Seit der Ausgabe 2 des Jahrgangs 2011 wirkte ich in der Redaktion der Clubzeitung des 1. internationalen K 70 Club e.V. mit. Damals war ich zunächst für die Gestaltung der Titelseite, das Impressum und das Layout des Clubmagazins zuständig. Bereits ab der nächsten Ausgabe des Jahrgangs 2011 war ich für die gesamte Produktion, Redaktion, Layout und Prepress verantwortlich.
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 Die erste K 70 POST, deren Titelseite und Layout von mir stammen |
 Erste K 70 POST komplett aus meiner Feder
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Das ProblemDass meine Amtsvorgänger diese ehrenamtliche Tätigkeit offensichtlich aufgrund fehlender Motivation sehr halbherzig und freudlos ablieferten, konnte man am fertigen Ergebnis erkennen. In quartalsweisen Intervallen wurden den Mitgliedern lieblos zusammengeheftete Schwarzweiß-Kopien in übler Qualität zugeschickt. Die Seiten ohne System oder Ordnung, zumeist mit einer Schreibmaschine beschrieben, selten mal aufgeklebte Fotos, auch nur teilweise bereits mehrfach abkopiert.
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 Zweiter Jahrgang |
 Fünf Jahre später |
 Auch in neun Jahren hat sich nicht viel verändert |
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Kritische BetrachtungenUnterm Strich war jede Ausgabe ein deutlicher Ausdruck fehlender Lust, Motivation und Spaß. So fehlte eine gewisse Ordnung, ein vernünftiges System, eine wiederkehrende Linie, keine Struktur - und man merkte auch, dass die Macher dieses Druckwerks (Zeitung hätte man diese Blattsammlung lieber nicht nennen sollen) nicht wirklich einen Sinn an der Arbeit an ihrem Werk sahen. Sie schufen es nur, weil man von einem Club ein Pamphlet erwartete. Ihre Ausführungen waren jedoch zumeist sinn- und hintergrundlos.
Mein AnreizAls ich damals mein Amt antrat, wurde mir unbedingt davon abgeraten, jegliche Energie in einen redaktionellen Teil dieser Zeitung zu investieren. Niemanden in der Leserschaft hätte daran Interesse. Dementsprechend war es natürlich von mir überaus mutig, augenblicklich zu planen, diese Einschätzung zu widerlegen. Erst sehr viel später wurden mir die Hintergründe der Lage bewusst: niemand aus der Leserschaft erwartete auch nur ein Minimum an redaktioneller Vorbereitung bei dieser Zeitung grottenschlechter Qualität. Meine Amtsvorgänger konnten sich während der vergangenen 78 Ausgaben in 21 Jahren niemals Gedanken darüber gemacht haben, dass eine vernünftige Redaktion, ein ansehnliches Layout und ein qualitativ akzeptabler Druck einer Clubzeitung begeisterte Leser und vielleicht sogar schreibwillige Gastautoren beschert. In diesen Bereichen war die K 70 POST absolut tot! Sie war lediglich wie ein Behälter für schlecht lesbare Buchstaben und Bilder. Es gab damals einfach nichts, was die K 70 POST auch nur im Geringsten lebhaft machte.
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 Was bringen die 2000er? |
 Auch nach 17 Jahren geht es so weiter |
 Rührend - aber sinnlos |
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Das KonzeptDieses Potenzial habe ich erkannt oder wenigstens verspürt. Deshalb habe ich in der Redaktion viele Neuerungen eingeführt, die letztendlich der Qualität des fertigen Druckwerks dienen. So wird die Zeitung ausschließlich digital mit der professionellen Software Adobe InDesign, einem branchenführende Werkzeug für Design und Layout für Desktop-/Digital Publishing, erstellt bzw. gesetzt. Fotos bearbeite ich mit Adobe Photoshop. Es sind speziell Richtlinien über Schriften und Schriftgrößen sowie ein festes Seitenlayout verfasst. Jegliche Satzarbeiten werden ausschließlich durch mich durchgeführt. Genau deshalb sollen mir Gastautoren auch immer nur ungesetzte Texte zusenden. Und zu guter Letzt wird die zur Druckerei hochgeladene Druckdatei mit einem digitalen Vierfarbdruck zu Papier gebracht.
Erfolg stellt sich ein
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Diese Veränderungen haben bereits nach relativ kurzer Zeit dazu geführt, dass die K 70 POST zu einem allseits gern gelesenen Clubmagazin geworden ist. Deswegen ist sie auch seit geraumer Zeit auf der Homepage des Clubs als Download erhältlich. Nachträglich sind auch sämtliche alte Ausgaben eingescannt und dort erhältlich. Es verwundert wohl nicht, das diese Erfolge das Ergebnis jahrelanger Arbeit sind. Die Arbeiten an jeder einzelnen Ausgabe nehmen immer mehrere Wochen ein. Ich bilde mir sicherlich nicht nur ein, dass der in diese Zeitung gesteckte Aufwand am Resultat zu erkennen ist. Weitere Einflüsse spielen natürlich auch mein Spaß an dieser Arbeit, das Ausleben meiner Kreativität sowie mein eigener Anspruch an eine gewisse Perfektion und Qualität. Das hat inzwischen viele Gastautoren überzeugt. Ihre Beiträge lasse ich in der K 70 POST im Rahmen meiner Möglichkeiten zu lesens- und ansehenswerten Präsentationen reifen. Die Autoren sind stolz auf ihre Artikel.
Der einstmalige Einwand, dass einen redaktionellen Teil in diesem Clubmagazin niemanden interessiert, ist wohl somit eindeutig widerlegt.
▼Meine 59. Ausgabe - die 137. Ausgabe von allen je hergestellten▼ |
 Die 45. Ausgabe: entstanden unter meiner Redaktion und Produktion
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 ... man liest sich!
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