𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗲𝘀𝘀𝗲 𝗮𝗻 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗲𝗻 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲𝗻?

Ü𝗯𝗲𝗿𝘀𝗲𝘁𝘇𝘂𝗻𝗴

22 Dezember 2017

𝙏𝙊𝙊 𝙃𝙊𝙏 - 𝙄𝙣𝙜𝙚𝙣𝙞𝙚𝙪𝙧𝙨𝙡𝙚𝙞𝙨𝙩𝙪𝙣𝙜𝙚𝙣, 𝙩𝙝𝙚𝙧𝙢𝙞𝙨𝙘𝙝𝙚 𝙋𝙧𝙤𝙗𝙡𝙚𝙢𝙚... 𝘶𝘯𝘥 𝘶𝘯𝘴𝘦𝘳𝘦 𝘤𝘰𝘰𝘭𝘦 𝘓ö𝘴𝘶𝘯𝘨

Ben Pon's Idee
BULLI-LEGENDE

An sich war die Idee des niederländischen VW-Importeurs Ben Pon gut! Immerhin hat sie ja seit 1948 auch viele Millionen Mal bewiesen, dass sie ihren Zweck erfüllt... mit luftgekühlten Boxermotoren im Heck.

Irgendwann Ende der 1970er Jahre muss jedoch jemand den Auftrag bekommen haben, dem mittlerweile als T3 bezeichneten Modell einen wassergekühlten Motor zu verpassen. Nachdem sich der VW-Konzern lange gegen diesen Trend gewehrt hatte, holte man den 50-PS-Dieselmotor des GOLF (inzwischen bewährt bei Fahrzeugen der DEUTSCHEN POST) aus dem Regal und pflanzte ihn dem Bulli ins Heck. Es steht auf einem ganz anderen Blatt, wie diese Maschine mit der großen, schweren Karosserie des Transporters zurecht kam - darum soll es hier jedoch nicht gehen. Jedenfalls hatten es sich die Ingenieure mit dieser Transplantation offenbar recht leicht gemacht. Grob gesagt kam an die Front des Bullis eine rechteckige Öffnung für einen Kühler und ein paar fette, lange Kunststoffrohre führten das Kühlwasser von hinten nach vorne - so wurde der Transporter von seinen studierten Schöpfern in die Zukunft entlassen! Fortan hielt die Wasserkühlung in allen Motorvarianten Einzug in Bullihecks. Ab 1982 gab es sie deshalb dann nur noch wassergekühlt.

23 September 2017

𝘾𝙊𝙍𝙋𝙄 𝙎𝙄𝘾𝙄𝙇𝙄𝘼𝙉𝙄

Spätsommer, fast Herbst auf Sizilien. Es scheint beinahe, als könnte man das Nachglühen des Sommers noch spüren. In den letzten drei Jahrzehnten habe ich unzählige Sommer auf der großen Mittelmeerinsel erlebt, in denen man nicht barfuß über den kochend heißen Asphalt hätte schreiten können, ohne sich gehörig die Fußsohlen zu verbrennen. Wobei... der Asphalt hier ist aus einer ganz anderen Mischung hergestellt, als der in Deutschland - der wäre bei sizilianischen Sommertemperaturen nämlich nur noch eine klebrige schwarze Pampe, die sich unter dem Gewicht des Verkehrs nicht mehr als Straße bezeichnen ließe.

Di fronte a Villa Ravità, Menfi

01 September 2017

Ü𝙗𝙚𝙧 𝙙𝙞𝙚 𝙑𝙚𝙧𝙜ä𝙣𝙜𝙡𝙞𝙘𝙝𝙠𝙚𝙞𝙩 𝙙𝙚𝙨 𝙎𝙚𝙞𝙣𝙨

Nein, ich befinde mich in keiner Krise. Jedenfalls nicht mehr als sonst. Denn immer wieder denke ich mal kritisch über mein Leben nach. Es kommt mir allerdings so vor, als nähmen diese Situationen mit zunehmendem Alter zu... aber das ist ein anderes Thema.

Grad bekomme ich mal wieder zu spüren, dass nichts für immer ist. Der Tod gehört zum Leben. Auch ich muss damit zurecht kommen, dass Menschen, Tiere und Pflanzen um mich herum die Ebene des irdischen Daseins verlassen.