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14 Juni 2014

๐Ÿฎ๐Ÿด. ๐™‹๐™›๐™ž๐™ฃ๐™œ๐™จ๐™ฉ๐™ฉ๐™ง๐™š๐™›๐™›๐™š๐™ฃ ๐™™๐™š๐™จ ๐Ÿญ. ๐™ž๐™ฃ๐™ฉ๐™š๐™ง๐™ฃ๐™–๐™ฉ๐™ž๐™ค๐™ฃ๐™–๐™ก๐™š๐™ฃ ๐™† ๐Ÿณ๐Ÿฌ ๐˜พ๐™ก๐™ช๐™—๐™จ ๐™ž๐™ฃ ๐˜ผ๐™ฃ๐™™๐™š๐™ง๐™ฃ๐™–๐™˜๐™ ๐™–๐™ข ๐™๐™๐™š๐™ž๐™ฃ

Auf geht's!
Alle Fahrzeuge in einem Bild - aus dem Bulli
fotografiert: das Audi Coupรฉ, davor der K 70
Dafรผr, dass auch dieses K 70-Pfingsttreffen eigentlich das Resultat einer clubintern ungeliebten Entscheidung ist, hat es sich erstaunlich prรคchtig entwickelt. 

Immerhin hatte die Jahreshauptversammlung im letzten Herbst genau diese Veranstaltung unter Schmerzen auf die Welt gebracht: allein bei der Frage nach der Organisation des nรคchsten Pfingsttreffens mรถchten ja neuerdings die Anwesenden am liebsten mรถglichst gerรคuschlos und augenblicklich im Erdboden versinken. Wenn sich dann jedoch endlich ein Organisator bereit erklรคrt, ist die Erleichterung deutlich spรผrbar. "Puh, der Kelch ist auch diesmal an mir vorรผber gegangen!"
Pause auf der Raststรคtte Lichtendorf bei Dortmund
Was entnehmen wir diesem Verhalten? Auch in unserem Club gibt es aktive Macher und passive Mรผssiggรคnger. Wรคhrend die Aktiven lรคngst der Sache dienlich sind, blamieren sich die Passiven immernoch mit kreativsten Ausreden. Schwadronieren statt Handeln: wir Deutschen lernen wirklich erstaunlich schnell von unseren Politikern! Und finden das offensichtlich auch noch toll und nachahmenswert.

