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Im Verlauf meiner akuten Nierenerkrankung stรผtzte die Teilnahme am
diesjรคhrigen Pfingsttreffen des 1. internationalen K 70 Clubs meine
ganz persรถnliche Motivation.
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 Los geht's
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Wir starteten am Freitag vor Pfingsten mit "SICILIANO" und unserem KIP
Wohnwagen ins Eichsfeld nach Thรผringen gegen 11.00 Uhr und nahmen
absichtlich die 270-Kilometer-Anreise per Landstraรen. Denn schon
zuvor hieร es in den Verkehrsvorhersagen, dass auf den Autobahnen mit
den รผblichen Pfingstverkehrstaus zu rechnen sei. Da wir mit unserem
Gespann eh nur mit einer Hรถchstgeschwindigkeit von 80 km/h unterwegs
sein wรผrden, spielte die Autobahn also keine Rolle.
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 Unterwegs: kurze Pause im Schatten |
Unsere Strecke fรผhrte uns daher quer durch Niedersachsen รผber Minden,
Hameln, Bodenwerder, Eschershausen, vorbei an Einbeck auf die
Anschluรstelle Northeim Nord der A7, die wir allerdings am Dreieck
Drammetal per A38 Richtung Leipzig/Halle bereits wieder verlieรen. 15
Kilometer weiter, an der Abfahrt Arenshausen, ging es weiter Richtung
Uder, in Thalwenden hatten wir unser Ziel, den Campingplatz Bergwiese
gegen 17:00 Uhr erreicht.
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 Angekommen auf dem Campingplatz Bergwiese |
Dort gesellten wir uns zu den Teilnehmern, die mit ihren K 70,
Wohnwagen und Zelten bereits fรผr ein kleines Camp gesorgt hatten. Uns
wurde der Platz "hinten in der Ecke" zugewiesen - ein ruhiges Eckchen,
wie sich spรคter herausstellte.
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 Unser Platz |
Nachdem wir alles aufgebaut hatten gab es ein Gulaschessen auf der
hochgelegenen Terrasse des Campingplatzrestaurants. Neben dem
hervorragenden und รผberaus leckeren Gulaschgericht hatten wir hier ein
phantastisches Panorama bis hin zum knapp 64 Kilometer entfernten,
hรถchsten Berg des Harzes, dem Brocken (1.142 m).
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 Gulasch mit Weitblick
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 Hier ist sogar der Brocken zu sehen |
 Bis zum Brocken sind's Luftlinie 64 Kilometer
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K 70 im Abendlicht
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 Abendstimmung auf der Bergwiese |
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Der Samstag begann am Treffpunkt Parkplatz "Zur runden Sache" in
Heilbad Heiligenstadt. Hier trafen erstmalig alle Teilnehmer dieses
Pfingsttreffens zusammen. Dementsprechend gab es hier erstmal eine
ausgiebige Begrรผรung. Anschlieรend bewegte sich ein langer K
70-Konvoi, zu dem auch ein paar Fremdfahrzeuge gehรถrten, in die knapp
70 Kilometer entfernte "Automobile Welt Eisenach".
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 Kreuz und quer durch's Eichsfeld |
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Dort dreht sich alles um Automobilgeschichte: einst Wartburg, auch BMW
und Opel.
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Im Anschluss fuhren wir wieder fast 70 Kilometer zurรผck nach Heilbad
Heiligenstadt zur Gaststรคtte "Neun Brunnen". Dieser Ort gefiel den
Teilnehmern hauptsรคchlich durch seine reprรคsentative Auรenanlage.
Speziell das groรe Rondell vor der Gaststรคtte lud alle Teilnehmer und
deren Autos zu ein paar schรถnen Fotos ein. Das Essen war allerdings
leider etwas knapp (nicht alle wurden satt) und lieร Geschmack (kaum
gewรผrzt) und Konsistenz (Kartoffeln nicht gar) vermissen - immerhin
war dann aber wenigstens der zu zahlende Preis gesalzen!
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 "Neun Brunnen"... es gibt nur einen Brunnen - und der ist von Autos umstellt |
Nachdem wir die Nacht wieder auf dem Campingplatz Bergwiese genรคchtigt
hatten, fรผhrte Organisator Waldemar Mรผller an der Spitze des K
70-Konvois uns am Pfingstsonntag in seinem alaskablauen 73er vom
bekannten Treffpunkt zum 21 Kilometer entfernte Grenzmuseum
"Schifflersgrund" in Asbach-Sickenberg.
