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Freitag, 26. Dezember 2014

𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐃𝐉-𝐁𝐢𝐨𝐠𝐫𝐚𝐟𝐢𝐞 - 𝐊𝐚𝐩𝐢𝐭𝐞𝐥 𝟐: "𝘎𝘌𝘉𝘜𝘙𝘛" 𝘌𝘐𝘕𝘌𝘚 𝘋𝘑




HH und ich beschlossen auf der Rückfahrt nach dieser Feier eine zukünftige Zusammenarbeit. Er versprach, mir eine PA-Anlage zusammenzustellen. Da ich diese Anlage jedoch als Student nicht direkt bezahlen konnte, vereinbarten wir eine Art Leasing: mit jedem Musiktermin zahlte ich ihm also eine Leihgebühr, ein weiterer Anteil ging in die Bezahlung der Anlage. Solange das Equipment jedoch noch nicht endgültig bezahlt war, sollte es in seiner Garage gelagert werden – später sollte ich dann frei darüber verfügen können.

Montag, 22. Dezember 2014

𝐕𝐚𝐭𝐞𝐫`𝐬 𝐀𝐛𝐬𝐜𝐡𝐢𝐞𝐝 𝐯𝐨𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐌𝐨𝐛𝐢𝐥𝐢𝐭ä𝐭?

In drei Tagen ist Heilig Abend. Es wird endlich Zeit für Besinnlichkeit... finde ich. Doch das Schicksal sieht das mal wieder anders. Ausgerechnet in dieser Sonntagnacht schockt es mich mit der brutalen Realität.

In fünf Jahren nur 31.642 Kilometer zurückgelegt

Nach einem gemütlichen vierten Advent bei Tochter, Schwiegersohn und Enkelkind im 120 Kilometer entfernten Aurich/Ostfriesland kehren wir spät abends zurück nach Hause. 

Ich liege bereits gemütlich im Bett, als um 0:11 Uhr plötzlich das Telefon klingelt. Die Polizei informiert uns darüber, dass mein Vater einen Unfall mit seinem Auto hatte und ins Krankenhaus gebracht wurde - es gehe ihm aber gut.

Diese Nachricht unterbricht die vorweihnachtliche Geruhsamkeit jäh.

Freitag, 12. Dezember 2014

𝐀𝐮𝐭𝐨𝐦𝐨𝐛𝐢𝐥𝐞𝐫 𝐀𝐥𝐦𝐚𝐧𝐚𝐜𝐡 𝟐𝟎𝟏𝟒

Im Jahr 2014 war in automobiler Hinsicht für mich und um mich herum Einiges in Bewegung. Gilt ja vielleicht der Kauf eines einzigen nagelneuen Autos für Otto Normalverbraucher als DAS Highlight eines Jahres - mir und meiner Familie stehen am Jahresende mehr oder weniger NEUN Automobile zur Verfügung.

Es war schon vorher voll auf unserem Hof


Mittwoch, 26. November 2014

𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐃𝐉-𝐁𝐢𝐨𝐠𝐫𝐚𝐟𝐢𝐞 - 𝐊𝐚𝐩𝐢𝐭𝐞𝐥 𝟏: 𝘋𝘐𝘌 𝘐𝘋𝘌𝘌

Obwohl ich sehr lange darüber nachgedacht habe, welchen Weg ich für die Publikation meines neuen Buchprojektes "MEINE DJ-BIOGRAFIE" wählen soll, bin ich mir über die gewählte Lösung online per Blog noch immer nicht hunderprozentig sicher. Meiner grundsätzlichen Einstellung "MACHEN STATT DISKUTIEREN" ist es jedoch zu verdanken, dass meine Erlebnisse als Discjockey hier nun doch zu lesen sind. Und soviel kann man natürlich schon vorweg verraten: nach 25 Jahren als DJ auf Parties, Familien- oder Firmenfeiern kann ich mit einigen unterhaltsamen Stories aufwarten.

Monatlich wird "MEINE DJ-BIOGRAFIE" jetzt also Kapitel für Kapitel hier erscheinen... bis das Buch komplett zu lesen ist - es lohnt sich also, immer mal wieder hereinzuschauen.

Beim Schmökern in meiner DJ-Karriere wünsche ich viel Spaß.

>>REZENSION zu "Meine DJ- Biografie"<<





Es begann irgendwann im Spätsommer 1987.