Da es an dieser Stelle jetzt wenig bringt, solchen Leuten in den Hals zu gucken, beschรคftigen wir uns lieber mit den Machern. Wir verdanken es nรคmlich Jutta und Peter Rodenberg sowie Sandra und Markus Retz, dass wir unsere alten Autos zu Pfingsten 2014 in die Eifel fahren kรถnnen, mรผssen - oder dรผrfen? Vorab melden die Wetterdienste fรผr das Pfingstwochenende astreines Hochsommerwetter - offensichtlich versucht der Heilige Petrus die kalte Unverschรคmtheit des letzten Pfingsttreffens im Bรถrdekreis wiedergutzumachen. Na, dann streng' dich mal an, alter Knabe!
Unsere Anreise in die Eifel umfasst etwa 350 Kilometer - die wir am Freitag kurz vor 17.00 Uhr in Drebber/Niedersachsen antreten. Wir bilden dazu einen Mini-Konvoi. Natรผrlich ist unser marathon- metallic-farbener K 70 dabei. Er wird von meinem Sohn Lukas gelenkt. Stiefsohn Marcel pilotiert sein gerade aufgearbeitetes 83er Audi Coupรฉ GL. Da er noch Siebzehn ist, wird er offiziell von seiner Mutter begleitet. Ich folge den beiden Fahrzeugen mit unserem 92er VW Multivan "REDSTAR" . Einerseits werden wir am Zielort darin schlafen, andererseits soll der gerade restaurierte Bulli so seine Einsatzfรคhigkeit fรผr unseren Sizilienurlaub im August beweisen. AuรŸerdem sind einige Club-Mitglieder sehr gespannt auf das Ergebnis der eineinhalbjรคhrigen, aufwendigen Wiederaufbauarbeiten.
Haube auf... und Blick frei auf den klemmenden Anlasser
Schon als wir vom Hof rollen wollen, klemmt der Magnetschalter des Anlassers vom Audi Coupรฉ. Wir schieben den Wagen an... was fรผr die nรคchsten vier Tage zu einem Ritual wird. Unser Tross fรคhrt รผber die A1 vorbei an Dortmund, wechselt am Westhofener Kreuz auf die A45 und schlรคgt sich ab Haiger- Burbach quasi querfeldein nach Hillscheid, dem Wohnort der Rodenbergs, durch. Dort treffen wir schlieรŸlich kurz vor 22.00 Uhr in der Dรคmmerung ein. In der Ferne flackern die Lichter von Koblenz.
... wir fahren in die untergehende Sonne
Fรผr drei Tage ein Zuhause: Hillscheid im Westerwald
Frรผhstรผck bei Rodenbergs
Der Samstagmorgen beginnt bei warmem Sonnenschein mit einem Frรผhstรผck auf Rodenbergs Terrasse. AnschlieรŸend geht es zum Autohaus Lรถhr nach Andernach. Hier parken schon viele K 70... und es werden stรคndig mehr. Auch ein Marktstand mit K 70-Teilen ist aufgebaut sowie eine mobile Pizzeria.
Schiebung
Vorher wird jedoch noch eben ein K 70 auf die Hebebรผhne der Direktannahme geschoben. Bei ihm war eine Schraube des Schaltungsgestรคnges verloren gegangen, deshalb liess er sich nicht mehr schalten und wurde hierher geschleppt. Bei so vielen Fachleuten kann natรผrlich schnell Abhilfe geschaffen werden und schon bald ist der Schaden behoben.
Bรผhnenshow
Da fehlt 'ne Schraube
K 70-Teilemarkt
Ey - brauchst du?

Pizza fรผr die K 70-Bande

Das Wort zum Samstag von Peter Rodenberg
Wehe, wenn sie losgelassen

Nach dem letzten Happen Pizza startet eine vierstรผndige Eifel-Rally. Peter Rodenberg hat sich dazu wirklich viel Mรผhe gegeben und ein sehr detailiertes "Road Book" zu Papier gebracht. Jede Kreuzung, an der abgebogen werden muss und jeder wichtige Wegweiser sind fotografiert und zusammen mit einer genauen Beschreibung ausgedruckt. Dazwischen sind Aufgaben gestreut, die die Teilnehmer he- rausfinden und beantworten mรผssen. So lernen wir, ich bin als Beifahrer mit Lukas in unserem K 70 unterwegs, die Gegend kennen. Kaum jemand sperrt sich dieser liebevollen Idee des Organisators und verschmรคht den SpaรŸ bei herrlichem Sonnenschein.
Das "Road-Book" - perfekte Vorarbeit
Vater und Sohn-Team


... alles schรถn abfahren

Welche Jahreszahl steht auf dem Kruzifix?
Unser K 70 vor der Burg Olbrรผck
Felsenkeller: 30 Meter unter der Erde


Am Ziel trifft sich die gesamte Mann- und Frauschaft am Felsenkeller der Vulkanbrauerei Mending. Nach 153 Stufen befinden wir uns 30 Meter unter der Erde und somit im tiefsten Lager- und Gรคrkeller der Welt. Nach dem Abbau von Basalt fรผr Mรผhlsteine im Mittelalter wurden und werden die Gewรถlbe von Brauereien gern als Kรผhl- und Lagerhallen genutzt - dort unten herrschen nรคmlich kontinuierlich 8°C. Und bei den wรคhrend der Eifel-Rally ertragenen 34°C ist das eine willkommene Abkรผhlung.
153 Stufen nach unten

