Dienstag, 29. Januar 2019

Zeit macht nur vor dem Teufel halt

Okay - vielleicht ist es ein langweiliges Thema. Gerade in Zeiten, in denen alle hasten und rennen, jeder ungeduldig ist und das ganze Leben so schnell dahin rast. Besonders wenn man jung ist, mag man sich damit nicht auseinandersetzen. Schließlich hat man ja das ganze Leben noch vor sich - noch so viel kann passieren.


Zunächst ist es jedenfalls total unauffällig. Und auch irgendwie schön - beim Geburtstag vielleicht. Später, viel später stellt man dann erschreckt fest, dass kostbare Zeit einfach unbemerkt vergangen ist... niemand kann sich dieser Gesetzmäßigkeit des Lebens erwehren. Und blöderweise kann keine Energie der Welt die Zeit stoppen. Auch für viel Geld lässt sich Zeit nicht einfach erkaufen oder zurückdrehen.
Letztendlich ist es doch vollkommen egal, warum ich mir darüber Gedanken mache. In letzter Zeit vergleiche ich viele Situationen meines bisherigen Lebens mit aktuellen Begebenheiten.

Wohl, weil ich weit über fünf Jahrzehnte zurückblicken kann, fallen mir reichlich viele Dinge ein, mit denen heute niemand mehr etwas anfangen kann oder will. Ich fühle förmlich, wie alte Zeiten langsam in Vergessenheit geraten. Deshalb möchte ich hier mal ein paar Sachen beleuchten, die mir bei meinen Überlegungen so einfallen.

Es sind teilweise banale Dinge, die sich heute niemand mehr anders vorstellen kann oder möchte als so, wie sie heute sind. Dabei sind sie, so wie ich sie selbst vor Jahrzehnten erlebt habe, sicherlich nur Entwicklungsschritte des Gegenstandes oder seines Gebrauches - und auch zum heutigen Stand noch nicht am Ende der Entwicklung.
TV: Noch 'ne richtige Röhre... und schwarzweiß!

Die Glotze

Das Gerät, vor dem wir oftmals täglich Stunden unserer Zeit verbringen, nennt sich natürlich Fernseher. Der erste Fernseher meiner Eltern war ein Schwarzweißgerät. Ich erinnere mich noch recht gut an die Direktübertragung der ersten Mondlandung im Jahr 1969 - damals war ich knapp 8 Jahre alt. Die Übertragung auf der kaum DIN-A4-großen Bildröhre war sehr früh morgens.

Ich erinnere mich auch noch an das komische Gepiepse und die fast unverständlichen Worte der Astronauten per Funk. Damals war mir die Tragweite dieses Erlebnisses natürlich nicht bewusst. Ich war aber am TV dabei, als Neil Armstrong beim Betreten der Mondoberfläche die legendären Worte “That’s one small step for man… one… giant leap for mankind" sprach.
Aber es geht eher um den Fernseher an sich, ohne den dieses Event nur halb so fassbar für die Menschheit gewesen wäre. Zwei Jahre vorher hatte Willy Brand auf der 25. Großen Deutschen Funk-Ausstellung in Berlin das Farbfernsehen gestartet. Meine Eltern hatten (wie viele andere auch) jedoch leider nicht soviel Geld, dass sie sich damals einen neuen Farbfernseher kaufen konnten. Das kam erst Jahre später.
... manuell zu betätigen

Übrigens, nur zum Vergleich zu heute: Programme gab es damals genau drei! ARD, ZDF und das Dritte.

Wieder zurück zum Fernseher:

wollte man das Programm oder die Lautstärke verändern, dann musste man mit dem Hintern hoch vom Sofa und zum Empfangsgerät gehen. Dort ließen sich die entsprechenden Einstellungen tätigen.

Bezahlbare Fernseher mit Fernbedienungen die damals so coole Namen wie „Lazy Bones“ (englisch für „Faulpelze“), "Flash-Matic", "Space Commander" oder "Zauberschalter" trugen, kamen erst wesentlich später - und sind heute natürlich absoluter Standard und einfach nicht mehr wegzudenken.

Inzwischen lässt sich nicht nur der Fernseher Dank intelligenter Assistenten wie Siri, Alexa, Cortana (und wie sie alle heißen) per Spracheingabe steuern.