Meine damalige Freundin arbeitete in einem Fotofachgeschäft. Eines Abends erzählte sie mir von einem Kunden. Um es nicht unnötig kompliziert zu machen, nenne ich diesen Kunden im Weiteren einfach HH.

Ich erfuhr nun also, dass dieser damals als Discjockey auf Familien- und Firmenfeiern unterwegs war. Er hatte offensichtlich so gut zu tun, dass er gegen eine wahre Flut von Auftrittsterminen anzukämpfen hatte. Genau deshalb suchte er händeringend einen Mitstreiter, der ihn bei dieser Tätigkeit entlastend unterstützen sollte.

Sonntag, 9. November 2014

𝟗. 𝐍𝐨𝐯𝐞𝐦𝐛𝐞𝐫 𝟏𝟗𝟖𝟗 - 𝘋𝘢𝘴 𝘨𝘭ü𝘤𝘬𝘭𝘪𝘤𝘩𝘴𝘵𝘦 𝘝𝘰𝘭𝘬 𝘥𝘦𝘳 𝘞𝘦𝘭𝘵

9. November 1989 - dieses Datum wird mir neben den traumatischen Terroranschlägen auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 als "ausnehmendes Erlebnis" meines Lebens ewig in Erinnerung bleiben.

Nur wenige Tage vor meiner Geburt im Jahre 1961 errichtete ein bösartiges Regime in Berlin eine bis zu vier Meter hohe Mauer und teilte Deutschland mit einem über 1.400 Kilometer langen streng bewachten Grenzzaun. Es folgte die jahrelange Gefangennahme und Misshandlung eines ganzen Volkes. Wir hörten damals in der Schule von den unglaublichsten und gemeinsten Vorgängen im "anderen" Deutschland. Niemand konnte hierzulande verstehen, wie Macht derart scheußlich missbraucht werden konnte und warum die Menschen jenseits des Stacheldrahts unsagbar leiden mussten. Leider konnte die ganze Welt das alles nur hilflos mit ansehen.

Doch irgendwann zog offensichtlich eine höhere Macht glücklicherweise einen Strich unter die Rechnung. Denn nach 28 Jahren lief das Fass endlich über und das gepeinigte Volk begehrte auf. Es selbst brachte schließlich die debile Staatsmacht zu Fall.

Oma und ich im Harz... unweit der Zonengrenze
Lange davor hatte ich mich diesem grauen Kapitel Deutschlands allenfalls als Kind beim Blick auf den Brocken im Harz mal auf knapp fünf Kilometer, beim Durchqueren des schleswig-holsteinischen Lübeck auf knapp sieben Kilometer oder beim Besuch des oberfränkischen Coburg auf etwa 12 Kilometer genähert.

Zu meiner Schande muss ich heute gestehen, dass zudem mein Wissen über die nur in 160 Kilometern Luftlinie von meinem Heimatort gelegene sozialistische Republik von äußerst lückenhafter Natur war - im geografischen Sinne glich der überwiegende Teil der DDR für mich dem berühmten weißen Fleck auf der Landkarte. 

Montag, 6. Oktober 2014

𝐏𝐡𝐨𝐞𝐧𝐢𝐱... ä𝐡... 𝐏𝐞𝐭𝐞𝐫 𝐚𝐮𝐬 𝐝𝐞𝐫 𝐀𝐬𝐜𝐡𝐞 - 𝘔𝘪𝘵 𝘢𝘭𝘵𝘦𝘯 𝘈𝘶𝘵𝘰𝘴 𝘢𝘶𝘴 𝘥𝘦𝘮 𝘛𝘪𝘦𝘧

Der Westerwald-Typ startet durch! 

Die Rodenbergs wohnen da, wo die bunten Autos stehen
Prompt verfahre ich mich im seltsamen Einbahnstraßengewirr als ich mit dem K 70 im ersten Gang die steilen Wege den Berg hinauf zur Waldstraße im rheinland-pfälzischen Hillscheid krieche. Letztendlich parke ich jedoch kurze Zeit später vor einem weißen Hanghaus. Es zu finden war dann doch nicht sonderlich schwer, stehen davor doch ein orangefarbener VW K 70 - den man übrigens sogar bei Google Earth erkennen kann, ein knallrotes Opel Kadett Coupé, ein schickes gomera-perleffektfarbenes Audi 80 Cabrio und ein grauer Jetztzeit-VW Tiguan.

