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𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗲𝘀𝘀𝗲 𝗮𝗻 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗲𝗻 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲𝗻 ?

Samstag, 18. Juni 2016

𝙎𝙘𝙝𝙖𝙩𝙯 𝙖𝙪𝙨 𝙙𝙚𝙧 𝙎𝙘𝙝𝙚𝙪𝙣𝙚

Irgendwie habe ich wohl doch alles richtig gemacht! Denn ich bin stolz auf das, was ich meinen Kindern mitgegeben habe. Auch wenn manch Aussenstehender denken mag, dass wir doch einen ganz gehörigen Schlag an der Waffel haben - es ist ein tolles Gefühl, wenn man bemerkt, dass die persönlichen Ideale und Ziele auch bei den eigenen Kindern angekommen sind.

Ausserdem mag ich dieses Gefühl der Überraschung, mag das Stöbern im staubigen Dunkel. Denn Schätze liegen selten im Hellen, Neuen, Aufgeräumten. Sie liegen meistens eher dort, wo kaum noch das Tageslicht hinkommt und es meistens muffig riecht. Eigentlich waren sie ja vielleicht schon vergessen, verbraucht, aus der Mode gekommen oder sowieso ungeliebt und deswegen beiseite geschoben. Für mich sind sie jedoch wie ein Fenster zu ihrer Zeit - deshalb bezeichnen viele Menschen diese Schätze ja auch als Zeitmaschinen, insbesondere dann, wenn es sich um alte Autos handelt.

War ja wieder klar, dass es um alte Autos geht...
Peter mit dem blauen Club-Shirt in Bockhorn auf dem Oldtimermarkt

Donnerstag, 26. Mai 2016

𝙈𝙚𝙞𝙣𝙚 𝘿𝙅-𝘽𝙞𝙤𝙜𝙧𝙖𝙛𝙞𝙚 - 𝙆𝙖𝙥𝙞𝙩𝙚𝙡 𝟭𝟵: 𝘛𝘖𝘕𝘛𝘙Ä𝘎𝘌𝘙 𝘐𝘔 𝘞𝘈𝘕𝘋𝘌𝘓 𝘋𝘌𝘙 𝘡𝘌𝘐𝘛









Rückblickend fällt mir heute besonders auf, wie rasant schnell sich die Welt der Technik über die gesamte SOUNDBOX-Zeit doch verändert hat. Startete doch auch ich einst tatsächlich noch mit jenem Musikmedium, das bereits vor über 120 Jahren von Charles Sumner Tainter erfunden wurde. Ich meine natürlich die Schallplatte. Kistenweise schleppte ich mich damals mit Singles, Maxis und Langspielplatten zu allen SOUNDBOX-Auftritten ab.

Mittwoch, 25. Mai 2016

𝘼𝙗𝙨𝙘𝙝𝙞𝙚𝙙 𝙫𝙤𝙣 𝙚𝙞𝙣𝙚𝙢 𝙁𝙧𝙚𝙪𝙣𝙙: 𝙆𝙡𝙖𝙪𝙨 𝙎𝙚𝙚𝙝𝙖𝙛𝙚𝙧

Mitte der Siebziger lief mir Pubertierendem der dunkelhaarige, schwarzbärtige Hüne erstmals über den Weg. Zu einer Zeit, in der es noch Mode war, seinen geistigen Horizont durch Lesen zu erweitern, leitete er die Stadtbücherei in Diepholz. Schnell meinte ich, eine ungeheure Intellektualität in diesem Bibliothekar zu erkennen - dieser Mann war belesen und liebte Bücher über alles. Zudem war er stets auffällig freundlich und lachte viel und gern. Deshalb umgab ihn eine äußerst angenehme Aura. Zumindest empfand ich es schon damals so.