Ich bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt.
Fernbedienung: für Faulpelze

Formschönes Bakelit

Das Telefon


In meiner Kindheit und Jugend hatte nicht jeder Haushalt ein Fernsprechgerät.

Meine erste Erinnerung an eine Telefon ist ein schwerer schwarzer Bakelit-Klopps, natürlich noch mit einer Wählscheibe. Und mit diesem typischen aufdringlichen Klingeln (das es ja auch seltsamerweise leider als Klingelton für's Handy gibt).

Meiner Schwester ist der schwere Telefonhörer damals mal herunter und auf den Fuß gefallen. Aufgrund seines hohen Gewichtes gab das auf ihrem Fußrücken einen dicken blauen Flecken.

Neulich habe ich gehört, dass heutige Jugendliche nicht mal mehr die Motorik des Wählens (mit dem Finger auf die Zahl und dann die Scheibe bis zum Anschlag drehen) drauf haben.

In den 70ern kamen die neueren Telefone in Orange, Beige oder Grün - aber auch noch mit Wählscheibe. 

Erst Mitte der 80er Jahre gab es dann Tastentelefone.
Endlich Tasten! Fernsprechapparat der Deutschen Post.

Mein erstes Handy war ein
SIEMENS S3 com, dieses hier ist der
Nachfolger, ein SIEMENS S3 plus.

Auch die Entwicklung des mobilen Telefons konnte ich verfolgen.

Mein erstes Handy (das Wort klingt so englisch oder amerikanisch, ist es aber nicht... es ist eine deutsche Wortkreation) war 1994 ein SIEMENS S3 com. 

Das Teil war zwar handlicher als die damaligen C- oder D-Netz-Telefone, die meistens in Autos eingebaut wurden. Aber es war relativ schwer. Ich habe es nie ausprobiert, aber ich glaube mit dem Handy hätte man ohne große Kraftanstrengung eine Fensterscheibe einwerfen können.

Ich arbeitete damals im Aussendienst. Zwei Mal haben mir währenddessen irgendwelche bösen Finger Autoscheiben eingeschlagen, weil sie es auf mein Handy abgesehen hatten.

Deshalb rüstete ich mein Auto einfach mit einem alten D-Netz-Telefon (Sendeteil im Kofferraum, lediglich Hörer auf der Mittelkonsole) aus. So blieben die Scheiben heil und das Telefon interessierte niemanden mehr.

Wollte man vor der Erfindung des Handys unterwegs telefonieren, gab es ein flächendeckendes Netz öffentlicher Telefonzellen. 

Seit den 90ern ist diese Darreichungsform praktisch ausgestorben, denn das Handy hat die Telefonzelle gekillt.
Mein Rückschritt war schlauer als die Handyklauer.

... lang ist's her.
Die Erfindung Handy an sich hat sich praktisch "from zero to hero" weiterentwickelt. 

Mit meinem Siemens S3 com und - plus konnte ich damals maximal telefonieren. Damit erschöpfte sich das Leistungsspektrum dieses Telefons mit monochromem Display nämlich schon. 

Ich glaube, zu diesem Zeitpunkt ahnte noch niemand, welches Potential in dieser Gerätekategorie steckt, welche Nutzungsvielfalt sich bei Handys noch offenbaren wird.

Denn heute ist bei einem Handy die Telefonfunktion beinahe nebensächlich.
Unvorstellbare Gegner: mein Handy nimmt es locker 
mit der PANASONIC M7 (unten) auf.

MP3, digitale Camera, natürlich hochauflösendes Farbdisplay, Speicherkarten-Slot, GPS, Navi... das heutige Handy wird inzwischen Smartphone (englisch, etwa „schlaues Telefon“) genannt. Dass es (parallel zum Personal Computer) zudem eine teure I-Parallelwelt in Form eines angebissenen Apfels im Logo gibt, macht das Angebot noch unübersichtlicher.

Das gute alte Handy ist also gleichzeitig *Ironie an* Telefon, Kaffeemaschine, Fernseher, Videocamera, Navi, Rasierapparat, Waschmaschine, Wecker...*Ironie aus*, quasi die legendäre eierlegende Wollmilchsau.
Was war ich damals stolz auf diesen VHS-Camcorder.

