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Sonntag, 6. Dezember 2020

𝙌𝙪𝙞𝙣𝙩𝙚𝙨𝙨𝙚𝙣𝙯 𝟮𝟬𝟮𝟬

Im Jahr des Coronavirus denke ich sehr viel nach. Natürlich beängstigt auch mich die Entwicklung dieser Pandemie. Leider kenne aber auch ich kein Patentrezept, mit der Bedrohung umzugehen.

Tiefer in dieses Thema eintauchend, stelle ich fest, wie fragil unser ganzes Lebenssystem doch ist. Schon im Frühjahr, zu Beginn des ersten Lockdowns, kam es mir so vor, als ob die Welt(?), die Natur(?), das Schicksal(?), das Karma(?)... wer auch immer... uns Menschen mit dieser Katastrophe ein Notsignal senden will.

Mal davon ausgehend, dass dem vielleicht tatsächlich so ist - was genau können wir tun, um dieses Notsignal richtig zu deuten? Haben wir Möglichkeiten, durch eine Änderung unseres Verhaltens die Zukunft zu verbessern?



Grafik A. Kernke

Dienstag, 29. September 2020

𝙎𝙘𝙝ö𝙣, 𝙙𝙖𝙨𝙨 𝙞𝙝𝙧 𝙝𝙞𝙚𝙧 𝙨𝙚𝙞𝙙! 𝟭𝟬 𝙅𝙖𝙝𝙧𝙚 𝙀𝙇 𝙂𝙄𝙂𝘼𝙉𝙏𝙀𝙎 𝙂𝙀𝙎𝘾𝙃𝙄𝘾𝙃𝙏𝙀𝙉

Ich möchte Euch Leserinnen und Lesern einfach mal Danke sagen. Danke, dass Ihr hier seid! Es bereitet mir stets große Freude, Euch auf diesem Weg mit Texten, Fotos und Videos zu entertainen.



Sonntag, 20. September 2020

𝟭𝟭. 𝙛𝙤𝙤𝙙 𝙧𝙖𝙡𝙡𝙮𝙚: 𝙕𝙬𝙚𝙞 𝙋𝙤𝙠𝙖𝙡𝙚 𝙙𝙖𝙣𝙠 𝘾𝙤𝙧𝙤𝙣𝙖

Es ist nicht das erste Mal, dass wir im Westerwald auf Tour sind. Und es ist auch nicht das erste Mal, dass wir an der food rallye der IG Young-Oldtimer-Neuwied e.V. teilnehmen - letztes Jahr waren wir erstmalig überhaupt bei einer, bei dieser Rallye dabei.

Letztes Jahr... meine Güte - wie lange ist das eigentlich her?

Gefühlt ist mittlerweile viel geschehen... besonders Corona bewirkt, dass die Vergangenheit so fern scheint. Was damals nicht denkbar gewesen wäre, ist heute Realität. So findet die food rallye unter Auflagen statt. Versammlung unter freiem Himmel, Mindestabstand, begrenzte Teilnehmerzahl, Masken, Desinfektion... langsam gewöhnt man sich an den Klang solcher Begriffe.


Blick von Peter's Wohnung über den Rhein Richtung Neuwied

Dienstag, 1. September 2020

𝙀𝙞𝙣 𝙑𝙤𝙡𝙫𝙤 𝙣𝙖𝙢𝙚𝙣𝙨 𝙀𝙡𝙨𝙖

Vor kaum sieben Jahren lernten wir uns als Kommentatoren bei "Sandmanns Welt" kennen. Damals hatte der Dithmarscher Lars grad seinen Führerschein erstanden und verfolgte einen wirklich erstaunlichen Plan. Der nette, junge Mann suchte ein restaurierbares Auto... und verliebte sich dabei in eine (damals) 57-jährige Schwedin, einen Volvo Personvagn 444 - im Volksmund auch "Buckelvolvo" genannt.


Lars & Elsa

Montag, 31. August 2020

𝙐𝙧𝙡𝙖𝙪𝙗𝙨 - 𝙏𝙧𝙞𝙡𝙤𝙜𝙞𝙚 𝟮𝟬𝟮𝟬 - 𝙋𝙝𝙖𝙨𝙚 𝟯: 𝘡𝘶𝘮 𝘦𝘳𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘔𝘢𝘭 𝘪𝘯 𝘗𝘰𝘭𝘦𝘯 - 𝘗𝘰𝘨𝘰𝘳𝘻𝘦𝘭𝘪𝘤𝘢

Nachdem wir auf Rügen unverwarnt bestraft wurden, weil man angeblich in Mecklenburg-Vorpommern nirgendwo - außer natürlich auf einem Campingplatz - im Auto schlafen darf, haben wir beschlossen, uns aus diesem Bundesland zurückzuziehen. 

