre. Ich bat weiterhin um Ehrlich- und Sachlichkeit der Votenden und wies darauf hin, dass aufgrund der anonym durchgeführten schriftlichen Befragung ja keinerlei Rückschlüsse möglich seien und daher mit keinem Risiko zu rechnen sei. Alle Kameraden erfuhren von dieser Bewertungsmöglichkeit und ihrer Abgabe in gut zwei Monaten. |
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La Vita
07 Mai 2011
𝙑𝙒 𝙆 𝟳𝟬 𝙛𝙚𝙖𝙩𝙪𝙧𝙞𝙣𝙜 𝘾𝙄 𝙒𝙄𝙇𝙆 "𝙎𝙩𝙚𝙧𝙣 𝙙𝙚 𝙇𝙪𝙭𝙚"
Der Preisträger in der Kategorie Nachfolger unseres Touran ist... unser K70. | |||
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Zumindest, was das Ziehen unseres 6,66 Meter langen und bis zu 1,3 Tonnen schweren „Stern de Luxe“ von CI Wilk betrifft. Bis Oktober letzten Jahres diente ein VW Touran 2.0 TDI mit 140 PS als Zugpferd für unser mobiles Heim. Doch sein (Leasing)Vertrag lief aus – den mobilen Alltag ersetzt seitdem ein sparsamer Audi A2 1.4TDI. Der darf aber offiziell maximal 1000 Kilo am Haken ziehen. | ||
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VW K 70
19 April 2011
𝙎𝙪𝙢𝙢, 𝙨𝙪𝙢𝙢, 𝙨𝙪𝙢𝙢 - 𝘽𝙞𝙚𝙣𝙘𝙝𝙚𝙣 𝙨𝙪𝙢𝙢𝙚𝙣 𝙣𝙞𝙘𝙝𝙩 𝙢𝙚𝙝𝙧 𝙝𝙚𝙧𝙪𝙢!
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Ich behaupte mal frech, dass das Thema „Natur“ bei vielen Leuten unpopulär ist. Die Natur ist um uns herum – das reicht doch. Sie soll uns bloß nicht zu nahe kommen, womöglich noch in Form einer ekligen Spinne oder einer Maus. Fies an ihr ist außerdem, dass sie sich uns manchmal als Katastrophe zeigt. Durch Erdbeben, Tsunami, Hurrikan, ja sogar plötzlich auftretenden Staub durch Trockenheit oder einfach nur Blitzeis im Winter lernen wir die böse Natur zu hassen. |
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La Vita
10 April 2011
𝙆 𝟳𝟬 - 𝙎𝙖𝙞𝙨𝙤𝙣 𝟮𝟬𝟭𝟭 𝙚𝙧ö𝙛𝙛𝙣𝙚𝙩! 𝘍𝘢𝘮𝘪𝘭𝘪𝘦𝘯𝘵𝘳𝘦𝘧𝘧𝘦𝘯
Unter Brüdern
Was den Grillfreunden das Angrillen, ist den Besitzern von Young- und Oldtimern die erste Ausfahrt nach der langen Winterpause.
Die an den Zenith kletternde Sonne und die ihr langsam folgenden Temperaturen lassen endlich wieder das Lüften sämtlicher Hohlräume der Karosserie und auch der Verbrennungsräume des Motors zu. |
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VW K 70
06 April 2011
𝙄𝙘𝙝 𝙞𝙢 𝙍𝙚𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙚𝙧 𝘽𝙪𝙘𝙝𝙨𝙩𝙖𝙗𝙚𝙣
Irgendwie bin ich da „nur so reingerutscht“. So, wie ich in Alles eigentlich „nur so reingerutscht bin“. Auf der Festplatte meines Computers hatte ich jedenfalls damals schließlich einen kompletten eMail-Schriftverkehr abgespeichert.
01 April 2011
𝙈𝙤𝙗𝙞𝙡𝙞𝙩ä𝙩𝙨-𝘽𝙞𝙤𝙜𝙧𝙖𝙛𝙞𝙚
Freiheit auf Rädern
Beim "so-vor-mich-hin-Philosophieren" ist mir mal aufgefallen, wie viel "Power and Action" man doch für seine eigene Mobilität aufbringt. Es scheint ein menschliches Gen zu existieren, das den Zwang, bewegungslos immer an Ort und Stelle zu verharren, mit schmerzlichen oder zumindest unangenehmen Gefühlen quittiert. Man ist irgendwie seiner Freiheit beraubt, fühlt sich eingesperrt.
