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Mittwoch, 9. Mai 2012

𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧, 𝐀𝐮𝐭𝐨𝐬, 𝐄𝐦𝐨𝐭𝐢𝐨𝐧𝐞𝐧 – 𝘥𝘢𝘴 1. 𝘚𝘢𝘯𝘥𝘮𝘢𝘯𝘯𝘴 𝘞𝘦𝘭𝘵-𝘛𝘳𝘦𝘧𝘧𝘦𝘯

Es ist endlich Samstag, der 5. Mai 2012 – und es ist gerademal 8.30 Uhr.

Ich fahre zu dieser für einen Samstagmorgen für mich ungewöhhnlich frühen Stunde mit Sohn Lukas im A2 zu einem besonderen Date, für das es auf jeden Fall lohnt, sich so früh aus dem Bett zu quälen (bitte jetzt nicht über mein Langschlafverhalten meckern – gestern, also Freitag, habe ich immerhin noch bis kurz vor 21.00 Uhr gearbeitet … und war anschließend ziemlich platt!).

Eine gute halbe Stunde später kopiert ein Autoverkäufer meinen Ausweis und Führerschein – zum Dank erhalte ich den Autoschlüssel und die mündliche Einweisung in die Bedienung eines Fahrzeugs. Wenige Sekunden später probe ich meinen ersten Schritt in eine unbekannte, neue Zukunft.

Montag, 2. April 2012

𝐃𝐞𝐧𝐧 𝐆𝐨𝐭𝐭 𝐡𝐚𝐭 𝐬𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐄𝐧𝐠𝐞𝐥𝐧 𝐛𝐞𝐟𝐨𝐡𝐥𝐞𝐧, 𝐝𝐚𝐬𝐬 𝐬𝐢𝐞 𝐝𝐢𝐜𝐡 𝐛𝐞𝐡ü𝐭𝐞𝐧 𝐚𝐮𝐟 𝐚𝐥𝐥 𝐝𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐖𝐞𝐠𝐞𝐧

Es war die erste Kalenderwoche des Jahres 2000: Eine akute Pankreatitis, das ist eine lebensgefährliche Bauchspeicheldrüsenentzündung bei der sich in meinem Fall 60% dieses Organs selbst verdaut hatten, fesselte mich an ein Bett der Intensivstation des Marienhospitals in Vechta. Meine Rettung durch die Ärzte dieser Klinik war ziemlich knapp – ohnmächtig vor Bauchschmerzen hatte ich am Vormittag des 28. Dezember 1999 nicht mal mehr spüren können, wie Blutdruck und Puls in bedrohliche Tiefe rutschten.

Mittwoch, 7. März 2012

𝐍𝐢𝐠𝐫𝐮𝐦 𝐀𝐮𝐫𝐮𝐦 - 𝘚𝘤𝘩𝘸𝘢𝘳𝘻𝘦𝘴 𝘎𝘰𝘭𝘥

Warum nicht auch mal über das Auto berichten, mit dem ein Fahrlehrer sein täglich Brot verdient?

Toyota beherrscht das Bild
Es wird wohl keine einfache Entscheidung gewesen sein. Aber ich war dafür glücklicherweise nicht verantwortlich. Dafür gibt es schließlich meinen Chef. Seine Wahl für die Flotte unserer Fahrschulautos muss wohl irgendwann einmal auf die japanische Marke Toyota, gefallen sein. Deren Firmenemblem, drei Ellipsen, sollen übrigens die Firmenphilosophie des drittgrößten Autoproduzenten der Welt symbolisieren: Streben nach Kundenzufriedenheit, Streben nach Innovation sowie die Verbindung von Kreativität und Qualität.

Montag, 20. Februar 2012

𝐂𝐨𝐧𝐬𝐮𝐦𝐦𝐚𝐭𝐮𝐦 𝐞𝐬𝐭

Ein wirklich schwerer Weg liegt endlich hinter mir. Ziemlich genau acht Jahre sind, seit der realen Haupthandlung, dem Inhalt meines Buches, vergangen. Schließlich folgte ich der diffusen Idee zahlreicher Zuhörer, die mir nach vielen mehr oder weniger intensiven Gesprächen über diese Zeit meiner Vergangenheit, zu einer irgendwie gearteten Dokumentation rieten.
... auch Olivia war am Entstehen meines Buches beteiligt! 
Im Nachhinein gebe ich ehrlich zu, dass mir bestimmte Bestandteile dieser Vergangenheit unfassbar schwer im Magen lagen. Obwohl ich mir jedoch diese Schwäche nicht zugestehen mag, hat mir die Arbeit an diesem Buch bei der Verarbeitung meiner schweren Zeit geholfen. In seiner Entstehung las, überdachte und änderte ich oftmals jedes einzelne Wort so oft, dass ich irgendwann keine Lust mehr auf die Vollendung des Manuskriptes hatte und die Sache daran zu Scheitern drohte. Den guten Worten meiner Frau Olivia ist allerdings zu verdanken, dass ich die Arbeit doch noch zu einem erfolgreichen Ende gebracht habe.

Freitag, 13. Januar 2012

𝐕𝐞𝐫𝐥𝐚𝐠𝐬𝐮𝐜𝐡𝐞: 𝘎𝘦𝘫𝘢𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘩𝘪𝘦𝘳 – 𝘎𝘦𝘭𝘥𝘨𝘪𝘦𝘳 𝘥𝘢

 
Nicht, dass ich es mir leichter vorgestellt habe. Eine gewisse Vorahnung hatte ich schon. Soetwas kann nicht reibungslos über die Bühne gehen. Probleme sind das Salz in der Suppe des Lebens. Ohne sie wäre es schließlich langweilig.
Höflich aber langweilig lesen sich die vorgedruckten Absagen der Buchverlage. Dabei unterscheiden sich renommierte nicht von eher unbekannten Namen. Alle klagen unisono über dramatische Mengen täglicher Manuskript-Einsendungen. Dieses Gejammer lässt vermuten, dass sich die ganze Welt ungefragt á la „Deutschland sucht den Superautoren“ in eigene Texten ergießen möchte.