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Sonntag, 30. Juni 2013

𝙍𝙞𝙣𝙜 - 𝘿𝙞𝙣𝙜

Führerschein bestanden!
Offenbar ist die Neigung zu alten Autos ansteckend. Man könnte zwar denken, dass gerade die junge Generation über die allgegenwärtige Werbung auf aktuelle Trends und Moden eingestimmt wird - und das mag ja auch in vielen Fällen zutreffen. Doch, wie immer, gibt es auch hier keine Regel ohne Ausnahme.


Sonntag, 16. Juni 2013

𝙁𝙖𝙝𝙧𝙡𝙚𝙝𝙧𝙚𝙧𝙨 "𝙙𝙤𝙡𝙘𝙚 𝙑𝙞𝙩𝙖"?

Das sollte mal gesagt werden:

Unlängst standen deutsche Fahrschulen am Pranger. Ein namhafter Automobilclub monierte explizit die angeblich hohen Preise für die Führerscheinausbildung. Aus allen Richtungen wurde daraufhin öffentlich auf Fahrlehrer und Fahrschulbesitzer eingedroschen. Man beklagte jedoch nicht nur die Preise, sondern auch hohe Durchfallquoten, kurz - deutsche Fahrschulen lassen sich mangelnde Ausbildungsqualität fürstlich bezahlen.

Sonntag, 17. März 2013

"𝘿𝙚𝙧 𝙍𝙤𝙨𝙩 𝙢𝙖𝙘𝙝𝙩 𝙚𝙧𝙨𝙩 𝙙𝙞𝙚 𝙈ü𝙣𝙯𝙚 𝙬𝙚𝙧𝙩"

Zitat: Johann Wolfgang von Goethe, Faust II

Sleeping Beauty
Da surfe ich, wie so häufig, durch die Seiten des weltgrößten Internetauktionshauses. Dabei sehe ich mir unter anderem oft und gern an, was die Menschheit so an mobilen Produkten aus dem Volkswagen – Transporterwerk Hannover zum Kauf anbietet. Nicht etwa, weil ich mir jetzt womöglich auch noch einen richtig uralten VW Bus, Transporter, Bulli, Samba – oder wie auch immer die Wolfsburger Namenskreationen heißen – kaufen will. Nein – Gott bewahre!

Donnerstag, 24. Januar 2013

𝙈𝙖𝙢𝙖 𝙨𝙘𝙝𝙬𝙚𝙗𝙩 𝙞𝙣𝙨 𝙬𝙚𝙞ß𝙚 𝙇𝙞𝙘𝙝𝙩

Mütter, die wichtigsten Menschen der Welt, geben ihren Kindern bedingungslose Liebe, Wärme und Zärtlichkeit, halten stets Zuversicht, Hoffnung und Geborgenheit bereit, sorgen für Harmonie, spenden Trost und unterstützen uns immer fürsorglich und aufopfernd. Folglich liegen lebenslang nirgendwo Herz und Seele enger beieinander, als bei Mutter und Kind. Natürlich stehe auch ich seit über einem halben Jahrhundert in einem solch innigen Verhältnis zu meiner Mama.

Sonntag, 2. Dezember 2012

𝘽𝙚𝙨𝙞𝙣𝙣𝙡𝙞𝙘𝙝𝙚𝙧 𝘼𝙙𝙫𝙚𝙣𝙩 𝙞𝙣 𝙙𝙚𝙧 𝙬𝙖𝙧𝙢𝙚𝙣 𝙎𝙩𝙪𝙗𝙚?

Re-Entry: Redstar-Story 

TEIL 2


Gewöhnlich ist anders! Aber wer will denn bestimmen, wie man einen typischen Adventssonntag zu gestalten hat? Und warum sollte ich/sollten wir immer genau das machen, was Andere von mir/uns erwarten?
Draußen ist es novembergrau und fies kalt. In der letzten Nacht gab es mancherorts schon ein ordentliches Glatteis auf den Straßen. Das Holz knistert gemütlich im Ofen, der dem Raum zu muckeliger Wärme verhilft. Über dem verzinkten Ofenrohr wehen ein paar staubige Spinnweben in der emporsteigenden Heizungsthermik ... Hä? Cut! Wer hat denn behauptet, dass das beschriebene Idyll in einem Wohnzimmer oder der Küche stattfindet?

