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Sonntag, 26. Juni 2016

𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐃𝐉-𝐁𝐢𝐨𝐠𝐫𝐚𝐟𝐢𝐞 - 𝐊𝐚𝐩𝐢𝐭𝐞𝐥 𝟐𝟎: 𝘍𝘐𝘕𝘚𝘛𝘌𝘙𝘌 𝘔𝘖𝘔𝘌𝘕𝘛𝘌













Ich lege hier wirklich keinen gesteigerten Wert darauf zu jammern. Doch in den fünfundzwanzig SOUNDBOX-Jahren konnte natürlich nicht nur ständig „die Sonne scheinen“.

Samstag, 18. Juni 2016

𝐒𝐜𝐡𝐚𝐭𝐳 𝐚𝐮𝐬 𝐝𝐞𝐫 𝐒𝐜𝐡𝐞𝐮𝐧𝐞

Irgendwie habe ich wohl doch alles richtig gemacht! Denn ich bin stolz auf das, was ich meinen Kindern mitgegeben habe. Auch wenn manch Aussenstehender denken mag, dass wir doch einen ganz gehörigen Schlag an der Waffel haben - es ist ein tolles Gefühl, wenn man bemerkt, dass die persönlichen Ideale und Ziele auch bei den eigenen Kindern angekommen sind.

Ausserdem mag ich dieses Gefühl der Überraschung, mag das Stöbern im staubigen Dunkel. Denn Schätze liegen selten im Hellen, Neuen, Aufgeräumten. Sie liegen meistens eher dort, wo kaum noch das Tageslicht hinkommt und es meistens muffig riecht. Eigentlich waren sie ja vielleicht schon vergessen, verbraucht, aus der Mode gekommen oder sowieso ungeliebt und deswegen beiseite geschoben. Für mich sind sie jedoch wie ein Fenster zu ihrer Zeit - deshalb bezeichnen viele Menschen diese Schätze ja auch als Zeitmaschinen, insbesondere dann, wenn es sich um alte Autos handelt.

War ja wieder klar, dass es um alte Autos geht...
Peter mit dem blauen Club-Shirt in Bockhorn auf dem Oldtimermarkt

Donnerstag, 26. Mai 2016

𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐃𝐉-𝐁𝐢𝐨𝐠𝐫𝐚𝐟𝐢𝐞 - 𝐊𝐚𝐩𝐢𝐭𝐞𝐥 𝟏𝟗: 𝘛𝘖𝘕𝘛𝘙Ä𝘎𝘌𝘙 𝘐𝘔 𝘞𝘈𝘕𝘋𝘌𝘓 𝘋𝘌𝘙 𝘡𝘌𝘐𝘛









Rückblickend fällt mir heute besonders auf, wie rasant schnell sich die Welt der Technik über die gesamte SOUNDBOX-Zeit doch verändert hat. Startete doch auch ich einst tatsächlich noch mit jenem Musikmedium, das bereits vor über 120 Jahren von Charles Sumner Tainter erfunden wurde. Ich meine natürlich die Schallplatte. Kistenweise schleppte ich mich damals mit Singles, Maxis und Langspielplatten zu allen SOUNDBOX-Auftritten ab.

Mittwoch, 25. Mai 2016

𝐀𝐛𝐬𝐜𝐡𝐢𝐞𝐝 𝐯𝐨𝐧 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐦 𝐅𝐫𝐞𝐮𝐧𝐝: 𝐊𝐥𝐚𝐮𝐬 𝐒𝐞𝐞𝐡𝐚𝐟𝐞𝐫

Mitte der Siebziger lief mir Pubertierendem der dunkelhaarige, schwarzbärtige Hüne erstmals über den Weg. Zu einer Zeit, in der es noch Mode war, seinen geistigen Horizont durch Lesen zu erweitern, leitete er die Stadtbücherei in Diepholz. Schnell meinte ich, eine ungeheure Intellektualität in diesem Bibliothekar zu erkennen - dieser Mann war belesen und liebte Bücher über alles. Zudem war er stets auffällig freundlich und lachte viel und gern. Deshalb umgab ihn eine äußerst angenehme Aura. Zumindest empfand ich es schon damals so.

