26.5.22

Motorlauf für nur mal so zwischendurch

Eigentlich sind wir am sizilianischen K 70 bei den Lackiervorbereitungen. Der einstmals eingedrückte Schweller unter der Beifahrertür, die Beifahrertür selbst und die angeditschte Stelle am linken vorderen Kotflügel sollen ja wieder hergerichtet und lackiert werden. Das Spachteln und Schleifen sind zwar mühsame Arbeiten - aber es geht voran.

Am letzten Wochenende war Peter zu Besuch. Seine Spezialität sind allerdings Motoren. Als KFZ-Meister liebt er es, seit Ewigkeiten ruhenden Motoren wieder Leben einzuhauchen. Im Fall des Sizilianers sind es immerhin über 25 Jahre. Im Falle des erst kürzlich im K 70-Kompetenzzentrum Westerwald nach fast gleichlanger Zeit gestarteten sonnengelben LS war das ja leider eher ein Misserfolg wegen einem noch näher zu diagnostizierenden Lagerschaden.

Jedenfalls steht Peter jetzt vor dem Sizilianer und fragt, ob der Motor jetzt überhaupt schonmal gelaufen hat. Das muss ich verneinen. Ich bin ehrlich: nach dem Desaster am Gelben im Westerwald habe ich auch ein bisschen Angst davor - jedenfalls habe ich beim Gedanken an das erste Starten ein seltsames Grummeln in der Magengegend. Aber ich merke schon, was genau Peter vorhat. "Haste Zündkerzen? Haste Zündkabel? Haste einen Verteilerfinger? Haste Sprit? Ist da einigermaßen vernünftiges Motoröl drauf?"

15.5.22

Wunsch versus bittere Wirklichkeit

An diesem Wochenende soll sich also endlich zeigen, ob der harte Lauf des Motors meines sonnengelben VW K 70 möglicherweise von einem Schaden im Kettenkasten an der Stirnseite des Triebwerks rührt. Dazu reise ich eigens fast 350 Kilometer in den Westerwald.