Dienstag, 6. November 2012

𝙍𝙚 - 𝙀𝙣𝙩𝙧𝙮: 𝙍𝙚𝙙𝙨𝙩𝙖𝙧 - 𝙎𝙩𝙤𝙧𝙮

Teil 1

Dieser Text hätte eigentlich noch einige Zeit auf sich warten lassen sollen. Denn die mit seinem Inhalt verbundenen Arbeiten an unserem "neuen" alten automobilen Hauptdarsteller, einem 1992er VW MULTIVAN der Sonderserie "REDSTAR", ließen mir kaum die Möglichkeit für sinngebende Formulierungen und Erzähltechnik.

Mittwoch, 5. September 2012

𝙀𝙨𝙩𝙖𝙩𝙚 𝙞𝙣 𝙎𝙞𝙘𝙞𝙡𝙞𝙖 – 𝘴𝘰 𝘧ü𝘩𝘭𝘵 𝘴𝘪𝘤𝘩 𝘚𝘪𝘻𝘪𝘭𝘪𝘦𝘯 𝘣𝘪𝘴 𝘍𝘦𝘳𝘳𝘢𝘨𝘰𝘴𝘵𝘰 𝘢𝘯

Die eigentliche REISE in den sizilianischen Sommer gehört bei uns irgendwie zwingend zum Urlaub. Andere würden das modisch mit den Worten “Der Weg ist das Ziel” beschreiben. Ohne diese anstrengende Überwindung von immerhin über 2.500 Kilometern wäre unser Urlaub unvollständig. Oder anders: unser Ziel verdienen wir uns hart durch die weite Fahrt. Wir erarbeiten es uns förmlich! In diesem Teil unserer Urlaubsgeschichte haben wir den ersten, kilometerfressenden Part bereits hinter uns – haben die für drei Wochen angemietete sizilianische Landscholle heil und unversehrt erreicht.
Ein alter Brauch: in der Nacht der Ankunft MUSS im Meer gebadet werden

𝙀𝙨𝙩𝙖𝙩𝙚 𝙞𝙣 𝙎𝙞𝙘𝙞𝙡𝙞𝙖 – 𝘙𝘦𝘪𝘴𝘦 𝘪𝘯 𝘥𝘦𝘯 𝘴𝘪𝘻𝘪𝘭𝘪𝘢𝘯𝘪𝘴𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘚𝘰𝘮𝘮𝘦𝘳

Ich bin ja von folgender Überzeugung; nur, weil ich schon drei Monate zuvor im Internet einen Online-Countdown eingerichtet hatte, vergingen die Tage bis zum Urlaub quälend langsam. Erst etwa eine Woche vor der Deadline kam durch den Verkauf unseres Wohnwagens und den Kauf eines VW-T3 “REDSTAR” ein wenig Dynamik in die gefühlte Langsamkeit der Zeit. Und dann war es plötzlich DOCH soweit … der letzte Arbeitstag … der letzte Fahrschüler … 3,2,1 … JETZT Urlaub.

Montag, 6. August 2012

𝘽𝙪𝙡𝙡𝙞𝙩𝙮𝙥 𝙘𝙤𝙢𝙚𝙨 𝙗𝙖𝙘𝙠!

Erst Betrübliches und dann ROTSTERNIGES
Manchmal geht das Leben seltsame Wege.
Unser Wilk

Wie ja schon im Beitrag “Versuch macht klug: Allein ist’s besser!” erwähnt, hatte unser Wohnwagen“WILK Stern de Luxe” wortwörtlich an Zugkraft verloren. Uns fehlte einfach ein adäquates Fahrzeug zum Ziehen. Nun wartete das legendäre Gefährt ein Jahr ohne rechte Aufgabe unter dem Carport auf unsere Entscheidung. Diese Entscheidung ist nun gefallen.