Irgendwo dazwischen hat auch noch eine gemütliche grüne Bank Platz gefunden - von hier oben im Westerwald blickt man rüber zum gut zehn Kilometer Luftlinie gelegenen Koblenz. Auch deswegen lohnt sich schon ein Besuch bei den Rodenbergs. Hier wohnen also Jutta und Peter, parterre auch noch Jutta`s Vater. Der will auf die geparkten Autos aufpassen, setzt sich auf die Bank und lässt seinen Blick in die Ferne schweifen.

Dienstag, 30. September 2014

𝐈𝐬𝐭 𝐝𝐚𝐬 𝐊𝐮𝐧𝐬𝐭... 𝐨𝐝𝐞𝐫 𝐤𝐚𝐧𝐧 𝐝𝐚𝐬 𝐰𝐞𝐠?


Individualisierung um jeden Preis oder photogeshoppte Realität?

Donnerstag, 28. August 2014

𝐀𝐥𝐥𝐞𝐬 𝐢𝐬𝐭 𝐞𝐧𝐝𝐥𝐢𝐜𝐡 - 𝐔𝐫𝐥𝐚𝐮𝐛 𝐥𝐞𝐢𝐝𝐞𝐫 𝐚𝐮𝐜𝐡

Unser REDSTAR auf Bewährungstour: Teil 4

"Am Thema vorbei" wäre eine gerechte Beurteilung, wenn man über das Wetter in unserem Urlaub auf Sizilien jammern würde. Tagestemperaturen zwischen 28 und über 39°C - wie bei der Fahrt zum Ätna, ebenso täglicher Sonnenschein und somit reichlich Bräune, lassen eigentlich keinen Zweifel an einem perfekten Sommer-Feeling.

Dennoch ist das Wetter in diesem Jahr irgendwie anders. Vom sizilianischen Fernsehen werden wir nahezu täglich über Tornados über dem Meer vor Genua, Schlammlawinen in Südtirol, Hochwasser durch Wolkenbrüche und Starkregen in Norditalien informiert. Per Telefon erhalte ich live das Regenprasseln von zuhause vor der Haustür und meine Tochter berichtet, ebenfalls am Telefon, dass in Norddeutschland temperaturmäßig offensichtlich bereits der Herbst Einzug hält.
So sehr kann die sizilianische Sonne scheinen

Sonnenbrand auf Autolack
Sogar Supermärkte bieten Schattenparkplätze auf Sizilien
Tornadorot ist auch sehr sonnenempfindlich

Mittwoch, 27. August 2014

𝐌𝐢𝐭 𝐝𝐞𝐦 𝐏𝐚𝐧𝐳𝐞𝐫 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐧 𝐏𝐚𝐧𝐝𝐚

Unser REDSTAR auf Bewährungstour: Teil 3 (... in dem unser REDSTAR glücklicherweise nur eine unbedeutende Nebenrolle spielt!)

Voll der beeindruckenden Erlebnisse und Bilder unserer Ätna-Reise rauschen wir mit zwei T3-Bullis bei glücklicherweise sehr erträglichen Temperaturen durch die stockfinstere sizilianische Nacht zurück nach Menfi.

Nach einer wilden Kurverei am Südhang des Ätna schaffen wir Belpasso - irgend so ein sizilianischer Städteplaner hatte wohl mal wieder die Idee, Orte verkehrsttechnisch durch das Aufstellen unzähliger (und meines Erachtens unsinniger) "Senso Unico"(= Einbahnstraßen)-Schilder vom Chaos zu befreien und den Verkehr neu zu ordnen. Leider hat er dabei aber genau das Gegenteil erreicht. Zudem weiß unser Navi nichts von solch kurzfristigen Veränderungen - und damit ist logischerweise die Grundlage für eine nächtliche Sizilien-Rallye geschaffen. Na ja - irgendwann sind wir dem Labyrinth doch entkommen!
Verdammt!