Donnerstag, 19. Mai 2016

𝟑𝟎. 𝐈𝐧𝐭𝐞𝐫𝐧𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐚𝐥𝐞𝐬 𝐊𝟕𝟎- 𝐂𝐥𝐮𝐛 - 𝐏𝐟𝐢𝐧𝐠𝐬𝐭𝐭𝐫𝐞𝐟𝐟𝐞𝐧 𝟐𝟎𝟏𝟔 𝐢𝐦 𝐒𝐭𝐞𝐢𝐠𝐞𝐫𝐰𝐚𝐥𝐝

Zu Spitzenzeiten sind 24 VW K 70 dabei


Das Leben kann manchmal ja richtig gemein sein: da liegt man eine Woche vorher bei hochsommerlichen Temperaturen mit Blick auf Laboe mit den „Sandmanns“ im warmen Sand des Falckensteiner Strands der Kieler Förde, auf dem Heimweg prognostiziert die Wettervorhersage im Autoradio jedoch schon wieder einen fiesen Winterrückfall für das nächste Wochenende. Sofort reagiert man mit panischen Gedanken, denn an jenem Wochenende findet das ultimative Jahreshighlight jedes K 70-Club-Mitglieds statt - das Pfingsttreffen.

Montag, 9. Mai 2016

𝐋𝐢𝐞𝐛𝐞𝐫 𝐰𝐚𝐬 𝐒𝐜𝐡ö𝐧𝐞𝐬 𝐳𝐮 𝐇𝐢𝐦𝐦𝐞𝐥𝐟𝐚𝐡𝐫𝐭

Mit den typischen Vatertagstraditionen gehe ich eher ganz unkoventionell um. Wobei ich generell nichts gegen irgendein Brauchtum habe... solange es nicht um den Genuss von massiven Mengen Alkohol geht.

Wenn ich es recht überlege, habe ich den Vatertag noch nie so gefeiert, wie es zahllose Männer (die ja oftmals nicht mal Väter sind!) jedes Jahr wieder zelebrieren.

Erstmal Bilder aus alten Zeiten:
Sohn - Vater - Tochter in Asel (ca. 2001)

Samstag, 30. April 2016

𝐌𝐚𝐦𝐚𝐦𝐞𝐦𝐨𝐫𝐢𝐚𝐥 𝟐𝟎𝟏𝟔

Dienstag, 26. April 2016

𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐃𝐉-𝐁𝐢𝐨𝐠𝐫𝐚𝐟𝐢𝐞 - 𝐊𝐚𝐩𝐢𝐭𝐞𝐥 𝟏𝟖: 𝘙𝘐𝘝𝘈𝘓𝘌𝘕 𝘋𝘌𝘙 𝘉Ü𝘏𝘕𝘌












Unter Fachleuten wird ja häufig behauptet, dass es keine Konkurrenz gibt - allenfalls Mitbewerber. So sah ich das eigentlich auch immer. Denn solange es Menschen gibt, wird es auch Feiern geben – also sollte es immer genug zu tun geben für die DJ dieser Welt.

Freitag, 22. April 2016

𝐓𝐢𝐦𝐞 𝐭𝐨 𝐫𝐮𝐦𝐛𝐥𝐞, 𝐒𝐨𝐧𝐧𝐞𝐧𝐠𝐞𝐥𝐛𝐞𝐫!

Das hatte ich mir vor 18 Jahren irgendwie anders vorgestellt. Denn so lange ist es inzwischen her, dass ich meinen sonnengelben K 70 LS zu demontieren anfing. Mit dieser Aktion begab ich mich damals auf den langen, beschwerlichen Weg seiner gründlichen Restauration.