Donnerstag, 2. August 2012

𝙀𝙇 𝙂𝙄𝙂𝘼𝙉𝙏𝙀𝙎 𝙎𝙖𝙢𝙢𝙚𝙡𝙨𝙪𝙧𝙞𝙚𝙣 - 𝘛𝘦𝘪𝘭 2: 𝘗𝘩𝘢𝘯𝘵𝘢𝘴𝘪𝘦𝘯 𝘢𝘶𝘧 𝘗𝘢𝘱𝘪𝘦𝘳

El’s gesammelte Kostbarkeiten – manchmal sogar in Hochglanzqualität


Das eine oder andere dieser aufwändig produzierten Heftchen haben wir alle schon mal in der Hand gehabt. Beim Betrachten wird uns immer ganz anders: Atem- und Herzfrequenz steigen kollektiv, die Pupillen weiten sich und der huschende Blick über Hochglanzbilder bringt unsere Phantasie in Schwung. Hier wird Lust geweckt Wir wollen mehr … oder noch besser: wir begehren das Original. Wollen besitzen, anfassen, benutzen, riechen, fühlen!

Sonntag, 22. Juli 2012

𝙀𝙇 𝙂𝙄𝙂𝘼𝙉𝙏𝙀𝙎 𝙎𝙖𝙢𝙢𝙚𝙡𝙨𝙪𝙧𝙞𝙚𝙣 - 𝘛𝘦𝘪𝘭 1: 𝘔𝘰𝘥𝘦𝘭𝘭𝘢𝘶𝘵𝘰𝘸𝘦𝘭𝘵

El Gigante's Modellautowelt
Einer - bei den meisten Autobekloppten durchaus verbreriteten - Marotte fröne auch ich: in einer Glasvitrine meiner Wohnzimmerschrankwand sammle ich Automodelle.

Mittwoch, 11. Juli 2012

𝙏𝙧𝙖𝙪𝙢𝙖𝙜𝙚𝙨𝙘𝙝𝙞𝙘𝙝𝙩𝙚 𝙢𝙞𝙩 𝙆𝙣𝙪𝙩𝙨𝙘𝙝𝙚𝙧𝙚𝙧 𝙪𝙣𝙙 𝙋𝙚𝙩𝙯𝙮

Es ist mir bei dieser Geschichte eigentlich ziemlich egal, was man über mich denken mag. Denkt doch, ich sei ein Weichei, meinetwegen auch ein Jammerlappen. Ich habe jedenfalls kein Problem damit, über Dinge zu schreiben, die mir irgendwann mal sehr schwer auf der Seele lagen.

Montag, 9. Juli 2012

𝙋𝙧𝙤𝙗𝙡𝙚𝙢𝙚 𝙢𝙞𝙩 𝙙𝙚𝙢 𝙍𝙚𝙞𝙨𝙨𝙫𝙚𝙧𝙨𝙘𝙝𝙡𝙪ß (𝙙𝙖𝙨 𝙂𝙚𝙧𝙞𝙘𝙝𝙩𝙨𝙫𝙚𝙧𝙛𝙖𝙝𝙧𝙚𝙣)

Animation: Internet
Nur zur Erinnerung:

während einer Schulungsfahrt auf der Autobahn A1 in der Nähe von Osnabrück wurden wir im November letzten Jahres in eine wüste Rangelei mit einem LKW der Iserlohner Spedition Schlüter verwickelt.