Für mich persönlich ist neben der Telefonfunktion die Camera sowie Speicherung und Nutzung der MP3-Funktionen interessant. Als Software nutze ich Google Maps und WhatsApp. 

Ich habe es in einem meiner Urlaube selbst ausprobiert: der digitale Videofilm, aufgenommen mit meinem Sony Xperia-Smartphone ist ungelogen qualitativ um Universen besser als die Ergebnisse meines damals über 3.000,- DM teuren PANASONIC M7 HQ VHS-Video-Camcorders, einem damaligen Spitzenprodukt.
Ständiger Begleiter in der Größe von zwei Zigarettenschachteln: der Sony Walkmann.
Die ins Smartphone integrierte Funktion des Walkman: der (damals ultrahippe) tragbare Cassettenrecorder (Erfindung von Sony) to go kam 1979 auf den Markt. 


Nach dem Auslaufmodell der Cassette eroberte jedoch die CD die Welt, gefolgt vom Dateiformat MP3 - jedes System gebar tragbare Player unterschiedlicher Größe. Das Smartphone bietet stundenlangen Musikgenuß in gleichbleibender Musikqualität.

Immer kleiner mit 
immer größerem Datenspeicher
und daher immer mehr Musik
für unterwegs.

Der MP3-Player.
Die Compact-Cassette:
bereits in Vergessenheit geraten bei der jüngeren Generation.
Oldschool Navigation:
Straßenkarte - finde Deinen Weg! 

Google Maps in Verbindung mit der GPS-Ortung ist für mich früher absolut Science Fiction gewesen. 

Ich habe nämlich noch gelernt, mit Straßenkarten ans Ziel zu kommen. Wie ein Kapitän auf der Brücke meines Schiffes breitete ich dazu badetuchgroße Karten im Auto oder auf dessen Motorhaube aus um den korrekten Kurs zu bestimmen. 

Und ich kam immer genau da an, wo ich hin wollte!



WhatsApp: meine ersten Erfahrungen mit dem Chatten machte ich natürlich mit meinem PC per AIM - das war der AOL-Instand-Messenger... der im Dezember 2017 eingestellt wurde. 
ICQ: Chatten per PC.

Zeitgleich unterhielt ich mich auch über ICQ (den Dienst gibt es heute - Januar 2019 - immer noch). Auch geskypt habe ich damals am PC. 

Die Zeiten haben sich geändert. WhatsApp kann das alles auf einmal - und überall... wenn man "Netz" hat.

Auf die Frage, ob sie sich ein Leben ohne Internet oder Handy vorstellen könnte, antwortete eine Fahrschülerin mir mal mit "lieber wär' ich tot".
Glühobst unserer Großväter:
Bilux - Zwei Glühfäden - 
einer für Abblendlicht, 
ein anderer für Fernlicht

Das Automobil


Als bekanntermaßen Auto-Verrückter kann ich natürlich auch im automobilen Bereich von selbst erlebter Entwicklung berichten. Mein erstes Auto (der alte Cola-Bulli) hatte 1973 beispielsweise vorsintflutliche OSRAM Bilux-Scheinwerfer. Das Wort Licht"AUSBEUTE" ist in Anbetracht der spärlichen Fahrbahnausleuchtung durch 40 Watt (bei Abblendlicht) oder 45 Watt (bei Fernlicht) eigentlich eine Unverschämtheit.

Mit den sich anschließend langsam verbreitenden Halogenscheinwerfern (mit 55/60 Watt) taten sich die meisten Verkehrsteilnehmer sehr schwer - ständig beschwerten sie sich damals per Lichthupe über angebliche Blendung. Sie ahnten damals natürlich nicht, dass sich die Fahrzeugbeleuchtung noch viel weiter entwickeln sollte. 

Anfang der 90er kam BMW mit Halogen-Projektionsscheinwerfern, kurz danach fuhren erste Fahrzeuge mit Xenon-Licht (besitzt eine dreifach höhere Lichtausbeute durch eine tageslichtähnliche Lichtfarbe, höhere Farbtemperatur als Glühlicht – blaues Licht macht munterer und steigert die Konzentrationsfähigkeit). 