Dass diese Restauration jedoch achtzehn Jahre gedauert hat, war nicht wirklich geplant. Was hätte man in dieser Zeit alles erledigen können? Einiges! Ein beispielsweise damals gezeugtes Kind wäre mittlerweile zu einem Erwachsenen gereift…

Und es IST natürlich auch Einiges passiert! Denn die Welt hat sich inzwischen sehr deutlich verändert. Cher machte damals die automatische Tonhöhenkorrektur durch „Believe“ bekannt, Modern Talking feierten ein Comeback, Falco starb auf mysteriöse Weise in der Dominikanischen Republik, Mika Häkkinen wurde zum ersten Mal Formel 1-Weltmeister, der ICE „Wilhelm Conrad Röntgen“ entgleiste aufgrund eines defekten Radreifens bei Eschede und riss dadurch eine Straßenbrücke ein, 101 Menschen starben, Nokia brachte mit dem Modell „5110“ eines der bis heute erfolgreichsten Handymodelle überhaupt auf den Markt… damals, 1998, meine Güte – ist das alles schon ewig her!

Vor der Restauration im Mai 1998

Samstag, 26. März 2016

𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐃𝐉-𝐁𝐢𝐨𝐠𝐫𝐚𝐟𝐢𝐞 - 𝐊𝐚𝐩𝐢𝐭𝐞𝐥 𝟏𝟕: 𝘎𝘌𝘚𝘐𝘕𝘕𝘜𝘕𝘎𝘚𝘉𝘙Ü𝘋𝘌𝘙










Selbstverständlich lebt auch ein Discjockey von und mit seinen sozialen Kontakten. Logischerweise gibt es natürlich auch Konkurrenz – davon erzähle ich allerdings erst im nächsten Kapitel. Hier geht es vielmehr um Freunde oder Bekannte, die mich auf meinem Weg mit der SOUNDBOX ein Stückchen begleitet haben und an die ich mich immer gern erinnern werde.

Freitag, 26. Februar 2016

𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐃𝐉-𝐁𝐢𝐨𝐠𝐫𝐚𝐟𝐢𝐞 - 𝐊𝐚𝐩𝐢𝐭𝐞𝐥 𝟏𝟔: 𝘚𝘊𝘏𝘕𝘈𝘗𝘚 𝘐𝘚𝘛 𝘚𝘊𝘏𝘕𝘈𝘗𝘚 - 𝘋𝘐𝘌𝘕𝘚𝘛 𝘐𝘚𝘛 𝘋𝘐𝘌𝘕𝘚𝘛











Mal abgesehen davon, dass ich bereits seit eh und je den Verlust der Kontrolle über mich selbst infolge Alkoholkonsums verabscheue, gab es während meiner fünfundzwanzig SOUNDBOX-Jahre definitiv keine einzige Feier, bei der ich in "benebeltem" Zustand auftrat.

Sonntag, 7. Februar 2016

𝐁𝐫𝐞𝐦𝐞𝐧 𝐂𝐥𝐚𝐬𝐬𝐢𝐜 𝐌𝐨𝐭𝐨𝐫𝐬𝐡𝐨𝐰 𝟐𝟎𝟏𝟔

Motormäßig der Ur-Vater des K 70

... wer hätte vor vierzig Jahren damit gerechnet, dass ein R4 mal auf 'ner Oldtimermesse ausgestellt wird?

Dienstag, 26. Januar 2016

𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐃𝐉-𝐁𝐢𝐨𝐠𝐫𝐚𝐟𝐢𝐞 - 𝐊𝐚𝐩𝐢𝐭𝐞𝐥 𝟏𝟓: 𝘚𝘐𝘓𝘝𝘌𝘚𝘛𝘌𝘙 𝘔𝘐𝘛 𝘋𝘌𝘙 𝘚𝘖𝘜𝘕𝘋𝘉𝘖𝘟










Die Crème-Veranstaltung aller jährlicher Partys dürfte wohl für die meisten Discjockey eine Silvesterfeier sein. Denn wenn das Partyvolk zu dieser beliebten Veranstaltung anlässlich eines Jahreswechsels zum Feiern aufläuft, wird dem "Musikanten" das Arbeiten recht leicht gemacht, da die allermeisten Gäste ja schon in entsprechend bester Laune erscheinen.