Beim "so-vor-mich-hin-Philosophieren" ist mir mal aufgefallen, wie viel "Power and Action" man doch für seine eigene Mobilität aufbringt. Es scheint ein menschliches Gen zu existieren, das den Zwang, bewegungslos immer an Ort und Stelle zu verharren, mit schmerzlichen oder zumindest unangenehmen Gefühlen quittiert. Man ist irgendwie seiner Freiheit beraubt, fühlt sich eingesperrt.
14 Februar 2011
𝙀𝙞𝙣 𝙁𝙖𝙝𝙧𝙡𝙚𝙝𝙧𝙚𝙧 𝙥𝙡𝙖𝙪𝙙𝙚𝙧𝙩 𝙖𝙪𝙨 𝙙𝙚𝙢 𝙑𝙚𝙧𝙗𝙖𝙣𝙙𝙠ä𝙨𝙩𝙘𝙝𝙚𝙣
DIESER BEITRAG STAMMT VON ALEX KAHL's "DER PROBEFAHRER.DE"
Andreas wies mich letztens auf einen kleinen Rechtschreibfehler auf dem Blog hin, nachdem er durch Sandmanns und meine Berichte zum CLS 63 AMG auf den Probefahrer aufmerksam wurde. Wir schrieben uns so hin und her und ich verhaftete ihn gleich für ein kleines Interview. Ein kleines Interview ist für die monumenalen aber hochinteressanten Antworten noch untertrieben, die Andreas, der bei Sandmann hin und wieder als El Gigante bloggt, mir gegeben hat.
Lest einfach selbst und lasst Euch ein bisschen an die gute, alte Fahrschulzeit erinnern ;) Andreas klingt auf jeden Fall ähnlich lässig wie mein Fahrlehrer Norbert in Bielefeld damals.
Los geht’s!
Andreas wies mich letztens auf einen kleinen Rechtschreibfehler auf dem Blog hin, nachdem er durch Sandmanns und meine Berichte zum CLS 63 AMG auf den Probefahrer aufmerksam wurde. Wir schrieben uns so hin und her und ich verhaftete ihn gleich für ein kleines Interview. Ein kleines Interview ist für die monumenalen aber hochinteressanten Antworten noch untertrieben, die Andreas, der bei Sandmann hin und wieder als El Gigante bloggt, mir gegeben hat.Lest einfach selbst und lasst Euch ein bisschen an die gute, alte Fahrschulzeit erinnern ;) Andreas klingt auf jeden Fall ähnlich lässig wie mein Fahrlehrer Norbert in Bielefeld damals.
Los geht’s!
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Fahrschule
𝙆 𝟳𝟬 - 𝙒𝙚𝙧𝙛𝙩 – 3. 𝘛𝘦𝘪𝘭
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Ich hatte mir die allergrößte Mühe gegeben, den „braunen Feind aus meinem Auto“ zu verbannen. Immerhin gelang es dem fiesen Eisenbeißer, allein bei der Modellreihe VW K 70 (werksintern Typ 48), eine nahezu komplette Population von einstmals 211.127 Einheiten innerhalb von geschätzten zehn Jahren, quasi schrotthum, für neue Rostfraß-Gelage nach baldiger Wiedergeburt in Hochöfen vorzubereiten. Auch eine Auskunft vom Kraftfahrbundesamt in Flensburg spricht hier eine deutliche Sprache: im Heimatland dieses durchaus geschichtsträchtigen Automobils kann man die deutlich unter 500 zugelassenen Fahrzeuge nur noch zu einer „vom Aussterben bedrohten Masse“ und meine Garage zu einem der seltenen K 70-Reservate und somit zur K 70-Schutzzone erklären. |
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THEMEN
VW K 70
06 Februar 2011
𝙆 𝟳𝟬 - 𝙒𝙚𝙧𝙛𝙩 – 2. 𝘛𝘦𝘪𝘭
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Welch ein Aufwand für ein altes Auto!Eine ganze Rolle Schweißdraht, zwei Flaschen Schutzgas, unzählige Flexscheiben, einige teure Meter frisch geschnittenen und gebogenen Blechs und reichlich lieber nicht zusammengerechnete Zeit hat es mich gekostet, um aus meinem maroden kleineren NSU-Ro 80-Geschwister wieder ein Fahrzeug mit einer aussichtsreichen Zukunft zu machen.
