Sonntag, 21. Juli 2019

GRAND CANYON auf Italienisch

Sizilien 2019
IN BILDERN: Tagestour zur CAVA GRANDE del Cassibile

... natürlich wie immer zum Vergrößern der Fotos AUF die Fotos klicken!

Nach etwas verspätetem Start - ist doof, wenn man gern losfahren möchte, das elektrische Gartentor aber nicht funktioniert, weil der Strom ausgefallen ist.

Die Skyline von Agrigento...
... das ist die legendäre Brücke auch bekannt aus dem Vor- oder Abspann der Trucker-Serie "Auf Achse" u.a. mit Manfred Krug. Das "Viadotto Akragas" trägt auch den Namen seines Architekten: Riccardo Morandi. Da war doch was? Ja - genau! Eine weitere "Morandi-Brücke" stand bis zum 14.8.2018 in Genua. An dem Tag ist sie eingestürzt und nahm 43 Menschen das Leben. 

Über die Brücke in Agrigento:
"Die 1970 von Riccardo Morandi entworfene Brücke wurde im März 2015 von der ANAS wegen baulicher Schäden an den Pylonen geschlossen und erhielt anschließend Wartungs- und Sicherheitsarbeiten.

Das Viadukt wurde 2017 aufgrund verschiedener Beschwerden und Berichte, in denen Schäden an der Struktur der Pylone festgestellt wurden, wiedereröffnet. Im Mai desselben Jahres wurde das Viadukt geschlossen, und es wurden weitere (noch nicht begonnene) Umstrukturierungsarbeiten mit den Kosten begonnen von rund 30 Millionen Euro, die im Jahr 2021 enden werden." [Quelle: Wikipedia]

... dem ist nichts hinzuzufügen!
Licata... 47 Kilometer südöstlich von Agrigento.
Wir posen vor dem "Faro di Licata"...
... und sind auch schon wieder weg! Schließlich haben wir Licata ja nur eine kurze Stippvisite gewidmet.
Tavola Calda im absoluten Outback... irgendwo im Nirgendwo. Aber der REDSTAR macht überall eine gute Figur.
Ehmm? Erklärung tut Not... bleifreies Diesel? 
Alte Pandas juckeln oftmals VIEL zu langsam auf der Straße rum... der hier hat wohl schon Einiges hinter sich - davon weiß die hochgebundene "Stoßstange" zu berichten.
In fast 1000 Meter Höhe ist es mit etwa 25°C angenehm kühl UND man hat 'ne klasse Aussicht: SS124 bei Monti Iblei. 
Panorama aus der Höhe der SS 124 bei Monti Iblei.
Kaum Verkehr auf der SS 124
Italo Romantik in Palazzo Acreide.
Auch dieser Platz ruft nach einem Panoramabild. San Sebastiano.

Vielleicht ist es dem Betrachter aufgefallen: hier stehen sich zwei Kirchen im Abstand von etwa 100 Metern gegenüber!
Schöner Heiliger Bimbam... San Paolo
... und gegen 17:00 Uhr: endlich am Ziel.
... im Cassibile (so heisst der Bach), kann man auch baden. Zitat aus den Internet-Rezensionen: "Abstieg 50 Minuten. Aufstieg 70 Minuten. Sehr beschwerlich. Kaum Stufen. Nur Felsen und glatt."

Immerhin - die Schlucht ist bis zu 250 Meter tief. 1 Kilometer breit und etwa 10 Kilometer lang.

Ähnlichkeiten mit dem Grand Canyon in Arizona (USA) sind vorhanden.
Und schon wieder: Time for a panorama-pic.
Wie gut, dass ich weiß, dass der REDSTAR das kann, denn HIER muss er mal wieder seine Offroad-Fähigkeiten beweisen.

Ich hatte mir die Straße vorab bei Street-View angesehen... d.h. bis dahin, wo der Camerawagen hingekommen ist - den Rest musste ich mir denken... hätte ich mir auch denken können. Es ist eine öffentliche Straße - aber dem Camerawagen wäre das teure Equipment vom Dach gepoltert: locker 3 Kilometer weniger als Schrittempo, Gesteinsstufen von bis zu 30 Zentimeter, relativ steil bergauf und bergab, loses Geröll (ein Mal hat der Bulli sogar mit den hinteren Hufen gescharrt!)... ABER - er hat alles ohne Schäden gemeistert! NIEMAND ist uns gefolgt - wir waren gut zwei Stunden MUTTERSEELEN ALLEIN!
Souveräner Begleiter!
... wie ein stoischer (nicht störrischer!) Esel... und ohne mit der Wimper zu zucken! 
Olivia's Zeitvertreib während meiner Exkusion: Zikaden fotografieren. Die gibt es hier zu Millionen... und die machen einen tierischen Lärm!
Zwei der Lärmmacher. Die Tiere sind übrigens etwa 4 bis 5 Zentimeter lang.
Das ruft nach dem Einsatz meiner Bebop-Drohne.
AUS der Luft, DURCH die Schlucht, ZUM Meer.
Gigantische Natur
Wir sind sooo klein...
... noch kleiner (ist der REDSTAR noch auszumachen?)
Über der Mitte der Schlucht... aus etwa 100 Metern Höhe aufgenommen.
Toller Ausblick von hier oben!
Heute stehen wir am Abgrund, morgen sind wir einen Schritt weiter,
Was täte ich hier ohne mein fliegendes Auge? Zwei, drei Fotos schießen... und weg.
Ungestörter Einsatz der Drohne am Rand des Abgrunds.
Monumental!
Wir fahren ein Stück weiter. Stellenweise ist die Straße besser, aber manchmal ist es wieder ganz schön polterig. 
Off"road" am Cava Grande
... weite Sicht.
Das ist übrigens (endlich wieder) geteerte Straße... was aber nichts heissen will. Es sind immer wieder katastrophale Aufbrüche, durch die der Bulli förmlich durchklettern muss.
... Blick bis zum Meer.
... ein aufregendes Fleckchen Erde.
Im Hintergrund (am Meer): Vororte von Siracusa.
Er wartet geduldig an der Steinmauer.
... und weil ich ja schon vor 30 Jahren beim Ausgraben solch eines zierlichen Pflänzchens kläglich gescheitert bin (< dahinter versteckt sich der Link zur Geschichte, in der mich eine kleine Palme verzweifeln lassen hat) ...
... und ich ja so einen kleinen Klappspaten von meinem Vater geerbt habe...
... versuche ich es mal wieder, Herr einer kleinen Palme zu werden.
Mal sehen, ob die was wird... ich meine - sie war nicht verbrannt, nicht einfach abrasiert und mußte NICHT um ihr Leben bangen. NEIN! Ich hab sie liebevoll ausgebuddelt (bei dem steinernen Boden nahezu unmöglich) und sogar in IHREN heimatlichen Boden gesetzt UND sofort mit Trinkwasser aus der Flasche gegossen! 
Diese Palmen wachsen hier wie Unkraut. Schwarz verbrannter Stamm - trotzdem wieder grün!
Von dort blickt er auf's offene Meer.
Wir sind fast am Ende der Cava Grande angekommen.
... von da an ging's bergab...

Blick auf AVOLA (über die Grenzen Italiens hinaus bekannt durch die Rotwein-Rebsorte Nero d’Avola).

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