Samstag, 26. Dezember 2015

𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐃𝐉-𝐁𝐢𝐨𝐠𝐫𝐚𝐟𝐢𝐞 - 𝐊𝐚𝐩𝐢𝐭𝐞𝐥 𝟏𝟒: 𝘌𝘐𝘎𝘌𝘕𝘔Ä𝘊𝘏𝘛𝘐𝘎 𝘈𝘉𝘌𝘙 𝘌𝘙𝘍𝘖𝘓𝘎𝘙𝘌𝘐𝘊𝘏










Gibt es für Dienstleister, wie es auch ein DJ nun mal ist, eigentlich eine Pflicht zu blindem Gehorsam?

Zur Sache:

Zugegeben, manchmal können Auftraggeber echt nervig sein.

Montag, 14. Dezember 2015

𝐅𝐥𝐲𝐢𝐧𝐠 𝐙𝐞𝐩𝐡𝐲𝐫

Eigentlich bahnte sich ein Abschied ja schon lange an! Irgendwie habe ich nämlich reichlich anderweitige Beschäftigungen... die Aktivität, um die es hier geht, ist leider im Ranking um die Gunst meiner Lieblingsbeschäftigungen immer weiter in den Hintergrund geraten. Um es auf den Punkt zu bringen: es geht um das Motorradfahren.



Donnerstag, 26. November 2015

𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐃𝐉-𝐁𝐢𝐨𝐠𝐫𝐚𝐟𝐢𝐞 - 𝐊𝐚𝐩𝐢𝐭𝐞𝐥 𝟏𝟑: 𝘗𝘈𝘙𝘛𝘠 𝘍𝘈𝘛𝘈 𝘔𝘖𝘙𝘎𝘈𝘕𝘈











Mit der telefonischen Auftragsannahme eines mobilen Discjockeys ist das ja nicht unbedingt eine einfache Angelegenheit. Und so war es natürlich auch bei der SOUNDBOX. Mir oftmals wildfremde Menschen riefen halt einfach an, um für das musikalische Rahmenprogramm ihrer Feier zu sorgen. 

Montag, 26. Oktober 2015

𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐃𝐉-𝐁𝐢𝐨𝐠𝐫𝐚𝐟𝐢𝐞 - 𝐊𝐚𝐩𝐢𝐭𝐞𝐥 𝟏𝟐: 𝘓𝘈𝘔𝘗𝘌𝘕𝘍𝘐𝘌𝘉𝘌𝘙 𝘈𝘜𝘍 𝘉𝘜𝘙𝘎 𝘉𝘓𝘖𝘔𝘉𝘌𝘙𝘎










Über eine befreundete Künstleragentur war ich für einen Termin im Innenhof der ostwestfälischen Burg Blomberg gebucht. Eine Pharmafirma für ein namhaftes Mittel gegen Venenerkrankungen hatte diese romantische und gut 700 Jahre alte Location als Ort für ihre Jahrestagung mit anschließender Feier inklusive Festdinner und Tanz ausgewählt.

Sonntag, 11. Oktober 2015

𝐁𝐥ö𝐝𝐞𝐬 𝐓𝐞𝐫𝐦𝐢𝐧𝐯𝐞𝐫𝐬ä𝐮𝐦𝐧𝐢𝐬

Es gibt Termine, die sollte man nicht verpassen - trotzdem passiert es!

Eigentlich war dieser Termin schon im letzten Dezember. Jetzt haben wir Oktober. Na und? Das sind doch nur zehn Monate, ein äußerst kurzer Zeitraum im Leben eines Menschen. Doch verdammt viel, wenn es um die Hauptuntersuchung eines für den öffentlichen Verkehr zugelassenes Fahrzeug geht. Darüber gibt bekanntlich die HU-Plakette nach außen gut erkennbar Auskunft.

Nötiges SOUNDBOX-Anhängsel

Auch bei Anhängern! Also - ich meine nicht Anhänger irgendwelcher TV- oder Leinwandstars, sondern PKW-Anhänger.

Meiner beherbergt die PA-Anlage, mit der ich als DJ unterwegs war - also die SOUNDBOX. Eigentlich wollte ich die Sachen einstmals schon verkaufen, aber my Wife Olivia hat mich überzeugt, den Kram samt Anhänger zu behalten. Also steht er im Trockenen und frisst nix - ausser, sehr genügsam, etwas Steuern, Versicherung und eben alle zwei Jahre TÜV - selten räume ich ihn aus und transporiere damit etwas. Er bekommt halt sein Gnadenbrot für jahrelange treue Dienste.

