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Freitag, 13. Januar 2012

𝙑𝙚𝙧𝙡𝙖𝙜𝙨𝙨𝙪𝙘𝙝𝙚: 𝘎𝘦𝘫𝘢𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘩𝘪𝘦𝘳 – 𝘎𝘦𝘭𝘥𝘨𝘪𝘦𝘳 𝘥𝘢

 
Nicht, dass ich es mir leichter vorgestellt habe. Eine gewisse Vorahnung hatte ich schon. Soetwas kann nicht reibungslos über die Bühne gehen. Probleme sind das Salz in der Suppe des Lebens. Ohne sie wäre es schließlich langweilig.
Höflich aber langweilig lesen sich die vorgedruckten Absagen der Buchverlage. Dabei unterscheiden sich renommierte nicht von eher unbekannten Namen. Alle klagen unisono über dramatische Mengen täglicher Manuskript-Einsendungen. Dieses Gejammer lässt vermuten, dass sich die ganze Welt ungefragt á la „Deutschland sucht den Superautoren“ in eigene Texten ergießen möchte.

Samstag, 24. Dezember 2011

𝙒𝙚𝙞𝙝𝙣𝙖𝙘𝙝𝙩𝙚𝙣?

Zeit der Besinnungslosen


Das hatte der kleine pausbäckige Jesus von Nazareth sich bei seiner Geburt wohl ganz anders vorgestellt. 2011 Jahre nachdem er das Licht dieser Welt erblickte... wobei allein schon der Begriff „Licht“ in diesem Zusammenhang und diesem Jahr eine maßlose Übertreibung ist. 

Ein Licht, dass diesen Tag mit seinen trüben Grauschattierungen, unscheinbaren Brauntönen und schmuddeligen Erdfarben nicht um einen Deut von der konstant vorhandenen Selbstmordatmosphäre der letzten und der nächsten drei Monate unterscheidet. 

Obendrein nieselt es fies bei fast 11°C.

Sonntag, 27. November 2011

𝙍𝙚𝙞𝙯𝙫𝙚𝙧𝙨𝙘𝙝𝙡𝙪ß𝙫𝙚𝙧𝙛𝙖𝙝𝙧𝙚𝙣

Ich verfüge zwar über eine ziemliche Geduld – aber irgendwann platzt auch mir mal der Kragen. Wie werde ich nun meines hohen Adrenalinspiegels wieder Herr?

Eine eMail an die Geschäftsführung einer Spedition, die ich gerade versendet habe, erklärt, worum es überhaupt geht:
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Sehr geehrter Herr Schlüter,

ich nehme folgenden Vorfall zum Anlaß, ihnen diese Mail zu schreiben:

Ich (Fahrlehrer) befuhr mit einer Fahrschülerin (am Steuer meines Fahrschulautos) am Freitag, dem 25. November 2011 gegen 10.30 Uhr die Autobahn A1 kurz vor der Abfahrt Osnabrück-Hafen. Wenige Kilometer zuvor wurde die Sperrung des linken Fahrstreifens angekündigt – somit standen dem Verkehr nur noch zwei Fahrstreifen (der ansonsten dreispurigen Autobahn) zur Verfügung. Auf dem rechten Fahrstreifen reihte sich ein LKW am anderen.

Ein LKW ihrer Spedition (amtl. Kennz. MK-|*******|) blockierte die, dem PKW-Verkehr (lt. StVO) vorbehaltene, verbleibende, linke Spur.

Freitag, 11. November 2011

𝙂𝙤𝙩𝙩 𝙞𝙣 𝙁𝙧𝙖𝙣𝙠𝙧𝙚𝙞𝙘𝙝 𝙯𝙪 𝙅𝙪𝙣𝙞𝙤'𝙨 𝙂𝙚𝙗𝙪𝙧𝙩𝙨𝙩𝙖𝙜

Wahrzeichen der Leipziger Messe

Die "AMITEC" ist eine Paralellmesse für Werkstatt, Teile, Service.
WIR besuchen hier allerdings die "AMI"
Wir schlendern am 4. April 2009 durch die Hallen der Leipziger Messe. Alle zwei Jahre findet hier die AUTO MOBIL INTERNATIONAL (AMI), Deutschlands zweitgrößte internationale PKW-Messe, statt.

Samstag, 5. November 2011

𝙒𝙚𝙣𝙣 𝙞𝙘𝙝 𝙠ö𝙣𝙣𝙩𝙚, 𝙬𝙞𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚, 𝙬ü𝙧𝙙𝙚 𝙞𝙘𝙝, 𝙬𝙖𝙨 𝙞𝙘𝙝 𝙣𝙞𝙘𝙝𝙩 𝙙𝙖𝙧𝙛

Eine Geschichte mit Coupé S
oder: Vier Ringe für ein Hallelujah

Überlieferte Geschichte aus etwa Mitte der 60-er Jahre: im „Stilraum“, der Designabteilung des Ingolstädter Audi-Werkes drischt ein älterer Herr im hellgrauen Sommeranzug mit seinem Gehstock auf ein Automodell aus Ton und ruft immer wieder “Macht mir das Dach flacher!” Dabei will dieser etwas herrische Entwicklungsdirektor, Ludwig Kraus, eigentlich nur einen schicken Dienstwagen, doch auf keinen Fall eine schnöde Limousine.