Basaltgestein untertage
Fรถrderschacht

Vulkanischen Ursprungs
Bierlager

Kรผhler Lagerort fรผr Bier

Die ganze K 70-Truppe zu Tisch

Im Anschluss nehmen wir in der Gaststรคtte der Vulkanbrauerei Platz. Hier gibt Peter die Sieger der Rally bekannt und รผberreicht Pokale und Preise. Den dritten Platz nehmen Bernhard Kramer und Frau entgegen, mit dem Zweiten mรผssen sich Ingo Menker und Frau zufrieden geben und der erste Platz wird einem Aussenseiter รผberreicht - er fuhr die Rally nรคmlich nicht mit einem K 70... sondern mit seinem Audi Coupรฉ: es ist Marcel Kernke mit seiner Mutter. Auch alle Anderen erhalten kleine Sachpreise wie ein solarbetriebenes Handyladegerรคt oder ein flauschiges Badetuch. Nach einem gemรผtlichen Essen klingt der Abend aus. Nach der Wรคrme des Tages sind alle Teilnehmer ziemlich platt und man verabschiedet sich allseits zรผgig in die Horizontale.
3. Platz der Eifel-Rally

2. Platz der Eifel-Rally
1. Platz der Eifel-Rally

Nebenbei auch ein Treffen der Tornadoroten
... und natรผrlich wieder K 70
Sonntagmorgen wollen wir uns wieder beim Autohaus Lรถhr in Andernach treffen. AnschlieรŸend geht es zu FuรŸ ins Erlebniszentrum Geysir. Hier wird in einer Ausstellung das theoretische Grundwissen fรผr den spรคter zu besichtigenden weltweit hรถchsten Kaltwassergeysir vermittelt. Zur eigentlichen Attraktion fahren wir dann mit einem Rheinschiff. Pรผnktlich zu unserem Eintreffen zeigt der Geysir, was wir von ihm erwarten: wie beim ร–ffnen einer geschรผttelten Sprudelflasche schieรŸt Kohlensรคure und Wasser bis zu 60 Meter in die Hรถhe... einige werden naรŸ.
Auf nach Andernach

K 70-Konvoi
Jens hat SpaรŸ in der Ausstellung
Lรถnne mag das Geblubber

Andernach vom Rhein aus gesehen
Da soll das Wasser rausschieรŸen?

Wann kommt denn die Erruption?
Erstmal nur Kohlensรคure...

... und dann Wasser
Lukas ist nass geworden

Schattige Plรคtze sind rar
Gedrรคnge vor der Bergmannshรผtte
Wieder zurรผck bei den Autos verbrennen sich einige die Finger an ihrem Lenkrad - die in der prallen Sonne geparkten K 70 haben sich mรคchtig aufgeheizt! Schnelle Abhilfe bringt da nur kรผhler Fahrtwind. Wir sind unterwegs zum Besucherbergwerk Bendisberg. Schon auf dem Weg dorthin beschlieรŸen wir, uns dort irgendwo im Schatten auszuruhen.

In Besucherbergwerken waren wir in der Vergangenheit schon zur Genรผge... und die Hitze sorgt momentan fรผr eine gewisse Antriebslosigkeit. Wรคhrend sich die anderen K 70 auf dem Parkplatz vor der Bergmannshรผtte quasi stapeln, verweilen wir weiter oberhalb unter schattigen Bรคumen. Auch Peter's Frau Jutta gesellt sich nach einiger Zeit zu uns - sie scheint einem Hitzschlag nahe, legt sich vรถllig ermattet erstmal in ihrem Audi Cabrio ab... und schlรคft im kรผhlen Schatten ein. Etwa eine Stunde spรคter wecke ich sie vorsichtshalber kurz vor dem Start des K 70-Konvois.
Wir bleiben lieber im Schatten

Siesta
So kann man's aushalten

Jutta pennt erstmal 'ne Runde in ihrem Cabrio
Fototermin

K 70 in der Eifel
Das muss ja mal gesagt werden: Der REDSTAR hat sich
bei der Tour wacker geschlagen! Absolut ohne Probleme!