Montag, 25. August 2014

𝐄𝐫𝐬𝐭 𝐧𝐚𝐜𝐡 𝐌𝐞𝐧𝐟𝐢, 𝐝𝐚𝐧𝐧 𝐚𝐮𝐟'𝐬 𝐃𝐚𝐜𝐡 𝐒𝐢𝐳𝐢𝐥𝐢𝐞𝐧𝐬

Unser REDSTAR auf Bewährungstour: Teil 2

Bedauerlicherweise greift seit zwanzig Jahren besonders in Strandnähe die Tourismus-Krake um sich. In Porto Palo und Lido Fiori ist inzwischen kaum noch etwas von der gemütlichen Urtümlichkeit Siziliens geblieben. An den entlegendsten Stellen sind unpersönliche, sterile Hotelanlagen im Resorts-Stil aus dem steinigen Boden gestampft worden. Strandliegen für 2,- EUR die Stunde, gebührenpflichtige Parkplätze zu gesalzenen Preisen, Strandgedöns-Stände, ständig dröhnende Musik der Strandbars und -paninotecas hängt bis tief in die Nacht in der Luft, im Fünf-Minuten-Takt steigen kleine Propellerflugzeuge und Ultraleichtfleiger von einem nahen Airfield zu Rundflügen über dem Strand auf und auch zu Wasser röhren Jet-Skies und Speed-Boote.

Bandiera Blu (EU-Auszeichnung für sauberen Strand und sauberes Wasser) am Strand von Maria Stella Mare

Sonntag, 24. August 2014

𝟐.𝟔𝟎𝟎 𝐊𝐢𝐥𝐨𝐦𝐞𝐭𝐞𝐫 𝐛𝐢𝐬 𝐳𝐮𝐦 𝐙𝐢𝐞𝐥

Unser REDSTAR auf Bewährungstour: Teil 1

Farbkontraste auf Sizilien

Sommer auf Sizilien ohne Ventilatoren? Undenkbar!
Deshalb muss der Jetbag mit

Urlaub ist sicher nicht gleich Urlaub, jeder mag ihn auf seine Art... anders.

Ich mag es irgendwie kreativ bis ins Detail. Und dazu kann die Vorbereitung auch schon mal mehrere Jahre dauern. Schon als wir im August 2012 einen rostigen T3 erwarben, planten wir dessen ersten großen Einsatz nach der Fertigstellung seiner Restauration. Unser großes Ziel war es seitdem, mit dem REDSTAR in den Urlaub nach Sizilien zu reisen.

Mittwoch, 2. Juli 2014

𝐒𝐭𝐫𝐚ß𝐞𝐧𝐫𝐚𝐝𝐢𝐞𝐫𝐞𝐫

Profilverlust an den Innenkanten...

... durch verstellte Spur


Gerade steige ich aus unserem Bulli. Dabei fällt mein Blick eher beiläufig und rein zufällig auf das im vollen Lenkeinschlag herausstehende linke Vorderrad... und stutze! 

Samstag, 14. Juni 2014

𝟐𝟖. 𝐏fi𝐧𝐠𝐬𝐭𝐭𝐫𝐞𝐟𝐟𝐞𝐧 𝐝𝐞𝐬 𝟏. 𝐈𝐧𝐭𝐞𝐫𝐧𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐚𝐥𝐞𝐧 𝐊𝟕𝟎-𝐂𝐥𝐮𝐛𝐬 𝐢𝐧 𝐀𝐧𝐝𝐞𝐫𝐧𝐚𝐜𝐡 𝐚𝐦 𝐑𝐡𝐞𝐢𝐧

Auf geht's!
Alle Fahrzeuge in einem Bild - aus dem Bulli
fotografiert: das Audi Coupé, davor der K70
Dafür, dass auch dieses K70-Pfingsttreffen eigentlich das Resultat einer clubintern ungeliebten Entscheidung ist, hat es sich erstaunlich prächtig entwickelt. 

Immerhin hatte die Jahreshauptversammlung im letzten Herbst genau diese Veranstaltung unter Schmerzen auf die Welt gebracht: allein bei der Frage nach der Organisation des nächsten Pfingsttreffens möchten ja neuerdings die Anwesenden am liebsten möglichst geräuschlos und augenblicklich im Erdboden versinken. Wenn sich dann jedoch endlich ein Organisator bereit erklärt, ist die Erleichterung deutlich spürbar. "Puh, der Kelch ist auch diesmal an mir vorüber gegangen!"