Zu machen? Ehrlich gesagt gehörte schon eine beachtliche Kreativität dazu, wie Knäckebrot knisternde und genauso brüchige oder gänzlich in Ferrum-Oxyd aufgelöste Automobilbaukonstruktionen künstlerisch gestaltend nachzuempfinden. Dass diese zudem auch eine dem kompletten Mikrokosmos dieses K 70 Halt und Stabilität gebende Funktion hatten – und nun auch hoffentlich wieder haben – war mir während meiner tagelangen Schweiß-Arien natürlich ständig gegenwärtig. |
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![]() Es funkt, es zischt - zu seh'n ist nüscht! |
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Irgendwann war dann endlich der letzte Schweißpunkt erloschen und das hitzegewellte Blech erkaltet. Wie ein eben zurück in die Erdatmosphäre eingetretenes ultrahoch aber – kurzerhitztes Spaceshuttle stand mein Brutzelobjekt nun in der verräucherten Garagenwerkstatt. Die bläulichen Schweißdämpfe waberten noch ewig um meine flexstaubdurchsetzten Haare. In all meinen schwitzigen Hautfalten hatte sich eine anmutige Schicht des nach allen Seiten gestobenen Metallabriebs versammelt. Mit vom Schweißen verblitzten und tränenden Augen torkelte ich in den gleißenden Sonnenschein vor meiner Garage. Gott sei’s gelobt und getrommelt – es war geschafft! Lediglich die vielen kleine Brandlöcher der ständig beim Schweißen heruntergefallenen, glühenden Schweißperlen in meine Socken erinnerten später noch an diese orgiastische Tätigkeit. |
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Obwohl mich diese Arbeiten am K 70 unglaublich in Anspruch genommen hatten, wuchs jetzt ein unbarmherziger Drang nach Perfektion. Am Unterboden fand ich viele kleine Rostnester unter dem Unterbodenschutz. Beherzt bewaffnete ich mich mit einem angeschliffenen Schraubenzieher und befreite die komplette Karosserie von dieser zähen Masse. |
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THEMEN
VW K 70
05 Februar 2011
𝙆 𝟳𝟬 - 𝙒𝙚𝙧𝙛𝙩 – 1. 𝘛𝘦𝘪𝘭
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Nachdem ich schon berichtet hatte, wie es überhaupt dazu kommen konnte (hier und hier) möchte ich nun darüber erzählen, zu was dieses Gefühl für einen 1974er mit 100PS in der Version LS der Spezies VW K 70, jenes legendären Modells, für das damals extra das VW-Werk in Salzgitter aus dem Boden gestampft wurde, in der Lage war… und noch immer ist. |
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| Wer sich mit alten Autos und deren Restauration befasst, der kennt das. Steht das Objekt der Begierde zum Beispiel irgendwo weit weg in einer Scheune, wird Zeit zum Kaugummi. Aus den Augen, (fast) aus dem Sinn! Allzu häufig verglimmt das einst kochende Vorhaben (“… den mach ich GANZ BESTIMMT wieder fertig!”) und irgendwann fällt die alte Scheune um, brennt ab, das Fahrzeug gerät in Vergessenheit oder ein dreister Schrottie reisst sich den vermeintlichen Fund unbefugt unter den Nagel. | |||
... auch aus fast 500 Metern Höhe
gut zu erkennen: eine Garagenwerkstatt,
die fast so groß ist, wie das Wohnhaus daneben
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Darum habe ich mir damals von meinem hochbauingenierenden Vater eine Garage neben den Neubau meines Einfamilienhauses planen und unter enormem eigenen Körpereinsatz (hinterher fetter Bandscheibenvorfall) auch bauen lassen.