Samstag, 10. Oktober 2015

𝐄𝐧𝐝𝐬𝐭𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧 𝐀𝐩𝐟𝐞𝐥𝐛𝐚𝐮𝐦

Da fährt man seit Jahrzehnten gefühlte zwanzig Millionen Mal auf der Hansalinie nur 600 Meter an einem "Lost Paradise" vorbei, ohne auch nur im Ansatz zu ahnen, was sich auf dem unscheinbaren Bauernhof hinter dem dichten Gestrüpp alter Bäumen an automobilen Dramen ereignen... oder ereignet haben. Und eigentlich wäre mir diese Geschichte auch gar nicht passiert. Ich habe meinem Club-Kumpel Peter nämlich nur versprochen, nach einem maroden K 70 zu schauen und das Fahrzeug gegebenenfalls auch zu kaufen. Peter braucht unbedingt den Fahrersitz, denn sein K 70 hat ihm eine dieser fiesen Metallfedern durch Sitzbezug und Hose in den Allerwertesten gebohrt. Außerdem würden sich die schicken Alufelgen des Fundstücks gut an einem seiner K 70 machen. Ein paar Chromstoßstangen, zwei hintere Türen und weitere brauchbare Ersatzteile soll es auch noch dazu geben.

Das berichteten ihm jedenfalls weitere Club-Kumpels, die den Wagen wegen der Jahreshauptversammlung des Clubs und der gewissen räumlicher Nachbarschaft zu dieser Veranstaltung am letzten Wochenende bereits besichtigt hatten. Peter war auch schon bekannt, dass die Karosse dieses Fundstücks nicht mehr rettbar ist - an der geschundene Kreatur lässt sich also allenfalls noch Leichenfledderei betreiben.

Vorsichtshalber telefonierte ich also vorher mit den Besitzern und vereinbarte einen Termin am nächsten Tag.

Wie bereits erwähnt, finde ich nur knapp 600 Meter neben der Autobahn den Hof, auf dem irgendwo das Fahrzeug stehen soll. Eingerahmt von großen, offenen Rinderställen, Treckergaragen und einem rustikalen Wohnhaus parke ich den Wagen im Regen. Hier riecht es nach Landwirtschaft. Ein großer schwarzer Hund steht bellend von innen hinter der gläsernen Haustür, sein Atem lässt immer partiell das Fenster beschlagen. Trotzdem klingele ich. Von oben aus dem Dachfenster ruft eine Frauenstimme "Moment - ich komme!" Gleichzeitig öffnet unten ein Mann in blauer Latzhose "Moin, du kommst wegen dem K 70...?" "Richtig!" "Der steht vorne ums Haus rum auf der Wiese unter den Bäumen - ich komm' da gleich hin!" Also latsche ich durch den norddeutschen Nieselregen, trete dabei in die Pampe, die einen Traktorreifenabdruck darstellt.
Endstation Apfelbaum?

Samstag, 26. September 2015

𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐃𝐉-𝐁𝐢𝐨𝐠𝐫𝐚𝐟𝐢𝐞 - 𝐊𝐚𝐩𝐢𝐭𝐞𝐥 𝟏𝟏: 𝘏𝘈𝘕𝘋𝘛𝘈𝘚𝘊𝘏𝘌𝘕𝘛𝘙𝘈𝘜𝘔𝘒𝘌𝘜𝘓𝘌









In unserer Kreisstadt gibt es eine sehr alte Straße entlang des kleinen Flüsschens Lohne. Die Stadtplaner haben glücklicherweise dafür gesorgt, dass das urtümliche Ambiente dieses kleinen Idylls bis heute erhalten geblieben ist. Die antiken Häuser wurden liebevoll im historischen Stil renoviert, auch das originale Kopfsteinpflaster ist geblieben, die Brücken über den kleinen Fluss sind dem klassischen Look der Umgebung angepasst.