Montag, 2. Juni 2014

𝐑𝐨𝐚𝐝𝐤ä𝐩𝐩𝐜𝐡𝐞𝐧

1987er POLO FOX Coupé in respektablem Zustand

Natürlich unterliegen auch Automobile bestimmten Modetrends.

Für die zweite Modellreihe des beliebten Volkswagen Polo, mit der Typbezeichnung 86C, gab es Ende der 1980er Jahre, genau 1987, ein auf Sportlichkeit ausgelegtes Coupé. Dessen Basisausführung stellte das ehemalige Sondermodell FOX dar.

Montag, 26. Mai 2014

𝐖𝐞𝐠𝐞 𝐞𝐧𝐭𝐬𝐭𝐞𝐡𝐞𝐧 𝐝𝐚𝐝𝐮𝐫𝐜𝐡, 𝐝𝐚𝐬𝐬 𝐦𝐚𝐧 𝐬𝐢𝐞 𝐠𝐞𝐡𝐭

ein Zitat von Franz Kafka

oder auch:
Es ist keine Schande nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen. Platon

Immer wieder hört man die lapidare Aussage: "Ein Computer ist einfach nicht meine Welt!" - offensichtlich eine Flucht vor dem eigenen Unwissen. Das Erkennen dieses Mankos ist das eine, dessen Beseitigung aber etwas anderes. Immerhin wäre damit ein unbequemer Aufwand durch geistige Arbeit verbunden, puuh... die Trägheit der (Gehirn)Masse stellt durch die Abgabe dieser Leistung voraussichtlich ein nicht unerhebliches Hindernis dar. Obwohl dieses Verhalten sicherlich durchaus menschlich ist, habe selbst ich mich dem einstmals nicht einfach nur tatenlos hingegeben.

Bis August 1992 hielt ich Personalcomputer für schlichte Zeitverschwendung. Die Computerei war damals für mich durch einige meiner Mitmenschen eher negativ in Erscheinung getreten. Diese saßen nämlich stundenlang vor ihrem Fernseher, den sie durch eine sogenannte Konsole zum Computermonitor umfunktioniert hatten und spielten auf ihm nun mit weißen Balken und Quadraten eine Art Tennis - sonor untermalt von einem sehr künstlichen Piep, wenn einer der weißen Balken das hin- und hergespielte Quadrat abwehrte. Für dieses "Daddeln" konnte ich mich höchstens für fünf Minuten begeistern.


Pong

Sonntag, 4. Mai 2014

𝐌𝐚𝐦𝐚𝐦𝐞𝐦𝐨𝐫𝐢𝐚𝐥 𝟐𝟎𝟏𝟒

𝐋𝐞𝐭𝐳𝐭𝐞𝐫 𝐁𝐞𝐬𝐮𝐜𝐡 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐠𝐫ü𝐧𝐞𝐧 𝐇ö𝐥𝐥𝐞



 Immer, wenn ich auf der Autobahn an Pinneberg vorbei fahre, überkommt mich so ein komisches, beklemmendes Gefühl. Pinneberg ist für mich noch immer ein Ort des Zwangs, des Widerwillens und gewissermaßen auch des Eingesperrtseins. Nach Pinneberg wurde ich damals, 1985, zum Bund eingezogen. Es folgten drei quälende Monate Grundwehrdienstzeit - Zeit, die man mir Kraft Gesetzes stahl. Zeit, in der das Vaterland mich und die mit mir einkasernierten Leidensgenossen mit unbarmherziger Härte zu gehorsamen Befehlsempfängern zu erziehen versuchte. Es sei an dieser Stelle gern nochmal erwähnt: DAS IST EUCH NICHT GELUNGEN! Zumindest nicht in meinem Fall.

𝐎𝐧𝐞 𝐧𝐢𝐠𝐡𝐭 𝐢𝐧 𝐃𝐢𝐭𝐡𝐬𝐜𝐡𝐢𝐥𝐚𝐧𝐝

Vor genau 30 Jahren sprachsang Murray Head "One Night in Bangkok". Björn Ulvaeus und Benny Andersson - die beiden "B" von ABBA, die beiden "A" waren ja Annafried und Agneta - sowie ein gewisser Tim Rice, schrieben damals diesen Titel für den 2. Akt des Musicals Chess. 