Diese Entwicklung war schon ein Quantensprung - doch es ging noch viel weiter. 2008 verbaute AUDI erstmals Voll-LED-Scheinwerfer (momentan beschränkt auf 140 Watt). 

Nur mal so: bei meinem alten Bulli von '73 war die Industrie noch nicht fähig, eine blaue LED für die Fernlicht-Kontrolle zu produzieren. Deshalb nahm man damals eine kleine Glühbirne und stülpte einfach ein blaues Gummi-Verhüterli drüber... das sah zwar auf den ersten Blich wie eine LED aus - war aber eben keine.

In vielen VW-Modellen dieser Zeit kamen stattdessen auch gelbe LEDs zum Fernlicht-Kontrolle-Einsatz.
Weniger Abbrand durch Gas:
Halogengas macht die Birne
haltbarer. Ebenfalls mit zwei
Glühfäden.

Extrem heller Xenon-Brenner:
Zwei Pole und ein Dauerblitz.
Bunte Welt der LEDs. Da geht noch mehr!


Okay - darf ich in meinem Spezialgebiet "Automobilentwicklung" noch mal so richtig ausholen?


Wir waren ja eben schon bei den sogenannten Leuchtmitteln. Natürlich haben sich auch die Scheinwerfer um die Leuchtmittel herum im Laufe der Zeit verändert.

Ich verdeutliche die Design-Entwicklung an dieser Stelle mal am Beispiel des VOLKSWAGEN Transporters:  
Scheinwerfer des VW T1 (1950–1967)
Scheinwerfer des VW T2 (1967–1979
am VW 
T2a und VW T2b, bis 2013 noch
am VW T2c)
Scheinwerfer des VW T3 (1979–1992)
Scheinwerfer des VW T3 (1985–1992)
Scheinwerfer des VW T4 (1990–2003)

Scheinwerfer des VW T5/6 (seit 2003) Standard H7/H4

Scheinwerfer des VW T5/6 (seit 2003) Xenon

Scheinwerfer des VW T6 (seit 2015) Voll LED

LED macht's möglich... und jetzt vergleichen wir mal dieses Bild mit den Scheinwerfern vom T1.
Aus Sicht von 1950 doch absolut Science Fiction, oder?



Auch am Heck - bei den Rückleuchten - ist die Zeit nicht stehen geblieben. 
Rückleuchten VW T1 (1950–1967)
Rückleuchten VW T2a (1967–1971)
Rückleuchten VW T2b (1971–1979)
Rückleuchten VW T3 (1979-1992)
Rückleuchte VW T4 (1990–2003)
Rückleuchten VW T5 (2003–2010)
Rückleuchten VW T6 (seit ca. 2010)
Rückleuchten VW T6 (seit 2015)
auch LED-Technik
Auch beim Blick auf den Schaffenskreis des Fahrers sind die Veränderungen der Zeit nicht zu übersehen.
Cockpit VW T1 Samba (1951)
Cockpit VW T6 Multivan Generation Six (2018)
... das Kombiinstrument im Wandel der Zeit. 
VW T1 (ca. 1950) - spartanisch... nur ein Tacho
VW T2b (ab 1971) - in gehobener Ausstattung:
Tageskilometerzähler,
die Uhr war aufpreispflichtig.
VW T3 (ca. 1989) - Multivan-Ausstattung 
mit Drehzahlmesser und Digitaluhr.
VW T4 (ca. 1992) - gehobene Ausstattung
mit Drehzahlmesser und Digitaluhr.
VW T5 (ca. 2003) - mit Multifunktionsanzeige (MFA)
und integrierter Navigation.
VW T6 (ca. 2015) - mit Multifunktionsanzeige (MFA)
und integrierter Navigation.
Der Motor ist von hinten nach vorn gewandert... dabei ist er von 25 auf weit über 200 PS erstarkt und seit 1981 auch mit Wasser gekühlt.
VW T1 (1950–1967) mit Motoren von 25 bis 44 PS
VW T6 (seit 2015) mit Motoren von 84 bis 235 PS (Serie)



... nur noch ein ganz kleines bisschen vom Autothema:

SY= Syke, DH= Diepholz.

Das Kfz-Kennzeichen des Landkreises Grafschaft Hoya war "SY". Nach der Verwaltungsreform 1977 wurde dieser Landkreis unter den Landkreisen Nienburg, Oldenburg und Diepholz aufgeteilt. Die Fahrzeuge im Nordkreis des Landkreises Diepholz trugen fortan alle "DH".