Irgendwann war dann auch sämtliches Gerödel aus den umliegenden Scheunen, Schuppen und Garagen unter dem großen Dach versammelt. Und natürlich mein gelber K 70 LS stand mir quasi direkt vor Ort zur Verfügung. Mit diesen optimalen Bedingungen wagte ich also den ersten Schritt der anstehenden Restauration. |
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![]() ALLES MUSS RAUS... |
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| Nachdem ich das Fahrzeug anläßlich des Treffens eines K 70-Clubs in der relativen Nähe ausgiebig getestet hatte, machte ich mich also frisch ans Werk. Die Rundumerneuerung des künftig in meiner Garagenwerkstatt hausenden Fahrzeugs sollte gut überlegt sein. Für mich kam daher nur eine Ausführung in der Art von „ordentlich oder gornich“ in Frage. Dass so etwas nicht in vier Wochen zu erledigen war, verstand sich wohl von selbst… dass es allerdings Jahre, sogar Jahrzehnte in Anspruch nehmen würde, wäre mir damals jedoch nicht in den Sinn gekommen. |
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![]() K 70-Problemzone: der Federbeindom vorne rechts. Hier hat die Konstruktion unter der Hitze des vorbeiführenden Abgaskrümmers zu leiden... und nicht nur das. Meines Erachtens gibt`s hier auch einen Konstruktionsfehler. Deswegen rostet's! |
Also begann ich tapfer mit der Demontage. In weiser Voraussicht sammelte ich sämtliche Teile und Schrauben in Kartons und Behältern. Die wurden dann sorgsam beschriftet und eingelagert. Dinge, die es zu überarbeiten galt, lagerte ich extra und bearbeitete sie in Zeiten, in denen es zum Beispiel in der Werkstatt zu kalt war. Auf die Weise erhielt beispielsweise der Bremskraftverstärker seinen neuen Anstrich in irgendeinem der folgenden Winter in meinem Wohnzimmer. | ||
![]() Stabile Seitenlage |
Die inzwischen komplett nackte Karosserie des Fahrzeugs trennte ich sogar vom Fahrgestell. Es blieb nur noch der eigentliche Rumpf, bestehend aus Fahrerkabine, also Bodenblech, Dach und Fensterholme sowie der Innenbleche des Motorraums (die vorderen Kotflügel sind werksseitig verschweisst!) und der Kofferraum samt Seitenteilen. Mittlerweile war auch eine Bestandsaufnahme möglich. Angefangen bei den vorderen Kotflügeln, dem rechten inneren Federbeindom, den beiden Längsstreben unter den Fußräumen im Fahrer-/Beifahrerbereich, bis zu den kompletten Fahrzeuglängsträgern („Schwellerbleche“) im Spritzbereich, sowie den hinteren Radhäusern und den Querträgern unter dem Kofferraumboden war das Werk des „Gemeinen braunen Eisenbeissers“ zu bewundern. Und das bedeutete für mich: Arbeit satt! | ||
![]() Nichts Neues... früher wie heute: aufgerosteter Schweller (z.B. noch immer bekanntes Opel-Problem) |
Und es war somit auch klar, dass die umfangreichen Schweissarbeiten überwiegend im Über-Kopf-Bereich stattfinden mussten. Eine Tatsache, die ich nicht akzeptieren konnte und wollte, denn ich hatte einfach wenig Lust auf schwer verheilende Brandwunden von herabfallendem Funkenflug. Also entwickelte ich einen Plan. Auf historischen Fotos des VW-Werks Salzgitter hatte ich gesehen, dass die Produktion teilweise in gekippter Haltung des Torsos erfolgt war. Mit allerhand Tricks und Hebeln legte ich also die Karosserie einfach hochkant auf die Seite. So konnte ich fast mühe- und gefahrlos flexen und schweissen. Eine Idee, die dem Gelingen der Sache besonders im Nachhinein sehr zuträglich war – ich ließ mir viel Zeit und gab mir ebenso viel Mühe mit den bequemen Arbeitsgängen. | ||
![]() Rost at it's best! |
Am meisten fürchtete ich mich vor dem Austausch der Schwellerbleche. Das größte Problem daran war nämlich, dass es nirgendwo auf der Welt mehr Ersatz dafür gab. Irgendwie musste mir eine eigene Nachfertigung gelingen. Dazu schnitt ich sie am Fahrzeug quer auf und studierte ihren Aufbau aus vier Teilen. Nachdem ich Maße, Form und Lage notiert hatte, fertigte ich eine maßstabgetreue Zeichnung und beauftragte eine Metallbaufirma mit dem Schneiden und Biegen der von mir etwas stabiler konfektionierten Stahlbleche.