Sie hatten dabei sicherlich kaum an mich müden Bulli-Fahrer und meine Gemahlin gedacht, die wir mit unserem Fahrzeug im Stockdunklen unter Großwindanlagen im westlichen Ditmarschen eine erholsame Nachtruhe suchen. Ausdrücklich geht es deshalb ja im besagten musikalischen Schallereignis auch um das thailändische Bangkok und eben nicht um den schleswig-holsteinischen Kreis Heide, genauer das Örtchen Süderdeich bei Wesselburen, mal gerade fünf Kilometer Luftlinie von der Nordsee entfernt. Warum verweilen wir dort eigentlich?

Sonntag, 27. April 2014

𝐈𝐫𝐠𝐞𝐧𝐝𝐰𝐚𝐬 𝐢𝐬𝐭 𝐣𝐚 𝐢𝐦𝐦𝐞𝐫...

Kleines REDSTAR-Summary der letzten Wochen:

1. Ein KFZ-Sachverständiger hat den Bulli zwecks Wertermittlung unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist erfreulich, denn für das Fahrzeug hat der Gutachter einen Wiederbeschaffungswert von 11.800,- Euro ermittelt.

Dienstag, 8. April 2014

𝐉𝐮𝐧𝐠𝐟𝐞𝐫𝐧𝐟𝐚𝐡𝐫𝐭 𝐦𝐢𝐭 𝐛ö𝐬𝐞𝐫 Ü𝐛𝐞𝐫𝐫𝐚𝐬𝐜𝐡𝐮𝐧𝐠 𝐚𝐛𝐞𝐫 𝐇𝐚𝐩𝐩𝐲 𝐄𝐧𝐝

Samstagmorgen und ich liege schon wieder lang unterm Bulli. Heute soll die Jungfernfahrt stattfinden - aber irgendwas klapperte während der Einstellungsfahrten schon seit zwei Wochen vorn rechts beim Befahren holpriger Strecken. Ich beschreibe das Klappern mal so: als ob der rechte Stoßdämpfer in einer seiner Befestigungen Spiel hat. Die Werkstatt untersuchte bereits die komplette Vorderachse und verdächtigte schließlich das Ersatzrad. Der Vorbesitzer des Fahrzeugs hatte nämlich einen unoriginalen 185er-Reifen in die Ersatzradmulde gelegt. An diesen Platz gehört jedoch ein 205er, denn nur der liegt dort formschlüssig und die nach unten wegklappende Stahlmulde sorgt in Verbindung mit einem Haken und einer 19er-Schraube für einwandfreien Sitz ohne Rappeln und Klappern.

Samstag, 29. März 2014

𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐬 𝐁𝐮𝐥𝐥𝐢𝐭𝐲𝐩𝐞𝐧 - 𝘛𝘦𝘪𝘭 4

Totgeglaubte leben länger – Spirit and Myth of my Bullifeeling

oder: Erstens kommt es anders... und zweitens als man denkt











2012: Großer Zapfenstreich nach nur 19 Monaten für den wegen einer Kredit- und Medienaffäre in massive Kritik geratenen Bundespräsidenten Christian Wulff. 30 Tage später wird der parteilose Joachim Gauck von der Bundesversammlung zum elften deutschen Bundespräsidenten gewählt.

Die Europäische Union erhält den Nobelpreis für Frieden „für über sechs Jahrzehnte, die zur Entwicklung von Frieden und Versöhnung, Demokratie und Menschenrechten in Europa beitrugen“. Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen ruft zum „Jahr der Fledermaus“ auf. Der Hirschkäfer ist "Insekt des Jahres" und die Dohle "Vogel des Jahres".

Sonntag, 16. Februar 2014

𝐀𝐥𝐥𝐞𝐬 𝐟𝐫𝐞𝐮𝐭 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐮𝐧𝐝 𝐡𝐨𝐟𝐟𝐞𝐭, 𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐅𝐫ü𝐡𝐥𝐢𝐧𝐠 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐞𝐫𝐧𝐞𝐮𝐭*

Na, wie ist es Euch in den letzten vier Monaten ergangen? Schon sehr lange habt Ihr hier jedenfalls nichts mehr von mir und dem REDSTAR gelesen.

Doch das ist kein Wunder, ich hatte zumeist an den Wochenenden nämlich reichlich damit zu tun, den tornadoroten T3 wieder in ein ansehnliches Fahrzeug zu verwandeln.