Unsere Wahl des alternativen Urlaubsziels fällt auf Polen. Erstens sind wir dort noch nie gewesen, zweitens haben wir gehört, dass es an der polnischen Ostseeküste sehr schön sein soll. Das sind für uns Gründe genug für eine kleine Reise dorthin.

Enttäuscht verlassen wir also Rügen über die L296 neben der Rügendammbrücke, drehen Richtung Süden auf die B96 ab und wechseln an der Auffahrt Stralsund auf die A20 Richtung Osten. Kurz hinter der Querung über die Peene verlassen wir die A20 an der Abfahrt Jamen Richtung Anklam. Von dort kommen wir über die Zecheriner Brücke auf die Insel Usedom.

Tausende Urlauber stehen im Heimreiseverkehr mit ihren Fahrzeugen in der Gegenrichtung im Stau. Es ist davon auszugehen, dass auf Usedom ein ähnliches Tourismusgedränge herrscht, wie auf Rügen. Da wir in der entgegengesetzten Richtung unterwegs sind, bleibt uns dieser Stau erspart. Wir durchfahren den Ort Usedom, dann geht es weiter auf der B110 bis zur polnischen Grenze.


♫♪♪♫♪ Ich war noch niemals in New York ♫♪♪♫♪ ... in Polen allerdings auch nicht... fangen wir doch hier erstmal an!

Samstag, 29. August 2020

𝙐𝙧𝙡𝙖𝙪𝙗𝙨 - 𝙏𝙧𝙞𝙡𝙤𝙜𝙞𝙚 𝟮𝟬𝟮𝟬 - 𝙋𝙝𝙖𝙨𝙚 𝟮: 𝘚𝘰𝘳𝘳𝘺 𝘙ü𝘨𝘦𝘯

Ich bin bereits vor 17 Jahren mal auf Rügen gewesen.

Damals gefiel mir besonders eine gewisse Urtümlichkeit dieser Insel, ihrer Denkmäler, ihrer Orte, ihrer Häuser, ihrer Bauweisen, ihrer Natur, ihrer Gegenden... damals kamen wir über eine Fähre, heute über ein modernes Brückenbauwerk. Damals führten unsere ersten Insel-Kilometer über die schmale Bundesstraße 96, heute ist sie autobahnähnlich ausgebaut - paradoxerweise über die halbe Insel immernoch parallel begleitet von der ebenfalls gut ausgebauten Landstraße 296. 

Damals bin ich nach nur wenigen Kilometern einfach nach Osten abgebogen - wahrscheinlich auf die L29 Richtung Gustow und Poseritz. Nach nur wenigen Metern fühlte man damals (2003) deutlich Erich's Atem. 

Anfang der 1980er Jahre war ich mehrmals zu Besuch in der DDR, das hier war mein Dejavu dazu: eine grobe Kopfsteinpflasterstraße, rund wie ein Rinderrücken mit Löchern zum Schweine beerdigen, links und rechts gesäumt von uralten Laubbäumen. Die Stämme so dick, dass ich sie mit den Armen nicht hätte umgreifen können. Und, wie seinerzeit üblich im Arbeiter- und Bauernstaat, jeder Stamm mit weißer Farbe als Seitenbegrenzungspfahl missbraucht. Eine rührende aber sinnlose Maßnahme zur Kenntlichmachung des Straßenverlaufs für die bei Dunkelheit trostlos funzelnden 6-Volt-Scheinwerfer des in der DDR meistgefahrenen Trabants.


Damals - 2003 -  mit der Fähre nach Rügen

Meine Kinder: Lukas und Sandra

Schmantevitz-Kammin im Norden der Insel

Freitag, 28. August 2020

𝙐𝙧𝙡𝙖𝙪𝙗𝙨 - 𝙏𝙧𝙞𝙡𝙤𝙜𝙞𝙚 𝟮𝟬𝟮𝟬 - 𝙋𝙝𝙖𝙨𝙚 𝟭: "𝘞𝘢𝘵𝘵'𝘯 𝘛ö𝘳𝘯"

Unsere Tour an den Südwest-Hang des Ätna bezüglich Abholung eines 1972er VW K 70 - abgesagt,
das Pfingsttreffen des K 70 Clubs in Winsen/Aller - abgesagt,
Oldtimermarkt Bockhorn - abgesagt,
unser diesjähriger Sommerurlaub in Schweden - abgesagt...

... am Ende hat Corona uns ein ganzes Jahr unseres Lebens geklaut - und niemand gibt es uns zurück.