Montag, 2. Juli 2012

𝙀𝙨𝙩𝙖𝙩𝙚 𝙞𝙣 𝙎𝙞𝙘𝙞𝙡𝙞𝙖

Am Abend des 28. März ist die neue Photovoltaikanlage auf dem Dach unseres Wohnhauses und der Garage montiert. Zwar fehlen noch die wichtigen Wechselrichter zur Einspeisung des produzierten Stroms in das öffentliche Netz - dennoch ist die Installation zeitgerecht für die alte staatliche Förderung - die nämlich drei Tage später drastisch zusammengestrichen werden soll.
... von der Sonne, durch die Sonne, für die Sonne, in die Sonne
Nun behandelt uns das Finanzamt als stromproduzierenden Kleinunternehmer. In dessen Folge müssen wir die Vergütung unseres Stroms natürlich versteuern. Damit unterliegen wir nicht nur gesetzlichen Pflichten – wir genießen auch entsprechende Rechte. So erhalten wir beispielsweise die für unsere Photovoltaikanlage entrichtete Mehrwertsteuer retour. Auf einen Schlag stehen uns also plötzlich über viertausend Euro zur Verfügung. Ein leckerer Betrag, über dessen Verbrauch wir eigentlich weder lange noch krampfhaft nachdenken müssen.

Donnerstag, 7. Juni 2012

𝙎𝙤𝙣𝙣𝙚 𝙨𝙘𝙝𝙚𝙞𝙣𝙚!


Schon vor etwa fünf Jahren lag das Thema „Sonnenstrom“ in unserm Interesse. Ein fachkundiger Diplom-Ingenieur begutachtete unsere Gebäude und prognostizierte gute Erträge. Sind doch die Dächer unserer Garage und des Wohnhauses äußerst sonnengünstig nach Süd-Süd-Osten ausgerichtet, das Garagendach mit einer optimalen 30° Neigung, das Wohnhaus mit 48° nur geringfügig schlechter geneigt. 

Das ausgearbeitete Angebot führte schließlich zu einem Preis von etwas über 37.000 Euro - zunächst nur für eine komplette Anlage lediglich auf dem Wohnhausdach. Andere eingeholte Angebote unterschieden sich unwesentlich davon.

Mittwoch, 9. Mai 2012

𝙈𝙚𝙣𝙨𝙘𝙝𝙚𝙣, 𝘼𝙪𝙩𝙤𝙨, 𝙀𝙢𝙤𝙩𝙞𝙤𝙣𝙚𝙣 – 𝘥𝘢𝘴 1. 𝘚𝘢𝘯𝘥𝘮𝘢𝘯𝘯𝘴 𝘞𝘦𝘭𝘵-𝘛𝘳𝘦𝘧𝘧𝘦𝘯

Es ist endlich Samstag, der 5. Mai 2012 – und es ist gerademal 8.30 Uhr.

Ich fahre zu dieser für einen Samstagmorgen für mich ungewöhhnlich frühen Stunde mit Sohn Lukas im A2 zu einem besonderen Date, für das es auf jeden Fall lohnt, sich so früh aus dem Bett zu quälen (bitte jetzt nicht über mein Langschlafverhalten meckern – gestern, also Freitag, habe ich immerhin noch bis kurz vor 21.00 Uhr gearbeitet … und war anschließend ziemlich platt!).

Eine gute halbe Stunde später kopiert ein Autoverkäufer meinen Ausweis und Führerschein – zum Dank erhalte ich den Autoschlüssel und die mündliche Einweisung in die Bedienung eines Fahrzeugs. Wenige Sekunden später probe ich meinen ersten Schritt in eine unbekannte, neue Zukunft.

Montag, 2. April 2012

𝘿𝙚𝙣𝙣 𝙂𝙤𝙩𝙩 𝙝𝙖𝙩 𝙨𝙚𝙞𝙣𝙚𝙣 𝙀𝙣𝙜𝙚𝙡𝙣 𝙗𝙚𝙛𝙤𝙝𝙡𝙚𝙣, 𝙙𝙖𝙨𝙨 𝙨𝙞𝙚 𝙙𝙞𝙘𝙝 𝙗𝙚𝙝ü𝙩𝙚𝙣 𝙖𝙪𝙛 𝙖𝙡𝙡 𝙙𝙚𝙞𝙣𝙚𝙣 𝙒𝙚𝙜𝙚𝙣

Es war die erste Kalenderwoche des Jahres 2000: Eine akute Pankreatitis, das ist eine lebensgefährliche Bauchspeicheldrüsenentzündung bei der sich in meinem Fall 60% dieses Organs selbst verdaut hatten, fesselte mich an ein Bett der Intensivstation des Marienhospitals in Vechta. Meine Rettung durch die Ärzte dieser Klinik war ziemlich knapp – ohnmächtig vor Bauchschmerzen hatte ich am Vormittag des 28. Dezember 1999 nicht mal mehr spüren können, wie Blutdruck und Puls in bedrohliche Tiefe rutschten.

