Dienstag, 20. September 2011

Deutscher Apfel unter französischen Zitronen

Lavendelduft liegt in der Luft... "Der Franzose" ruft zur Hausmesse

Seit inzwischen sechs Jahren zieht es meine Familie und mich regelmäßig am dritten Septemberwochenende zu den Freunden gallischer Automobile.

Das hat gleich mehrere Gründe: im benachbarten Vechta gibt es die Firma „Der Franzose“ – diese veranstaltet immer an diesen Tagen eine Hausmesse.
Passt meine deutsche Kante hierher?
Mit dem Bruder des Geschäftsführers arbeitete ich vor Jahren zusammen in einer Bürogemeinschaft. Uns verbindet seitdem eine herzliche Freundschaft.

Heute ist Heiner für die Öffentlichkeitsarbeit beim „Franzosen“ zuständig; er zeichnet für einen umfangreichen Katalog verantwortlich, organisiert Internet- und Messeauftritte sowie eben auch die Hausmesse – zu der auch ich mich irgendwie immer mehr oder weniger einbringen kann und darf – meistens durch Fotos und Videos.
Mein K70 auf einer "Geflügelshow"?
In diesem Jahr konnte ich aus organisatorischen Gründen nur bei der Grobplanung einer Oldtimer-Ausfahrt helfen.

An dieser Rundfahrt im Südoldenburgischen nahmen wir ein Mal mehr mit meinem VW K70 teil.
... zwei, die früher zum ganz normalen Straßenbild gehörten
Zwischen hauptsächlich französischem Entengeflügel, Renault 4 und Citronen-Göttinnen macht unser kantiger Kult natürlich eine sehr auffällige Figur.

Viele Betrachter des bis zu fünf Kilometer langen „Entenmarsches“ sortieren mein visuell nicht in diesen Tross passendes Fahrzeug mental aus… „DAS ist keine Ente!“
... mit dem Ententross über's Treckertreffen
ICH verweise meistens nur darauf, dass diese Veranstaltung mit allgemein „Oldtimertreffen“ und nicht mit speziell „Ententreffen“ überschrieben ist. Auch wenigstens eine technische Verwandheit kann mein 38-jähriger Volkswagen mit den Hauptakteuren 2CV und DS vorweisen: er verfügt gleichermaßen über innenliegende Scheibenbremsen an der Vorderachse, eine technische Beschaffenheit, die man an modernen Automobilen heute nicht mehr findet.
Fototermin vor historischem Gemäuer
Außerdem ist man im K70 aufgrund seiner aufwendigen Einzelradaufhängung ähnlich weich gefedert unterwegs, wie der sagenhafte Gott in Frankreich in seinen automobilen Sänften.
Von Enten verfolgt
Fest steht jedenfalls, dass mein K70 in dieser Runde das weitaus seltenere Gefährt ist. Enten gibt’s wie Sand am Meer, auch Göttinnen (DS) sind reichlich vorhanden. Dank dem „Franzosen“ wird das auch wohl so bleiben – wir K70-Eigner kämpfen diesbezüglich auf wesentlich verlassenerem Posten, sind bei weitem nicht so umsorgt.
Lustige Bastelei... auf sowas steh' ich ja!
Französische Autos nach deutscher Bearbeitung
Ein Grund mehr, meinen marathon-metallic-farbenen Kanten mit Stolz inmitten der Geflügelschar zu präsentieren, oder?










Long Edition des R4


Noch viel mehr Fotos von diesem Event >>HIER<<

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