Ölwechsel am K 70

Ölwechsel am REDSTAR

Da durch diesen widerlichen Virus unsere Sommeraktivitäten also allesamt zu einem NICHTS zusammengeschmolzen sind, fassen wir den Beschluss, Lars' (Watt'n Schrauber) Ausfahrt "Watt'n Törn" als Beginn unseres diesjährigen Urlaubs zu nehmen. Wir planen, danach mit REDSTAR und K 70 weiter zu Jens Tanz (Sandmanns Welt) nach Kiel zu reisen, uns anschließend nur noch mit dem REDSTAR in Flensburg mit Bulli-Fahrer Frank Schamberg zu treffen und hinterher die Inseln Rügen und vielleicht auch Usedom zu besuchen. Zum Schluß müssen wir dann wieder den K 70 in Kiel abholen und noch einen Besuch in Itzehoe abstatten. Für die Umsetzung dieses Plans nehmen wir uns ab Mitte August 14 Tage Urlaub.

Dienstag, 4. August 2020

𝙇𝙖𝙗𝙚𝙡 𝙛𝙧𝙖𝙪𝙙 - 𝙀𝙩𝙞𝙠𝙚𝙩𝙩𝙚𝙣𝙨𝙘𝙝𝙬𝙞𝙣𝙙𝙚𝙡

K 70 Fahrer haben Probleme

Mittwoch, 6. Mai 2020

𝙍𝙀𝙎𝙏𝘼𝙐𝙍𝙄𝙀𝙍𝙐𝙉𝙂 𝙑𝙒 𝙆 𝟳𝟬 𝙇𝙎 𝟮𝟬𝟮𝟬 𝙏𝙚𝙞𝙡 𝟮... 𝘸𝘢𝘴 𝘪𝘴𝘵 𝘭𝘰𝘴 𝘮𝘪𝘵 𝘥𝘦𝘮 𝘔𝘰𝘵𝘰𝘳?



Corona macht's möglich - nie hatte ich so viel Zeit an meinem alten Auto zu schrauben! Nie bin ich innerhalb so kurzer Zeit in der Restauration meines sonnengelben K 70 so schnell voran gekommen. Und vermutlich werde ich auch nie wieder so viel Zeit für solche Schraubereien haben.

Samstag, 18. April 2020

𝙍𝙀𝙎𝙏𝘼𝙐𝙍𝙄𝙀𝙍𝙐𝙉𝙂 𝙑𝙒 𝙆 𝟳𝟬 𝙇𝙎 𝟮𝟬𝟮𝟬 𝙏𝙚𝙞𝙡 𝟭... 𝘦𝘪𝘯 𝘨𝘳𝘰ß𝘦𝘴 𝘚𝘵ü𝘤𝘬 𝘷𝘰𝘳𝘢𝘯!

Es war am letzten Wochenende, als mich eine Schraubereinladung durch Markus Retz erreichte. Er sei Mittwoch und Donnerstag im VW K 70 Kompetenzzentrum. Ob ich nicht zum Schrauben an meinem gelben K 70 LS Lust hätte. Nachfrage bei meinem Freund Peter (ihm gehört die Halle, in der mein K 70 momentan steht): er kann mich nicht unterstützen, weil er beruflich eingebunden ist, hat aber keine Einwände gegen meine Schraubereien in seiner Halle. Also habe ich kurz überlegt, zugesagt und mich Mittwochmorgen mit dem REDSTAR auf den Weg in den Westerwald gemacht. 

Zunächst bin ich auf der A1 bis zum Westhofener Kreuz, dann die A45 bis zur Abfahrt Haiger-Burbach. Das sind ziemlich genau 250 Kilometer Autobahn. Und war ein bisschen überrascht: bei uns in der dörflichen Gegend spürt man das ausgedünnte Leben durch die Corona-Maßnahmen recht deutlich... es ist teilweise auffallend ruhiger. Auf der Autobahn jedoch scheint der LKW-Verkehr unverändert, gefühlt sogar massiver. Je weiter ich südlich unterwegs war, desto dichter wurde das LKW-Aufkommen. Ab der Autobahnabfahrt Haiger-Burbach geht es dann für etwa 70 Kilometer per Bundesstraße quer durch den Westerwald. Offenbar für die "ruhige" Corona-Zeit haben sich die Behörden einfallen lassen, Straßen zu sperren und zu erneuern. Es war ein ordentliches Gekurbele über die ganzen Umleitungen, das mich wahrscheinlich fast eine Stunde kostete.

REDSTAR vor dem VW K 70 Kompetenzzentrum Westerwald... in der Halle ist der Gelbe zu erkennen!