Die Kreisreform (von etwa 1970 bis 1980) sparte bundesweit in einer Art Flurbereinigung Landkreise (vor allem deren Verwaltungen) - ein. Dadurch "starben" viele Kfz-Kennzeichen. Seit Ende 2012 entschloss man sich jedoch dazu, über 300 der früher ausrangierten Regional-Nummernschilder wiederzubeleben. So wollen viele Kommunen die regionale Identität stärken.

Seit März 2018 ist das (nach erfolglosem Widerstand der Kreisverwaltung) nun auch mit "SY" wieder möglich.

Feuerwehr mit "DH" aber OHNE Eurokennzeichen (blaue  Nationalitätskennung fehlt... daher also vor 1994).

Altes "SY"-Kennzeichen (also vor 1977 = Kreisreform)

Fahrzeuge mit "neuem SY"- (seit 3/2018 wieder möglich) und herkömmlichem "DH"-Kennzeichen
(beide auf Eurokennzeichen mit blauer Nationalitätskennung).

Andere Mobilität:

Mit dem Begriff "Bonanzarad" kann heute nur noch jemand etwas anfangen, der den Hype um dieses Fahrrad damals in den 70ern miterlebt hat. Heute könnte man dieses Kult-Gefährt durchaus mit den momentan aktuellen "Fatbikes" vergleichen. Als Zeiterscheinung ist diese (und jede andere) Kategorie Fahrrad heute häufig auch mit einem Elektromotor erhältlich - davon konnten die Bonanzarad-Fahrer damals nur träumen.  
In meiner Kindheit und Jugend träumte jeder Junge von einem Bonanzarad - ich hatte keins!


Quasi das Bonanzarad der Jetzt-Zeit -  ein fettes Ding,
daher ja auch Fatbike.

Wo wir doch schon beim Fahrrad sind:

Ich erinnere mich noch lebhaft an die Funzeln, die sich früher Fahrradlicht nannten. Was hätte ich damals bei meinen unzähligen Fahrten durch die Dunkelheit für vernünftiges Licht gegeben.

Heute sind, ähnlich wie beim Auto, Xenon oder auch LED-Strahler erhältlich. Diese Lichtkanonen sind wasserfest, verstellbar, strahlen weitwinklig ab, sind mit einem wiederaufladbaren Li-Akku ausgestattet  (... wenn ich nur an den bei Regen oder Schnee am Reifen fiependen und rutschenden Dynamo denke!!!) und bieten eine enorme Lichtstärke (die früher nicht mal Autoscheinwerfer boten). Eine wirklich erstaunliche Entwicklung!
Fahrrad-Funzel.

Beam me up, Scotty! 




Lassen wir es gut sein - es reicht, oder?





Rock around the clock!
November 36 
Ich mag alte Dinge. Erst neulich habe ich beschlossen, endgültig kein neues Auto mehr zu kaufen. Ich hänge an meinen alten Kisten. 

Ich werde auch nicht mehr Freund aktueller Musik. Die alten Sachen haben noch Seele, haben Groove. Der neue Kram ist doch nur noch schnelllebige Plastik-Musik.

Apropos Groove - letzte Woche haben wir das frisch erworbene alte Haus von Bekannten besichtigt. Während wir so durch die muffigen und stockigen, stark restaurierungsbedürftigen Räume stöbern, vernehme ich das Schlagen einer alten Standuhr. Sekunden später stehe ich vor dem alten Schätzchen... eine Woche später zieht die alte Dame in unser Wohnzimmer ein. In ihrem Inneren lag noch der originale Kontroll-Schein aus ihrem Produktionsjahr: November 1936.

Ich pflege sonst nur Funk-Uhren am Handgelenk zu tragen... aber so eine 83-jährige Mauthe-Hausuhr und ihr tiefer Tosca Elite-Schlag sind einfach nicht zu toppen. Vor solchen Meisterstücken darf man ruhig ehrfürchtig sein. Entwicklung hin - Entwicklung her.



So alt und trotzdem gut!


Außer den letzten drei Fotos stammen alle anderen Fotos aus dem Internet.

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