Endlich konnte ich die alten, rostigen Schwellerrudimente aus meinem gemütlich auf der Seite komatierenden Patienten heraussezieren. Meine Befürchtungen der dadurch instabil werdenden Karosseriekonstruktion bewahrheiteten sich allerdings glücklicherweise nicht. Die aufwendige Operation des Anpassens und Einsetzens der neuen Bleche benötigte eine enorme Zeit. Doch am Ende dieses Bauabschnitts war diese Flanke der Karosserie wieder in nahezu neuwertigem Rohbau–Zustand. |
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![]() Kreatives Schweissen |
Die folgende Nacht werde ich übrigens nie vergessen. Durch meine penible Feinarbeit und teilweise millimetergenau gesetzten Schweisspunkte- und nähte, hatte ich unzählige Male am Schweissschutzschirm (mit drei „s“) vorbeigeschielt. Damit hatte ich mir erstens ziemlich die Augen verblitzt und zweitens einen ordentlichen Sonnenbrand im Gesicht zugezogen. Na ja – der Wagen soll ja irgendwann mal wieder „sonnengelb“ werden… das passt dazu!
Auch die Flex-Arie beim Schweissgrate-Schrubben wird unvergessen bleiben. Die ganze Werkstatt lag anschließend unter einer grauen Metallstaubschicht, alles roch nach diesen seltsamen Flex-Scheiben und am Abend fand ich meine normale Haut- und Haarfarbe erst nach ausgiebigem Duschen wieder. Ich glaube, der aufgeschrubbelte Staub mindestens einer kompletten Flex-Scheibe ist damals durch den Abguss gespült. |
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![]() K 70-typisch: unter das Windleitblech hatte man werksseitig eine Art Bauschaum gesprüht. Der Scheibenrahmen war aber selten dicht - Wasser drang ein und wurde vom Schaum aufgesogen, es blieb lange feucht... und rostete! Rechts gut zu sehen: der herausgetrennte Schweller und die daher freischwebende B-Säule |
Dass ich mich an diesen Dreck und den Geruch von Flex-Scheiben gewöhnen musste war klar, wenn man bedenkt, dass dieses ja erst der Schweller EINER Fahrzeugseite war. Der Andere folgte mit genau der selben mir eigenen Akribie, diesmal aber etwas zielstrebiger, schneller – weil erfahrener. Allerdings auch wieder mit dem gleichen Staub und Geruch… diesmal achtete ich aber etwas mehr auf den „Sonnenschutz“. Ein erneuter Sonnenbrand um die Augen – und diesmal auch auf den Armen (?) blieb mir aber wieder nicht erspart. | ||
![]() Fußraum hinter dem Fahrersitz: konstruktionsbedingter Rost in Höhe der Hacken. Rechts der frisch eingeschweisste Schweller vom Innenraum her. |
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![]() Das linke Radhaus vorn VOR der Bearbeitung |
![]() Das rechte Radhaus vorn NACH der Bearbeitung |
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| Beim Einschweissen des Beifahrerschwellers hätte ich dann beinahe meine Garage noch abgefackelt. Obwohl im Beifahrerfußraum eigentlich alles „blank“ war, klebten auf dem Karosserieboden immernoch fusselige Reste der einstmals an dieser Stelle befindlichen Lärmdämmmatte (diesmal mit drei „m“). Irgendwann bemerkte ich dann, dass die Luft der Garage langsam stickig und warm wurde… und hell! Als ich die Schweissbrille abgenommen hatte, stand der Beifahrerfussraum lichterloh in Flammen! Ein Eimer Wasser hat dann schnell für eine Entspannung der Lage gesorgt. | |||
![]() Der total marode Querträger unter dem Kofferraum... den musste ich komplett neu rekonstruieren. |
Ein sehr kreatives Theater war auch das Schweissen der vorderen Kotflügel. Dem schweisskundigen Fachmann ist bewusst, dass der Vorgang des Schweissens mit großer Hitze und daher auch einem sogenannten Hitzeverzug einher geht. Die einstmals zu Spiegelungen fähige, glatte Metalloberfläche verzieht sich dabei und ist nur sehr schwer zu bändigen. Es ploppt hier und blubbt da – den Lackierer, dem der Glanz und die Spiegelungen im Finish nachher Auskunft über die Qualität seiner Bemühungen geben, kann man damit prima zur Verzweiflung bringen.
Aber dazu kommen wir später. Zunächst müssen die Arbeiten am Body abgeschlossen werden – das gibt es im Teil 2 der “K 70-Werft”. |
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