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 Am morgendlichen Treffpunkt
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Dort ging es natรผrlich um deutsch-deutsche Vergangenheitsbewรคltigung,
Grenzanlagen, Grenzschutz etc. Ich bin ehrlich: ich habe mich dem ein
bisschen entzogen. Denn schon zu oft musste ich mich diesem Thema
(auch bereits anlรคsslich K 70-Pfingsttreffen) stellen. Auรerdem hatte
ich selbst zu Zeiten der DDR live-Kontakt zu diesen Themen.
So habe ich mich wรคhrenddessen lieber im Schatten auf dem Parkplatz
vor dem Grenzmuseum mit anderen Teilnehmern und interessierten
Besuchern an Gesprรคchen รผber den VW K 70 an sich oder "SICILIANO" im
Speziellen beteiligt.
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 Grenzmuseum "Schifflersgrund" |

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Anschlieรend ging es wieder kreuz und quer durchs Eichsfeld zur "Burg
Scharfenstein" nach Leinefelde.
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Auf dem groรen Parkplatz vor der Burg wรคhlte Organisator Waldemar ein paar bunte K 70 fรผr eine Fotosession im Innenhof der Burg aus. Auch
"SICILIANO" (als einziger in silbermetallic) durfte dabei sein.
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 Burg Scharfenstein
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Nach dem Fotoshooting genossen wir noch den Blick von der Burg aus
รผber Leinefelde und das Dรผn-Helbetal. Das Burgrestaurant ermรถglichte
mir zudem das Essen eines Stรผcks leckerer Stachelbeer-Baiser-Torte.
Zu guter Letzt bildeten alle K 70 auf dem groรen Platz am Fuร der Burg
nochmal einen groรen Halbkreis, der den Fotografen reichlich Motive
bot.
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Schlieรlich setzte sich der Treck der K 70 wieder in Bewegung. Dieses
Mal ging es in den wohl nรถrdlichsten Punkt dieser Eichsfeld-Reise, in
den „Eichsfeld Saloon" in Kaltohmfeld. Diese Location รผberzeugte durch
Ambiente, Bedienstete und Dargebotenes (also die Speisen) in vollem
Umfang. Der Abend endete natรผrlich wieder auf dem Campingplatz in
Thalwenden. '
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Am offiziell letzten Tag dieses Treffens versammelte sich die K
70-Gemeinde zunรคchst natรผrlich wieder auf dem Parkplatz „Zur Runden
Sache" in Heilbad Heiligenstadt. Von dort brach die lange K
70-Schlange auf ins 40 Kilometer entfernte „Bratwurstmuseum" nach
Mรผhlhausen.
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Dazu sollte an dieser Stelle natรผrlich nochmal hingewiesen sein, dass
wir hier schlieรlich in Thรผringen waren - der Heimat der gleichnamigen
Bratwurst. Kein Wunder also, dass dieser Hรถhepunkt der Rundreise mit
einem Brรถtchen mit leckerer Thรผringer Bratwurst enden muss. Das
Event um diesen nationalen Leckerbissen artet hier allerdings in eine
Tourismus ankurbelnde Kirmes aus. Ich treffe mit der Bezeichnung
"grรถรte Bratwurstbude der Welt" - glaube ich - genau den Sinn der
Veranstaltung: Touris anziehen!
Den Rest des Pfingstmontags verbrachten wir im kรผhlen Schatten unseres
Wohnwagenvordachs auf dem Campingplatz Bergwiese. Am Abend endete
schlieรlich das 40. Pfingsttreffen des 1. internationalen K 70 Clubs
mit einer illustren Teilnehmerrunde im Campingplatzlokal nochmals
รผberaus gemรผtlich und entspannt bei selbstgemachtem Kartoffelsalat und
Gegrilltem.
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Am folgenden Dienstagmorgen waren die ersten Teilnehmer recht frรผh on the Road again, wรคhrend wir als Letzte erst gegen Mittag unser Gespann vom
Platz bugsierten und uns Richtung Heimat bewegten...
... wo wir wieder gegen
17:00 Uhr wohlbehalten ankamen.
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 Wohlbehalten wieder zuhause gelandet.
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