Mittwoch, 7. März 2012

𝙉𝙞𝙜𝙧𝙪𝙢 𝘼𝙪𝙧𝙪𝙢 - 𝘚𝘤𝘩𝘸𝘢𝘳𝘻𝘦𝘴 𝘎𝘰𝘭𝘥

Warum nicht auch mal über das Auto berichten, mit dem ein Fahrlehrer sein täglich Brot verdient?

Toyota beherrscht das Bild
Es wird wohl keine einfache Entscheidung gewesen sein. Aber ich war dafür glücklicherweise nicht verantwortlich. Dafür gibt es schließlich meinen Chef. Seine Wahl für die Flotte unserer Fahrschulautos muss wohl irgendwann einmal auf die japanische Marke Toyota, gefallen sein. Deren Firmenemblem, drei Ellipsen, sollen übrigens die Firmenphilosophie des drittgrößten Autoproduzenten der Welt symbolisieren: Streben nach Kundenzufriedenheit, Streben nach Innovation sowie die Verbindung von Kreativität und Qualität.

Montag, 20. Februar 2012

𝘾𝙤𝙣𝙨𝙪𝙢𝙢𝙖𝙩𝙪𝙢 𝙚𝙨𝙩

Ein wirklich schwerer Weg liegt endlich hinter mir. Ziemlich genau acht Jahre sind, seit der realen Haupthandlung, dem Inhalt meines Buches, vergangen. Schließlich folgte ich der diffusen Idee zahlreicher Zuhörer, die mir nach vielen mehr oder weniger intensiven Gesprächen über diese Zeit meiner Vergangenheit, zu einer irgendwie gearteten Dokumentation rieten.
... auch Olivia war am Entstehen meines Buches beteiligt! 
Im Nachhinein gebe ich ehrlich zu, dass mir bestimmte Bestandteile dieser Vergangenheit unfassbar schwer im Magen lagen. Obwohl ich mir jedoch diese Schwäche nicht zugestehen mag, hat mir die Arbeit an diesem Buch bei der Verarbeitung meiner schweren Zeit geholfen. In seiner Entstehung las, überdachte und änderte ich oftmals jedes einzelne Wort so oft, dass ich irgendwann keine Lust mehr auf die Vollendung des Manuskriptes hatte und die Sache daran zu Scheitern drohte. Den guten Worten meiner Frau Olivia ist allerdings zu verdanken, dass ich die Arbeit doch noch zu einem erfolgreichen Ende gebracht habe.

Freitag, 13. Januar 2012

𝙑𝙚𝙧𝙡𝙖𝙜𝙨𝙨𝙪𝙘𝙝𝙚: 𝘎𝘦𝘫𝘢𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘩𝘪𝘦𝘳 – 𝘎𝘦𝘭𝘥𝘨𝘪𝘦𝘳 𝘥𝘢

 
Nicht, dass ich es mir leichter vorgestellt habe. Eine gewisse Vorahnung hatte ich schon. Soetwas kann nicht reibungslos über die Bühne gehen. Probleme sind das Salz in der Suppe des Lebens. Ohne sie wäre es schließlich langweilig.
Höflich aber langweilig lesen sich die vorgedruckten Absagen der Buchverlage. Dabei unterscheiden sich renommierte nicht von eher unbekannten Namen. Alle klagen unisono über dramatische Mengen täglicher Manuskript-Einsendungen. Dieses Gejammer lässt vermuten, dass sich die ganze Welt ungefragt á la „Deutschland sucht den Superautoren“ in eigene Texten ergießen möchte.