Sonntag, 30. Oktober 2011

𝙈𝙞𝙩 𝙂𝙚𝙙𝙪𝙡𝙙 𝙪𝙣𝙙 𝙎𝙥𝙪𝙘𝙠𝙚 𝙛ä𝙣𝙜𝙩 𝙢𝙖𝙣 𝙢𝙖𝙣𝙘𝙝𝙚 𝙈𝙪𝙘𝙠𝙚

Fahrlehrer und Geduld...
zwei, die unbedingt zusammen gehören
Auf der Suche nach dem Wort „Geduld“ findet man bei Wikipedia: „Das Wort Geduld (auch altertümlich: Langmut) bezeichnet die Fähigkeit, warten zu können. Oft gilt Geduld als eine Tugend; ihr Gegenteil ist die Ungeduld.

Als geduldig erweist sich, wer bereit ist, mit ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen zu leben oder diese zeitweilig bewusst zurückzustellen. Diese Fähigkeit ist eng mit der Fähigkeit zur Hoffnung verbunden. Geduldig ist auch, wer Schwierigkeiten und Leiden mit Gelassenheit und Standhaftigkeit erträgt.“

Dienstag, 27. September 2011

𝙋𝙚𝙘𝙝 & 𝙂𝙡ü𝙘𝙠 ü𝙗𝙚𝙧 𝙙𝙚𝙣 𝘿ä𝙘𝙝𝙚𝙧𝙣 𝙫𝙤𝙣 𝙊𝙨𝙣𝙖𝙗𝙧ü𝙘𝙠

So soll es sein! Mit Spaß bei der Sache - Neele
Wir haben uns einen Montagnachmittag ausgesucht um mit dem Fahrschulauto nicht nur eine besondere Ausbildungsfahrt zu unternehmen – sondern diese auch noch mit einer kleinen Besonderheit zu würzen. Meine beiden Fahrschülerinnen, die Freundinnen Neele und Kristin, haben in ihrer Ausbildung zum Autofahrer ziemlich genau den gleichen Stand. In solchen Fällen bietet unsere Fahrschule schon mal die Möglichkeit zur „Shopping-Tour“ in eine der nächstgelegenen größeren Städte. Das macht unsere Ausbildung attraktiv.

Sonntag, 25. September 2011

𝙈𝙖𝙡 𝙚𝙗𝙚𝙣 𝟰𝟬𝟬 𝙁𝙖𝙝𝙧𝙯𝙚𝙪𝙜𝙚 „𝙖𝙪𝙨 𝙙𝙚𝙧 𝙐𝙧𝙣𝙚 𝙜𝙚𝙠𝙧𝙖𝙩𝙯𝙩“


K 70 gut im Blick
Noch kurz vor der Anreise lässt die Einladung zum Oldtimertag auf dem Museumshof in Winsen eher einen altbackenen und voraussichtlich sogar langweiligen Sonntag erahnen... doch vor allem die goldene Spätseptembersonne gibt dieser Veranstaltung einen unerwarteten, fulminanten Drive.

Dienstag, 20. September 2011

𝘿𝙚𝙪𝙩𝙨𝙘𝙝𝙚𝙧 𝘼𝙥𝙛𝙚𝙡 𝙪𝙣𝙩𝙚𝙧 𝙛𝙧𝙖𝙣𝙯ö𝙨𝙞𝙨𝙘𝙝𝙚𝙣 𝙕𝙞𝙩𝙧𝙤𝙣𝙚𝙣

Lavendelduft liegt in der Luft... "Der Franzose" ruft zur Hausmesse

Seit inzwischen sechs Jahren zieht es meine Familie und mich regelmäßig am dritten Septemberwochenende zu den Freunden gallischer Automobile.

Das hat gleich mehrere Gründe: im benachbarten Vechta gibt es die Firma „Der Franzose“ – diese veranstaltet immer an diesen Tagen eine Hausmesse.

Samstag, 10. September 2011

𝟭𝟭. 𝙎𝙚𝙥𝙩𝙚𝙢𝙗𝙚𝙧 𝟮𝟬𝟬𝟭 - 𝘉𝘪𝘵𝘵𝘦𝘳𝘦 𝘌𝘳𝘪𝘯𝘯𝘦𝘳𝘶𝘯𝘨𝘦𝘯 𝘢𝘯 𝘕𝘪𝘯𝘦 𝘌𝘭𝘦𝘷𝘦𝘯




Brötchentüten-LKW
Zehn Jahre ist es nun her.

An jenem Dienstagmorgen war ich seit 9 Uhr inzwischen über 350 Kilometern mit einem weißen Mitsubishi Canter, also einem kleinen Sechs-Tonnen-LKW, kreuz und quer durch den Westerwald und Taunus unterwegs um dort ansässigen Bäckereien mit Werbung bedruckte Brötchentüten zu bringen. An diesem Tag musste ich noch drei Europaletten mit jeweils 50.000 Papiertüten ausliefern – dafür waren noch gut 250 Kilometer zurückzulegen. Übernachten wollte ich, entgegen meiner sonstigen Hotel-Gewohnheiten, etwas südlich von Frankfurt bei einer guten Freundin meiner damaligen Frau.