K 70 in the sun
Jetzt geht's zum BBQ
Nun geht es zum Food-Hotel in Neuwied. Diese Gastronomie-Ausbildungsstรคtte bietet uns ein Barbeque, also ein Grillfest. Wir sitzen drauรŸen unter groรŸen Sonnenschirmen, lassen uns Folienkartoffeln und jegliches Grillgut nebst Salaten schmecken. Kรผhle Getrรคnke zischen ordentlich beim Herunterrinnen in der Kehle. Erst bei Dรคmmerung treten wir den Heimweg nach Hillscheid an - Jutta Rodenberg fรผhrt uns zu ihrem Lieblingsitaliener, wo wir noch Eis schlecken. Auch an diesem Abend schreibt uns die Hitze des Tages die Rechnung: alle fallen schnell todmรผde in ihre Koje.
Fototermin vorm Food-Hotel

Das typische Gewusel bei Fotoshootings mit dem Club
... ich hab dann mal ein Panorama erzeugt
... mit 20 km/h bergauf

Trotzdem kommt der Montagmorgen zu frรผh! Aber wir haben noch einen Termin, der keine Verspรคtung duldet: pรผnktlich um 9.30 Uhr fรคhrt der Zug nรคmlich ab!

Gemeint ist die Brohltalbahn, auch Vulkan-Express genannt. Auf historischer Strecke werden hier von einem Verein alte Loks und Wagons vom Bahnhof in Brohl (Talstation am Rhein) ins etwa 17 Kilometer entfernte Engeln (Endstation) gefahren. Dabei รผberschreitet die gefahrene Geschwindigkeit kaum 20 km/h, es werden in eineinhalb Stunden allerdings 400 Meter Hรถhenunterschied gemeistert - eine beschauliche Fahrt auf krummen Schienen.

Als wir gegen 12.45 Uhr wieder in Brohl ankommen, ist das Pfingsttreffen 2014 offiziell beendet. Natรผrlich folgen die รผblichen Abschiedsszenen... und die K 70 verstreuen sich in alle Richtungen.
Brohltalbahn = Vulkan-Express

Zwischenstopp
Die Lok wird zum Zurรผckfahren umgehรคngt

Lukas

... und wieder nach Hause

Wir folgen nochmal einem kleinen Tross nach Hillscheid. Dort rรคumen wir unsere Sachen in die Autos, stรคrken uns mit Grillwรผrstchen und Nudelsalat, trinken kรผhle Cola im Schatten, unterhalten uns noch ein bisschen mit dem Rest der Anwesenden und treten schlieรŸlich gegen 16.00 Uhr die Heimreise an.

Ohne Stau und sonstige Probleme erreichen wir Drebber in der Dรคmmerung. Das war Pfingsten 2014 - wir blicken auf ein hervorragend organisiertes K 70-Treffen bei bestem Wetter mit (schon fast mรถrderisch) sommerlichen Temperaturen zurรผck. Unser herzlicher Dank geht an Jutta, Peter, Sandra und Markus, die eine wirklich kurzweilige und wunderschรถne Eifel prรคsentiert haben. Mal abwarten, wo wir uns im nรคchsten Jahr wieder treffen.
Country roads, take me home...

2 Kommentare:

  1. Anonym15.6.14

    Man Andreas, da hast du dich wieder mal mรคchtig ins Zeug gelegt,
    GruรŸ aus WW
    Peter

    AntwortenLรถschen
  2. Anonym15.6.14

    Auch ich mรถchte dir meinen absoluten Respekt fรผr den tollen Bericht aussprechen,das war ein tolles Treffen und ich รคrger mich das ich nicht alle Tage da war.

    GruรŸ aus dem Sauerland
    Martin

    AntwortenLรถschen