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26 Januar 2026

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Seit der Ausgabe 2 des Jahrgangs 2011 wirke ich in der Redaktion der Clubzeitung des 1. internationalen K 70 Club e.V. mit. Damals war ich zunรคchst fรผr die Gestaltung der Titelseite sowie fรผr das Impressum und das Layout des Clubmagazins zustรคndig. Bereits ab der nรคchsten Ausgabe des Jahrgangs 2011 war ich fรผr die gesamte Produktion, Redaktion, Layout und Prepress verantwortlich.


Die erste K 70 POST, deren Titelseite und Layout von mir stammen

Erste K 70 POST, komplett von mir redigiert

Das Problem

Dass meine Amtsvorgรคnger diese ehrenamtliche Tรคtigkeit offensichtlich aufgrund fehlender Motivation sehr halbherzig und freudlos ablieferten, konnte man am fertigen Ergebnis erkennen. In quartalsweisen Intervallen wurden den Mitgliedern lieblos zusammengeheftete SchwarzweiรŸ-Kopien in รผbler Qualitรคt zugeschickt. Die Seiten ohne System oder Ordnung, zumeist mit einer Schreibmaschine beschrieben, selten mal aufgeklebte Fotos, auch nur teilweise bereits mehrfach abkopiert.


Zweiter Jahrgang

 Fรผnf Jahre spรคter

Auch in weiteren Jahren รคndert sich nichts

Kritische Betrachtungen

Unterm Strich war jede Ausgabe ein deutlicher Ausdruck fehlender Lust, Motivation und SpaรŸ. So fehlte eine gewisse Ordnung, ein vernรผnftiges System, eine wiederkehrende Linie, keine Struktur - und man merkte auch, dass die Macher dieses Druckwerks (Zeitung hรคtte man diese Blattsammlung lieber nicht nennen sollen) nicht wirklich einen Sinn an der Arbeit an ihrem Werk sahen. Sie schufen es nur, weil man von einem Club ein Pamphlet erwartete. Ihre Ausfรผhrungen waren jedoch zumeist sinn- und hintergrundlos.

Mein Anreiz

Als ich damals mein Amt antrat, wurde mir unbedingt davon abgeraten, jegliche Energie in einen redaktionellen Teil dieser Zeitung zu investieren. Niemanden in der Leserschaft hรคtte daran Interesse. Dementsprechend war es natรผrlich von mir รผberaus mutig, augenblicklich zu planen, diese Einschรคtzung zu widerlegen. Erst sehr viel spรคter wurden mir die Hintergrรผnde der Lage bewusst: niemand aus der Leserschaft erwartete auch nur ein Minimum an redaktioneller Vorbereitung bei dieser Zeitung grottenschlechter Qualitรคt. Meine Amtsvorgรคnger konnten sich wรคhrend der vergangenen 78 Ausgaben in 21 Jahren niemals Gedanken darรผber gemacht haben, dass eine vernรผnftige Redaktion, ein ansehnliches Layout und ein qualitativ akzeptabler Druck einer Clubzeitung begeisterte Leser und vielleicht sogar schreibwillige Gastautoren beschert. In diesen Bereichen war die K 70 POST absolut tot! Sie war lediglich wie ein Behรคlter fรผr schlecht lesbare Buchstaben und Bilder. Es gab damals einfach nichts, was die K 70 POST auch nur im Geringsten lebhaft machte.


Was bringen die 2000er?

17 Jahre nach der Erstausgabe keine Verรคnderung

Rรผhrend - aber sinnlos

Das Konzept

Dieses Potenzial habe ich erkannt oder wenigstens verspรผrt. Deshalb habe ich in der Redaktion viele Neuerungen eingefรผhrt, die letztendlich der Qualitรคt des fertigen Druckwerks dienen. So wird die Zeitung ausschlieรŸlich digital mit der professionellen Software Adobe InDesign, einem branchenfรผhrende Werkzeug fรผr Design und Layout fรผr Desktop-/Digital Publishing, erstellt bzw. gesetzt. Fotos bearbeite ich mit Adobe Photoshop. Es sind speziell Richtlinien รผber Schriften und SchriftgrรถรŸen sowie ein festes Seitenlayout verfasst. Jegliche Satzarbeiten werden ausschlieรŸlich durch mich durchgefรผhrt. Genau deshalb sollen mir Gastautoren auch immer nur ungesetzte Texte zusenden. Und zu guter Letzt wird die zur Druckerei hochgeladene Druckdatei mit einem digitalen Vierfarbdruck zu Papier gebracht.

Erfolg stellt sich ein

Diese Verรคnderungen haben bereits nach relativ kurzer Zeit dazu gefรผhrt, dass die K 70 POST zu einem allseits gern gelesenen Clubmagazin geworden ist. Deswegen ist sie auch seit geraumer Zeit auf der Homepage des Clubs als Download verfรผgbar. AuรŸerdem sind dort sรคmtliche alte gescannte Ausgaben downloadbar.

Es verwundert wohl kaum, das diese Erfolge ein Ergebnis jahrelanger Arbeit sind. Die Arbeiten an jeder einzelnen Ausgabe nehmen immer mehrere Wochen in Anspruch. Von nichts kommt nichts! Ich bilde mir sicherlich nicht nur ein, dass der in diese Zeitung investierte Aufwand sehr deutlich am Resultat zu erkennen ist. Wichtige Einflรผsse spielen dabei natรผrlich auch mein SpaรŸ an dieser Arbeit, das Ausleben meiner Kreativitรคt sowie mein persรถnlicher Anspruch an  Perfektion und  Qualitรคt.

Diese MaรŸstรคbe haben mittlerweile viele Gastautoren รผberzeugen kรถnnen. Ihre Beitrรคge lasse ich in der K 70 POST im Rahmen meiner Mรถglichkeiten zu lesens- und ansehenswerten Prรคsentationen reifen. So mache ich die  Autoren stolz auf ihre Artikel in der Clubzeitung.

Der damalige Einwand, dass einen redaktionellen Teil in diesem Clubmagazin niemanden interessiere, ist somit wohl eindrucksvoll und nachhaltig  widerlegt.

▼Meine 59. Ausgabe - die 137. Ausgabe von allen je hergestellten


Die 45. Ausgabe: entstanden unter meiner Redaktion und Produktion


... man liest sich!

Weitere Clubmagazine der K 70 POST gibt es  >>>>HIER<<<<


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